Lauras Rückblick auf ein aufregendes Jahr
Mein Austauschjahr in Neuseeland war wirklich aufregend. Ich habe soo viel erlebt, was ich nie vergessen werde. Ich habe sowohl positive als auch negative Erfahrungen gesammelt, woraus ich lernen konnte und die mir sehr geholfen haben.
Es war wirklich nicht immer einfach und zwischendurch wäre ich am liebsten ins nächste Flugzeug zurück nach good old Germany geflogen. Aber ich habe alle Höhen und Tiefen überwunden und bin dadurch viel offener und selbstbewusster geworden.
Ich habe die Gastfamilie ein Mal gewechselt und hatte am Anfang oft Heimweh. Dann kam ich in eine andere Stadt und in ein anderes Umfeld. Alles war total anders und dann habe ich erst die schöne Seite Neuseelands kennen gelernt. Mein Gastvater war ein begeisterter Wanderer und er hat fast jedes Wochenende Wandertrips mit mir unternommen.
Die Schule in Neuseeland ist ganz anders als in Deutschland und nicht zu vergleichen. Viel entspannter und lockerer. Man kann dort viele kreative Sachen machen. Meine Fächer waren unter anderem Drama, Farming, Holzarbeit, Nähen und Sport. Die Schule war ein Treffpunkt, wo ich viele Freunde gefunden habe, zu denen ich immer noch Kontakt habe. Irgendwann werde ich mal eine Weltreise machen und sie alle besuchen ;-) hehe
Ich war auf der Südinsel Tour, die sich auf jeden Fall lohnt!! Die Landschaft ist dort sooo schön und ganz anders als auf der Nordinsel. Ich habe Bungeejumping und Fallschirmspringen gemacht, bin mit Delfinen geschwommen und bin mit einem Helikopter über einen Hunderte Jahre alten Gletscher geflogen. Alles das, was ich hier in Deutschland nie hätte machen können.
Dann war ich noch 4 Tage im Tongariro National Park. Es war ein richtiges Abenteuer, was sehr anstrengend war. Wir haben dort so ziemlich am Limit unserer Kräfte 40 km gewandert, durch Regen, Hagel, Schnee und Eiseskälte in den neuseeländischen Bergen. So was habe ich noch nie gemacht, nur mit einem Rucksack ganz ohne Kontakt zur Außenwelt. Wirklich spannend!!
Mir hat der neuseeländische Way of Life gefallen, die Leute sind locker und nicht so muffelig und schlecht gelaunt wie in Deutschland. Man kann mit Ihnen gut umgehen, und die meisten helfen einem.
Mein Englisch ist gut geworden und ich habe dort einen richtigen neuseeländischen Alltag gehabt. Ich habe am Strand gewohnt und konnte dort, wann immer ich wollte spazieren gehen. Das Essen in Neuseeland ist sehr lecker, weshalb ich 15 kg zugenommen habe. Aber 11 habe ich die ersten 2 Monate hier in Deutschland schon wieder abgenommen.







