Schüleraustausch USA - Erfahrungsberichte Archiv
-40°C in Wisconsin
Hey liebes AYUSA-Team,
nun ist es mal Zeit, dass ich mich auch mal melde. Wollte immer schon schreiben, doch bin nie dazu gekommen. Einmal hatte ich es schon versucht, aber dann ist der Computer abgestürzt.
Jetzt sind es schon ein wenig über fünf Monate, die ich schon hier bin. Es kommt mir vor, als ob die Zeit nur so vorbeifliegt.
Ich bin super hier angekommen, meine Gastfamilie hat mich echt gut aufgenommen und ermöglichen mir vieles. Die erste Zeit war es natürlich schwer sich einzuleben und alles hinter sich zu lassen, doch es wurde Woche für Woche einfacher. Da ich Fußball liebe, es aber im Herbst keine Schulmannschaft in meinem Jahrgang gab, habe ich das Team meiner kleinen Gastschwester mittrainiert für die letzten Wochen. Die letzten zwei Spiele habe ich sogar als alleiniger Trainer gemanagt. Das war echt aufregend, denn das letzte Spiel war das beste Spiel der ganzen Sesaon.
Mit dem Englisch klappt auch alles richtig gut, als hätte ich nie etwas anderes gesprochen!
Die Schule hier ist ziemlich einfach. Ich stehe in allen Fächern A oder B. Alle Lehrer sind auch ziemlich nett zu mir.
Mittlerweile habe ich hier schon Thanksgiving und Weihnachten erlebt und war echt beeindruckt. Vieles ist echt anders! Mit meinen Gasteltern komme ich ganz gut klar, auch wenn ich das streng gläubische nicht gewohnt bin. Am Anfang bin ich noch jeden Sonntag mit in die Kirche gegangen, aber jetzt schlafe ich lieber an Sonntagen aus.
Habe auch sehr viele Freunde hier gefunden, unter anderem Natalia eine spanische Austauschschülerin. Mit ihr verstehe ich mich am besten, denn sie weiß genau was ich durchmache.
Außerdem ist das auch zum Vorteil, da ich hier Spanisch lerne und sie mir vieles beibringen kann. Spanisch in der Schule ist sehr leicht und manchmal auch langweilig, da es echt langsam voran geht. Deswegen bin ich froh Nati zu haben und mehr von ihr zu lernen!
Ich wohne hier ja im country, das heißt hier ist nur Wald herum. Dennoch bin ich ein Glückspilz, da ich eine Nachbarsfamilie um mich drum hab und ich mich richtig mit denen angefreundet habe. Donnerstags bin ich immer drüben Babysitten, wenn die Eltern in der Kirche sind. Das macht echt viel Spaß, denn die beiden Kleinen sind echt sweet.
Hier in Wisconsin herrscht echt ein sehr kalter Winter, hatten auch schon sogenannte Snowdays. Es war-40°C und zu kalt um in die Schule zu gehen.
Liebe Grüße
Eure Marie
Bericht aus Oklahoma
Hallooo liebes AYUSA- TEAM!
Hier mal ein kurzer Bericht aus Oklahoma, Newalla. :)
Ich habe mich schon richtig gut hier eingelebt und liebe die USA jetzt schon. Es ist total toll hier und alle sind superfreundlich und nehmen mich echt lieb auf.
Die Amerikaner sind sehr offen und alle quatschen mich an und weil ich ja die deutsche Austauschschülerin bin, bin ich besonders interessant. In der Schule kennt mich jeder und alle kennen meinen Namen, die Schule hat nur 450 Schüler (zum Glück) und dadurch, weil ich auch die einzige Deutsche bin, bin ich doppeltinteressant.
Ich habe schon viele Freunde gefunden und bin im Tennis- Schulteam. Ich habe im März mein erstes Match.
Meine Gastfamilie ist super und ich fahre in zwei Wochen nach Dallas und in den Osterferien fliegen wir nach Hawaii.
