Fast zwei Monate in Taiwan
Die ersten vier Wochen waren im Vergleich zur Schule sehr entspannend:
Erst mal ist der Flug super verlaufen und wir wurden auch direkt abgeholt… dann sind wir mit dem Bus zu einem Treffpunkt gefahren und dort wurden wir von unseren Sommergastfamilien abgeholt. Ich hatte das Glück, dass meine Gastfamilie in der Nähe des AYUSA oder Global Exchange Study Gebäude wohnt.
Jop, nun kommen wir zum Alltag:
Ich musste um 6 Uhr aufstehen und hatte dann einen kurzen Weg zu laufen, bis ich dann beim Office war. Am ersten Tag bekamen wir nochmals alle Regeln. Und wir haben noch einen Schüler kennengelernt, der nicht mit AYUSA unterwegs ist. Aber der normale Alltag lief dann so, dass wir im Office bis ca. halb zwölf saßen und Kaffee getrunken oder Kicker gespielt haben… wenn keine Hausaufgaben anstanden, die wir am Vortag in unserer Schule MDN (Mandarin Daily News) bekommen hatten…. Dann sind wir zum Lunch gegangen (nur wir Schüler) und dann zur Schule….
Für mich war der Unterricht etwas zu schnell und Daniel wusste das meiste schon… und Robert wurde in einen Fortgeschrittenen Kurs gesteckt…..Um 5 Uhr abends war das Programm normalerweise zu Ende und wir hatten Freizeit….Manchmal hatten wir mit den AYUSA Betreuern noch was abends unternommen (Beispiel: Schlittschuh fahren). An den Wochenenden haben wir zwei-Tages-Trips unternommen was eigentlich auch recht gut war…. Bloß wurden wir an einem Wochenende in so einem riesigen Wasser-Fun Park uns selber überlassen und wir wussten nicht was wir nun machen müssen/ dürfen… […]
D
ie Schule ist noch totale Baustelle und an den Seiten offen. Das ist zwar sehr angenehm, da Wind reinkommen kann, aber es regnet auch rein. Das heißt also, dass es in Zukunft Wasserschäden geben wird. Im Moment ist nur der 10. Jahrgang in der Schule und ich bin einer der ältesten Schüler der Schule, wenn nicht sogar der Älteste… Einige Fächer werden in Englisch unterrichtet wie z. B. Musik, Kunst und Bio sollte eigentlich auch in Englisch unterrichtet werden. Aber andere wie Mathe, Geschichte, Politik werden in Chinesisch abgehalten, was bedeutet, dass es schwer verständlich ist und deshalb wurden wir in verschiedene Klassen eingeteilt. In der Schule haben wir vier Stunden Chinesisch bei Lehrern von außerhalb (extra engagiert). Sonst bin ich mit meinem Stundenplan zufrieden, obwohl ich gern etwas mehr Chinesisch hätte. Die meisten Schüler sind sehr freundlich und einige sind etwas krass drauf… positiv gemeint… Das Essen ist Standard-Massen-Schul-Kantinen-Essen, d. h. nicht besonders gut.
Das Moon Festival war übrigens recht gut... die Chinesen können auch Grillen. Wir waren in einer kleinen Familien Runde zusammen und haben gegrillt.
Liebe Grüße
Tim




