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Au pair Australien Neuseeland Intrax
Auf ins Ausland mit Ayusa-Intrax!

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Sanjas erste Eindrücke nach einem Monat Neuseeland


au pair down underIch hatte erst gar nicht mehr daran geglaubt noch nach Neuseeland zu kommen und hier arbeiten zu dürfen. Dann meldete sich aber kurz vor Weihnachten eine Familie bei mir und dank der Unterstützung des Ayusa Teams bekam ich Vertrag, Versicherung und Flug schnell geregelt.

Mit der Beantragung des Visums per Internet hatte ich ein wenig Probleme, weil die Seite immer wieder down ging und ich das letztlich per Telefon regeln musste. Ich rate also allen Ausreisenden ein frühzeitiges Beantragen des Visums. Nach einem langen, harten Flug war ich endlich in Neuseeland angekommen. Meine Familie erwartete mich ganz süß mit selbstgebasteltem Schild am Ausgang und fuhr mich dann von Wellington, der Hauptstadt, 2 Stunden nach Hause. Für die Leute hier ist das keine Strecke…

Ich bin nun schon seit über einem Monat hier und fühle mich so wohl! Meine Familie besteht aus meiner Mom und meiner Kleinen, die mit ihren 6 Jahren viel zu viel Energie hat. Wir leben auf einer Farm mit Schweinen, Hasen, Enten, Ziegen, 2 Kätzchen, und über 50 Alpacas (eine Lamaart), die meine Gastmutter vollständig alleine versorgt. Ich muss zwar nicht, aber ich helfe gerne mit auf der Farm, denn es gibt hier immer etwas zu tun oder zu erledigen. Mit meinem kleinen Mädchen verstehe ich mich super gut. Da zurzeit noch Sommer ist, sind wir viel am hauseigenen Pool oder spielen draußen im riesigen Garten. Aber auch das Haus bringen wir durcheinander und basteln und spielen und bauen und rennen und haben so viel Spaß. Der Tag ist immer viel zu kurz und ich fühle mich gar nicht als würde ich Arbeiten. Meine Hausarbeit hält sich hier auch sehr gut in Grenzen und ich habe viel Zeit für mich. Meine Mom arbeiten zusätzlich noch als Managerin in der Stadt und übernimmt zum größten Teil das Herumfahren, denn neben der Schule machen hier viele Kinder noch sportliche Aktivitäten am Nachmittag.

au pair down underEs kommen aber auch spontan immer Nachbarn oder Freunde vorbei oder ich kann mit meinem eigenen Auto in die Stadt fahren, so wird es mir hier nie langweilig. Ich wohne in der Nähe von Palmerston North, einer kleinen, beschaulichen Unistadt. Ohne Auto wäre ich hier auf dem Land völlig aufgeschmissen, aber es hat auch seinen Charme auf einer Farm in einem alten englischen  Landhaus zu wohnen. Alle Menschen sind hier richtig freundlich, offen und absolut easy-going. Ich wurde so schnell aufgenommen, dass ich gar keine Zeit hatte irgendetwas zu vermissen. Die Städte und  Supermärkte sind sehr amerikanisch aufgebaut und haben mich am Anfang etwas überfordert, aber man gewöhnt sich an alles. Außerdem hilft dir hier immer jemand weiter, wenn du ein Problem hast.

Zwei Wochen nach meiner Ankunft sind wir gleich in das Beachhouse gefahren und meine Gastmutter zeigte mir den zweiten Wohnsitz von Peter Jackson! Dass man in 4 Stunden vom Landesinneren an Meer kommt, hätte ich auch nicht gedacht. Ich bin absolut beeindruckt von der Vielfältigkeit dieses Landes. Es gibt so viele verschiedene Arten von Landschaft und die Natur ist überall, auch in den Städten, allgegenwärtig. Lustig ist hier nur, dass anscheinend alle darauf bedacht sind super tidy (die Städte sind wirklich super sauber!) zu sein und die Natur zu schützen, jedoch bekommt man die Plastiktüten bei jedem Einkauf hinterhergeschmissen! Selbst einen Schokoriegel bekommt man in eine Plastiktüte gepackt.

Da ich die Wochenenden immer frei habe, kann ich mir auch das Land ein wenig angucken. Letztes Wochenende war ich in Rotorua und meine nächsten Trips nach Wellington und Taupo sind auch schon geplant. Reisen kann man hier sehr günstig mit Bus und Bahn und überall sind alle auf Backpacker eingestellt, daher hat man keine Probleme eine günstige, aber auch gute Unterkunft zu finden. Ich lerne hier andauernd ganz viele neue Leute kennen, denn es in Neuseeland usual, dass man nach der Schule als Backpacker ein wenig rumreist auch im eigenen Land. Es ist toll fast alle Nationen an jungen Menschen überall anzutreffen. Alle sind offen und neugierig, Es ist sehr zwanglos und entspannt.
In der nächsten Woche hat mein Au-pair Kind Geburtstag und wir haben eine riesige Geburtstagsparty mit einem irren Kuchen geplant. Ich bin schon ganz gespannt, ob alles funktioniert und bin sehr aufgeregt. Das Geschenk ist ein kleiner Puppy, auf den ich mich einerseits freue. Auf der anderen Seite bedeutet das ein wenig mehr Arbeit für mich. Gleich das Wochenende danach wurde ich von meiner Familie auf ein Musikfestival eingeladen und bin so glücklich. Wie man lesen kann, ist hier immer etwas los und ich bin so froh hier zu sein! Ich vermisse meine Familie in Deutschland kaum und kann mit ihnen problemlos per Internet in Kontakt bleiben oder telefonieren, obwohl ich dafür immer weniger Zeit habe. Ich bin leider nur für 6 Monate hier und die Zeit vergeht viel zu schnell. Ich möchte am liebsten länger hierbleiben. Ich rate jedem Au-pair mindestens ein Jahr im Ausland zu verbringen.
Neuseeland ist zwar fürchterlich weit weg, aber dennoch übertrifft es mit Natur und den tollen Menschen alle meine Erwartungen.