Also, mir geht es hier echt gut und ich bin superfroh, dass ich mich für diesen Austausch entschieden habe, weil ich hier schon soo viele tolle und auch nicht so tolle Dinge erlebt habe und echt viel gelernt habe. Mein Englisch wird auch jeden Tag besser und ich merke, wie ich immer mehr verstehe und sagen kann. Das macht total Spaß, weil ich weiß, dass ich später davon profitieren werde. =) Ich verstehe mich auch echt gut mit meiner Gastschwester und wir haben zwei Hunde, zwei Katzen und zwei Pferde.
Ja, das war mal ein kurzer Bericht aus den Vereinigten Staaten.
Alles Liebe und bis bald
Sanja :)
Grüße aus Iowa
Als ihr mir geschrieben habt, dass ich nach Iowa komme, habe ich erstmal im Atlas nachschauen müssen, wo genau es liegt. Auch hatte ich eine Vorstellung von öden, langweiligen Farmern, mitten in der Pampa. Jetzt bin ich schon über 2 Monate hier, und ich finde es super! Die Leute sind total cool drauf, die Schule ist fast neu und schön und das Beste: Meine Gastfamilie ist perfekt!!! Mit meinen 2 Schwestern (11 und 14 Jahre alt) verstehe ich mich super, und es ist fast so, als ob wir uns schon ewig kennen würden. Und meine Gasteltern sind auch total nett. Wir kommen echt alle voll gut miteinander aus.
Am besten hier gefällt mir der Schulspirit!!!!!!!!! Immer wenn ein Game ist, tragen alle die Schulfarben rot-schwarz-weiß, die Band spielt und die Cheerleader schreien Cheers. Am Spiel selber schaut mindestens die halbe Schule zu, und das sind echt viele (ca. 300 Leute), und es ist eine super Stimmung. Jeder hält zusammen und alle feuern gemeinsam an! Einfach toll. In Deutschland geht man gelangweilt in die Schule und freut sich auf den Nachmittag, wenn man mit den Freunden was machen kann. Hier ist die Schule eine total wichtige Rolle leben. Du hast Sport in der Schule, die Spiele sind in der Schule, du machst Hausaufgaben in der Schule, hast Homecoming / Prom in der Schule... Also wie ihr hört gefällt es mir super und gute Freunde habe ich auch schon gefunden. Danke, dass ihr mich hier platziert habt!
Viele liebe Grüsse, Janine
Josephine in Oregon
Ich wohne in Canby in Oregon in der Nähe von Portland (total schöne Stadt!!). Und im Grunde geht’s mir auch relativ gut. Klar hab ich auch manchmal Heimweh und so, aber das ist ja denk ich mal ganz normal. Ich hab hier 3 Gastschwestern und 1 Gastbruder, die alle ungefähr in meinem Alter sind. Kann echt manchmal ganz lustig sein, weil ich nämlich in Deutschland gar keine Geschwister habe!
In der Schule läuft bei mir auch alles ganz gut. Hab schon Freunde gefunden und steh auch in allen Fächern zwischen A und B. Und ich hab sogar Deutsch. Bin da nur Assistent und helfe dem Lehrer und so. Aber ist echt total lustig, mal Deutsch als Fremdsprache in einem andern Land kennen zu lernen (= Was ich ja total toll hier finde, ist der Team Spirit und alles: Die Footballspiele und so und dann gibt es auch immer Tage, an denen alle T-Shirts und Pullover von Canby und der Schule anhaben. So was müsste es in Deutschland echt auch mal geben! Ich selbst mache bis jetzt leider noch keinen Sport. Aber bald geht ja die Snowboard-Saison hier los. Und wir haben einen Club dafür und ich hoffe mal, dass ich da mitmachen kann!!
