Skip to main content
Au pair USA Intrax
Auf ins Ausland mit Ayusa-Intrax!

Wir beraten Sie immer freundlich, fachlich und fair! Hier geht's zu unserem Rückruf-Formular und zu allen Kontaktdaten...

Au pair USA Intrax
Auf ins Ausland mit Ayusa-Intrax!

Wir beraten Sie immer freundlich, fachlich und fair! Hier geht's zu unserem Rückruf-Formular und zu allen Kontaktdaten...

Au pair USA Intrax
Auf ins Ausland mit Ayusa-Intrax!

Wir beraten Sie immer freundlich, fachlich und fair! Hier geht's zu unserem Rückruf-Formular und zu allen Kontaktdaten...

Au pair USA Intrax
Auf ins Ausland mit Ayusa-Intrax!

Wir beraten Sie immer freundlich, fachlich und fair! Hier geht's zu unserem Rückruf-Formular und zu allen Kontaktdaten...

Au pair USA Intrax
Auf ins Ausland mit Ayusa-Intrax!

Wir beraten Sie immer freundlich, fachlich und fair! Hier geht's zu unserem Rückruf-Formular und zu allen Kontaktdaten...

Au pair USA Intrax
Auf ins Ausland mit Ayusa-Intrax!

Wir beraten Sie immer freundlich, fachlich und fair! Hier geht's zu unserem Rückruf-Formular und zu allen Kontaktdaten...

Mein Jahr als Au Pair


Als meine Cousine vor neun Jahren Au Pair in New Hampshire war, stand damals für mich schon fest, dass ich nach meinem Abitur auch in die USA gehen werde. Inspiriert durch sie bewarb ich mich als Au Pair bei AYUSA und entschied mich gleich für die erste Familie, die sich bei mir meldete, da sie mir als sehr passend erschien. Im September 2009 ging es dann nach Massachusetts zu meiner neuen sechs-köpfigen Familie.



au pair usa
Als mich meine Gastmutter und die vier Kinder vom Flughafen abholten, wurde ich sehr herzlich begrüßt und auch von meinem Gastvater wurde ich gleich in die Arme geschlossen. Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt und wurde bis zum Ende wie ein Familienmitglied behandelt. Mit den beiden Mädchen, mittlerweile zehn und zwölf und den beiden Jungs, vier und fünf, bin ich super klar gekommen. Wir sind durch dick und dünn gegangen und haben so viel Spaß miteinander gehabt und viele lustige Dinge erlebt. Mit meinen Gasteltern konnte ich über alles reden, sie hatten immer ein offenes Ohr für mich und waren verständnisvoll. Besonders mit meiner Gastmutter hatte ich ein sehr offenes Verhältnis und wir haben oft über private und witzige Themen geredet.

Mein Arbeitstag sah oft so aus, dass ich bis zum Mittag einen der Jungs hatte, dann den anderen von der Schule abgeholt habe und mich dann mit beiden beschäftigt habe. Die Mädchen fuhren morgens mit dem Schulbus zur Schule und kamen nachmittags damit auch wieder nach Hause. Ich habe stets versucht jeden Tag vielfältig und abwechslungsreich für die Kinder und mich zu gestalten. So oft es geht sind wir raus an die frische Luft gegangen, haben Jäger und Fischer gespielt oder sind auf verschiedene Spielplätze gegangen.  In den Ferien hatte ich alle vier Kinder auf einmal, da haben wir meistens längere Ausflüge ins Wissenschaftsmuseum oder in den Zoo gemacht.

Wenn meine Familie Verwandte besuchen wollten, haben sie mich immer gefragt, ob ich mit möchte und so habe ich auch fast die ganze Riesenfamilie kennengelernt und viele schöne Abende mit ihnen verbracht. Mein aufregendster Ausflug mit ihnen war zu einem Jäger Club in New York. Mein Gastpapa hat jedes Jahr im Oktober ein Treffen mit seinen Brüdern, Neffen und anderen männlichen Familienmitgliedern, wo sie gemeinsam Jagen und Tontaubenschießen gehen. Zu meinem Glück waren Frauen in diesem Jahr erlaubt und so sind wir gemeinsam zu einer schönen Waldgegend mit See und süßen Holzhütten gefahren. Was es so aufregend machte war, dass ich selber mit dem Gewehr meines Gastvaters Tontauben schießen durfte- mein erstes Mal und es hat einen Riesenspaß gemacht. :D :D :D

au pair usaIm Sommer haben wir für sechs Wochen im Ferienhaus auf Martha’s Vineyard gelebt und da habe ich mir die Arbeit mit meiner Gastmama geteilt oder wir haben was zusammen gemacht. Es war demnach sehr entspannt und ich konnte ausreichend Sommer, Sonne und Strand genießen.

Schule und Reisen habe ich verbunden. Ich habe zweimal an einem Kurs teilgenommen, bei dem man drei Samstage Unterricht hatte und ein Wochenendtrip an einen ausgewählten Ort machte. So habe ich meinen ersten Trip mit der Organisation nach Quebec City gemacht, bei dem wir unter anderem das Eishotel besucht haben. Meinen zweiten habe ich ohne den Kurs zu den Niagara Fällen gemacht und der dritte ging nach Montreal.

In meiner Urlaubszeit hat mein Freund aus Deutschland mich besucht und wir sind gemeinsam nach New York City und Washington D.C. gefahren. Er ist für meine letzten Wochen nochmal in die USA geflogen und wir haben gemeinsam Urlaub in Los Angeles, San Francisco, Las Vegas und beim Grand Canyon gemacht.
Zurückblickend kann ich sagen, dass ich die perfekte Familie gefunden hab, mit super süßen Kindern arbeiten durfte, ein erlebnisreiches Jahr erlebt habe und viel rumgekommen bin.

au pair usaAu Pair zu sein ist ein wundervolles Erlebnis. Man hat die Chance das Leben und den Alltag einer amerikanischen Familie kennen zu lernen,  Familienmitglied zu werden, die Sprache zu lernen  und das Land und die Kultur zu entdecken, ohne sich Sorgen um eine Unterkunft und einen Job machen zu müssen. Durch das Jahr werden einem wertvolle Dinge vermittelt, bewusst und angeeignet. Man wird selbstständiger und weltoffener, Eigenschaften wie Belastbarkeit und Flexibilität kommen einem im Berufsleben nur zugute.

Was für eine Familie passend wäre, muss jeder selbst für sich entscheiden und hierbei zählt wirklich nicht, wo die Familie lebt. Es ist viel wichtiger, dass man ein super  Verhältnis und viel Spaß miteinander hat. Auch sollte man nicht so sehr darauf hoffen, dass die Familie Urlaub in Florida oder Mexiko macht, wie das bei einigen so ist. Jede Familie ist anders und macht ihre ganz eigenen und besonderen kleinen Abenteuer. Durch das Kennenlernen und Pflegen der Bekanntschaften von anderen Verwandten und Freunden, hat man die Möglichkeit günstig in Amerika rum zu kommen. So habe ich unter anderem in Los Angeles bei der Schwester meiner Gastmutter geschlafen und in San Francisco bei einer Cousine.

Nun bin ich wieder zu Hause und vermisse meine Lieben in den USA schrecklich. Aber schon im nächsten Jahr werde ich sie besuchen und kann es jetzt kaum noch abwarten. Ich werde versuchen den Kontakt für immer aufrecht zu halten und hoffe, dass ich von Zeit zu Zeit mal wieder vorbei schauen kann.

Steffi