Mein Leben als Au pair
Wie fängt man an…? Ok, also ich bin Maraike, nun seit den 6. November 20 Jahre alt und bin seit fast 4 Monaten hier in den United States. Ich lebe mit meiner Gastfamilie in New Jersey in einem kleinen schönen Dorf, das mit dem Zug ca. 1 Minuten von Philadelphia entfernt liegt. Ich passe auf ein 8 Monate altes babygirl und einen 7 Jahre alten Jungen auf.
Er war am Anfang ein bisschen scheu, ich denke da ich auch das erste Au pair bin, doch nun klappt alles super. Bei mir darf er kein Wii spielen, weil wir ja auch was anders spielen können. Die Eltern unterstützen das voll und nun spielen wir immer Baseball, Kickball, Soccer, Lego und board games. Da es teilweise doch ein bisschen schwer ist, ihm die Grammatik zu erklären, übernimmt das die Mama mit den Hausaufgaben, Lesen und spelling words lernen, mach ich jedoch mit ihm. Was nun auch schneller geht als am Anfang.
Halloween war ein besonderer Tag hier. Es
war interessant wie manche sich hier verkleiden und eine Halloweenparty hab ich auch miterlebt, auch das Au pair Meeting war echt schön. Am 6. November war mein 20. Geburtstag, in den ich erst mit ein paar Freundinnen reingefeiert habe. Als ich am nächsten Tag nach Hause gekommen bin, stand ein super leckerer selbstgemachter Kuchen mit einer Kerze in der Mitte auf dem Tisch, 20 Luftballons und viele Geschenke. Erst gratulierten mir meine Kleine mit der Mama und dann gratulierten alle anderen plus die Großeltern, die zu Besuch da waren. Wahnsinnsgeschenke, mit denen ich nie gerechnet hätte, doch von denen ich schon erzählt hatte, dass ich mir die gerne kaufen wollte, wenn ich denn Geld von meinen Eltern bekomme. Auf den Kuchen hatte mein Gastjunge extra viel lila Icing drauf gemacht, da es ja meine Lieblingsfarbe ist. Super süß. Anschließend ging es dann in die Mall und danach wollten wir dann Deutsch essen gehen, da es ja mein Geburtstag war. Doch da ich in dem einzigen richtigen deutschen Restaurant schon mal mit meinen Freundinnen essen war und es dort ziemlich laut war, haben wir uns für das amerikanische-deutsche Geschichte Restaurant entschieden. Das Wienerschnitzel war sehr gut.
Als wir dann wieder zu Hause angekommen waren, wurden meine Kerzen auf den Kuchen angesteckt und es wurde gesungen. Anschließend habe ich sie ausgepustet und mir was gewünscht. Nun war es Zeit den Kuchen zu essen. Was hier an keinem Geburtstag fehlen darf, ist die ice-cream zum Kuchen. Süß,… aber lecker. Da hab ich dann auch erfahren, dass die Großmutter mir auch noch einen Kuchen gekauft hat für meine Pyjamaparty am Wochenende. Die ich hier mit ein paar Au pairs feiere. Mal schauen wie es wird.
Bald ist Thanksgiving und dann geht‘s zum traditionellen Essen zur Oma an die Grenze von Kanada. Im Dezember fahren wir mit der Familie noch nach New York mit einer Übernachtung. Ich bin unheimlich froh diesen Schritt gemacht zu haben und würde jedem dazu raten, es auszuprobieren.