Liebe Grüße, Josephine
Startschwierigkeiten
Die ersten Tage hier waren natürlich erstmal super aufregend, obwohl eigentlich nicht so viel passiert ist. In der 2. Woche sind wir dann zu dem "cabin" meiner Familie gefahren wo wir einige Tage blieben. Dort ist im Großen und Ganzen noch weniger passiert. zurück in Pelham machten wir dann einen Ausflug nach NYC (das erste Mal für mich, mittlerweile war ich noch mal 3-mal da.). Das war dann natürlich ziemlich aufregend, obwohl die nächsten Male noch besser waren. Dann hab ich eigentlich nur noch auf den Schulbeginn gewartet...und als der kam, war ich ziemlich aufgeregt und in den ersten Tagen ziemlich "homesick", besonders am 2. Schultag, der gleichzeitig mein Geburtstag war.
Dann kam aber die Überraschung des Tages. Nach der Schule traf sich der Theaterclub und zu dem Meeting wollte ich gerne gehen. In einer Freistunde saß ich ziemlich geknickt auf einem Flur und wusste nichts mit mir anzufangen als ein Mädchen aus der 12. auf mich zu kam und versucht hat, mir gut zu zureden, was irgendwie auch funktioniert hat, jedenfalls hat sich dann rausgestellt, dass sie in diesem Club ist und als ich dann nach der Schule dahin bin, hatte sie mit der Hilfe von ein paar andren eine riesige Geburtstagskarte für mich gebastelt, mit ganz vielen Glückwünschen und allem Drum und Dran... das hat so ziemlich meinen Tag gerettet! Als ich zu Hause war, sind wir in einem amerikanischen Restaurant essen gegangen, haben danach zu Hause Kuchen gegessen und ich habe einige Geschenke bekommen - es wurde also noch richtig nett!
Wenn ich jetzt zurück denke an die ersten Tage in der Schule bin ich ziemlich froh, dass ich sie hinter mir habe. Mittlerweile kenn ich ziemlich viele Leute, wenn auch nur flüchtig. Meine Familie ist super nett, ich fühle mich sehr wohl und willkommen und einfach richtig zu Hause. Ich habe jetzt schon wirklich fast die Hälfte der Zeit hinter mir. Gerade ist es so ziemlich perfekt, da ich noch genug Zeit hab, alles besser kennen zu lernen, aber es doch auch irgendwie nicht mehr all zu lang ist. Ich habe einen kleinen Part im Schultheaterstück und bin noch in 2 anderen Clubs, die sich aber eher unregelmäßig treffen.
Im November ist die Aufführung des Theaterstücks und danach will ich mit einem Sport anfangen. Ich habe doch schon ziemlich viel erlebt und die Zeit geht wie im Flug vorbei. Aber irgendwie kommt es mir doch auch nicht so vor, als wäre ich schon 2 Monate weg von Deutschland. Ich war am Strand in New Jersey, in Connecticut für ein "Oktoberfest" =) und bei dem Onkel meiner Gastmutter und seiner deutschen Frau. Iim Dezember flieg ich nach L.A für ein paar Tage und im November ins Disneyland in Florida. Außerdem nehme ich wahrscheinlich an dem Trip nach New York City im Dezember teil, den AYUSA hier anbietet.
Allerliebste Grüße, Hanna
Post von Marvins Eltern
Sehr geehrtes AYUSA-Team,
unser Sohn Marvin weilt nun seit dem 13.08.2008 in den USA und besucht dort seit dem 25.08.08 in Wylie die Wylie High School. Ihm geht es sehr gut, aber er ist wirklich im Alltag so eingespannt, dass er kaum Zeit findet, uns zu schreiben und hat mich deshalb gebeten, Euch von seinen Erlebnissen zu berichten. Wie gesagt, es geht ihm wirklich sehr, sehr gut und er ist vom ersten Tag an super integriert.
