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Schüleraustausch Neuseeland
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Jule grüßt vom anderen Ende der Welt

Meine ersten 6 Wochen hier in Neuseeland sind jetzt schon um und ich muss sagen, ich hab ich mich schon richtig gut eingelebt. Die Hinreise war ziemlich anstrengend dadurch, dass wir um die 30 Stunden geflogen sind. (Die Fluggesellschaft Quantas hat aber ein gutes Entertainment - Programm)

Schüleraustausch NeuseelandAlle 20 Austauschschüler haben sich in Frankfurt am Flughafen getroffen und dann ging es weiter über Singapur, Sydney nach Auckland. In Singapur haben wir dann erst mal Klamotten getauscht, weil es viel zu warm für unsere Wintersachen wurde: Da hier unten in der südlichen Hemisphäre die Jahreszeiten genau anders herum sind, ist hier gerade Sommer und so um die 25°C.

In Auckland am Airport wurden wir dann von Crisanthi und Fergus von ARK abgeholt. Dann hatten wir ein dreitägiges Einführungscamp. Dort haben wir das Wetter bei einer Waterslide genossen und weitere Informationen über unseren Aufenthalt in Neuseeland erhalten. Nach dem Camp wurden wir dann zu unseren Gastfamilien gefahren. Dann hab ich zum ersten Mal das Haus und mein Zimmer gesehen, in dem ich für die nächsten 8 Monate leben würde. Nach einem Wochenende, an dem ich meine Gasteltern und mein neues Zuhause näher kennen lernen konnte, war auch schon mein erster Schultag am Te Awamutu College.

Das Schulsystem hier ist ziemlich anders als in Deutschland. Man sammelt über das ganze Jahr sogenannte Credits und wenn man eine bestimmte Anzahl gewonnen hat, hat man die Klasse geschafft. Auch die Fächerauswahl ist auch eine ganz andere. Ich habe zum Beispiel Travel & Tourism, Food technology und performance music. Ein großer Unterschied zudem ist, dass wir hier eine Uniform tragen müssen.

Eine weitere Besonderheit ist, dass alle Klassen in sogenannte Häuser eingeteilt sind.  Es gibt vier Häuser: Gorst (blau)[das beste], Selwyn (gelb), Cameron (rot) und Melrose (grün) . Das ist ein wenig so, wie in den Harry Potter Filmen. Dann sammelt man über das ganze Jahr Punkte für sein Haus, wie zum Beispiel am Swimming sports / und Athletics Day. An diesen Tagen kleiden sich alle in ihre Hausfarben, zum Teil in richtig verrückten Outfits. Und fast jeder macht mit und unterstützt sein Haus. Es geht dann nicht (nur) darum, wer der Beste ist, sondern vor allem, dass man Spaß hat und sich engagiert.

Ein Highlight für mich war, als ich an einem Wochenende sea biscuit fahren konnte. Das ist ein Luftkissen, welches man an einen Jet-Ski hängt und sich selbst dann daran festhält und über den See gezogen wird.

Alles in allem genieße ich meinen Aufenthalt hier, die Leute sind sehr nett und das Wetter könnte besser nicht sein.

Grüße vom anderen Ende der Welt
Jule