Seine Gastfamilie ist ganz toll und kümmert sich sehr um Marvin. Vor allem seine Gastmama nimmt sich viel Zeit und hat sich schon vor Schulbeginn darum gekümmert, dass er Gesprächs- und Aufnahme-Termine bekommt, um in der Marching-Band und der Theatergruppe aufgenommen zu werden. Marvin hat bei diesen Vorspielen eine sehr gute Leistung abgeliefert. Somit ist es ihm gelungen, jeweils in der "Elite"-Auswahl der Band und der Theatergruppe aufgenommen zu werden, was eigentlich ziemlich schwierig ist für "Freshman". Damit hat er aber auch ein volles Tagesprogramm, da täglich schon vor dem Unterricht von 7:00 - 8:10 Bandprobe ist, montags noch mal von 18:30 -21:00, Schule von 8:45 - 16:00, danach, wenn Theaterauftritte anstehen noch Theaterprobe von 16:00 - 18:00, und am Wochenende noch Bandauftritte zu Football-Games und Band-Competitions. Dazu kommt noch eine Menge Hausaufgaben.
Klingt nach ziemlich viel Stress, aber Marvin betrachtet dies als positiven Stress und alles macht ihm sehr viel Spaß. Jedenfalls kam noch nicht einmal Heimweh auf, es ist alles viel zu aufregend und spannend und interessant da. Er scheint auch wirklich bei allen sehr beliebt zu sein - Schüler (innen) und Lehrer. Seit Notendurchschnitt nach den ersten 6 Wochen steht bei A. Im Englisch-Unterricht hatte er vor einigen Wochen das beste Essay von allen Schülern der Kurse seiner Englisch-Lehrerin geschrieben - nicht schlecht als Nicht-Native-Speaker. Unterdessen gab es die erste Theateraufführung. das Stück hieß „Emmas child“ und er spielte den Arzt dieses Kindes. Zu den Band Competitions hat es die Marching Band jeweils ins Finale geschafft, was allerdings bedeutete, dass die Kids den ganzen Samstag bis spät nachts unterwegs waren. Die Saison ist aber nun vorbei, so dass langsam etwas Ruhe in den Alltag einkehrt. Am 26.10.2008 fand die AYUSA-Halloween-Party statt, Marvin war als Pirat verkleidet und alle hatten wohl viel Spaß.
Also, was soll ich sagen - alles Bestens - das ist doch auch für Euch ein schöner Erfolg. Wir als Eltern sind jedenfalls sehr stolz und glücklich, dass es ihm so gut geht. Vielleicht schafft er es ja doch noch, sich persönlich zu melden.
Liebe Grüße Romy und Torsten, die Eltern von Marvin
Start in New York
Bei mir in New York ist alles super. Nach einem traurigem Abschied am Hamburger Flughafen (danke noch mal für euer kommen, das hat mir echt viel bedeutet!) sind wir nach einem umstieg in Frankfurt sicher in Newark, New Jersey gelandet. Am Donnerstagmorgen haben wir mehr oder weniger vollwertig im Hotel gefrühstückt es gab donuts, cereals und skim milk. Skim milk ist Milch komplett ohne Fett. Das ist schon ein wenig abartig denn sie hat eine Konsistenz wie Wasser, ist durchsichtig und schmeckt ein bisschen süß. Die Schale vom Apfel schmeckt hier nach Gift und im 'natural spring water' ist Chlor drin. Ich frage mich, ob das so gesund ist. Es ist ungenießbar - stellt euch vor ihr trinkt Schwimmbadwasser. Beurk!
Abgesehen von diesen paar kulinarischen Schwierigkeiten ist New York City einfach großartig. Heute waren wir auf der Fifth Avenue shoppen und sind mit der Ferry zu Ellis Island und Liberty Island gefahren (Freiheitsstatue gucken). Wir hatten Lunch im Battery Park und waren anschließend im Century 21, ein riesiges Kaufhaus mit Designerklamotten zu Discount-Preisen. Von Vivienne Westwood über Diane von Fürstenberg, Juicy Couture, True Religion, Valentino, Dolce&Gabbana, Cavalli und natürlich auch Marc Jacobs, alle aktuellen Kollektionen um ca. 40 % herabgesetzt. Die meisten Sachen waren dann natürlich trotzdem total teuer. Wir hatten leider nur eine Stunde im Century 21 - für mich war das Shopping dort als nicht wirklich entspannt.
Dinner hatten wir bei Planet Hollywood - AWESOME! ;) und danach noch Zeit auf dem Time Square. Bei Footlocker kosten Chucks hier übrigens nur 30 $, das sind 20 Euro :-) Vorhin war ich noch im Hotelschwimmbad schwimmen und jetzt chillen wir bei ein paar Leuten auf dem Zimmer. Morgen früh werden wir alle um 5 Uhr geweckt, ich fliege um 9 Uhr nach Chicago und um 13 Uhr dann nach Omaha zu meiner Gastfamilie. Ich kann mir noch nicht wirklich vorstellen, dass ich morgen die Leute treffe, bei denen ich dann 10 Monate leben werde, aber wir werden sehen :)
Fanny
Ankunft in Palmdale
Nach drei wunderbaren Tagen in New York, wo ich eine Menge gesehen und viel erlebt habe, bin ich am Samstagnachmittag und Burbank angekommen. Dort wurde ich von meinem Gastvater, meiner Gastschwester und ihrer Freundin abgeholt. Am Sonntag sind wir auch direkt in die Gemeinde gegangen. In Palmdale ist es sehr heiß, so um die 39 Grad, mitten in der Wüste. Trotzdem ist die Stadt wunderschön und bis jetzt verbringe ich die meiste Zeit zu Hause und ruhe mich aus, weil am Montag hier die Schule losgeht.
Nach dem Wochenende sind wir direkt in die Schule gegangen, um mich anzumelden und ich meinen Stundenplan wählen kann. Die Schule ist sehr groß, 3.500 Schüler in 4 Jahrgängen. Dienstag sind wir dann wieder in die Schule gefahren, sie ist nicht sehr weit weg von meinem neuen Zuhause. Meine Gastmutter arbeitet in der Bücherei und nachdem ich dann meine Bücher abgeholt habe, habe ich dort noch etwas geholfen die Bücher an meine Jahrgangskameraden, die Juniors, zu verteilen. Es war sehr witzig mit den anderen Kindern der Frauen, die auch dort arbeiten. Ich fühle mich super wohl und verstehe mich auch sehr gut mit meiner Gastschwester (16) wir waren auch schon zusammen shoppen und haben eine Menge Spaß.
Bis dann, Leonie
Geburtstag in den Staaten
Am 10.10, war es dann so weit: Ich bin endlich 17 geworden! War echt cool, dafür das 17 eigentlich kein spektakulärer Geburtstag ist. In der Schule hat mit Alyssa einen riesigen Chocolatechip Cake (eine riesengroßer Cookie in einer Kuchenspringform!) geschenkt. Von meiner neuen Gastfamilie habe ich Brownies bekommen (= Lunch war sehr gesund und richtig lecker!!!). Habe noch ein paar Karten bekommen, mir wurde von 2 Klassen ein Ständchen gebracht und ich wurde von meinem CC-Team durch unsere täglichen TIGER-News gegrüßt. Nach der Schule bin ich mit Alyssa, Alec und Joey zu meiner alten Gastfamilie gegangen, haben dort mit allen zusammen gegessen. Meine Freunde waren ganz fasziniert, als sie mich dann mit mehreren Anrufern haben Deutsch sprechen hören ;-).
Gegen 17.00 Uhr sind wir 4 dann endlich los gekommen und wie ich es mir gewünscht hatte zum Strand gefahren. Ich habe noch nie einen so schönen Strand gesehen!!!! Puderzuckersand, ... Dieser Strand macht u.a. auch bei "Wettkämpfen" mit. Nach schwimmen, Sonnenuntergang und Sternenhimmel sind wir dann noch zum Appelbees gegangen. Das ist eine Art amerikanisches "Extrablatt". War echt gut und ich hatte entgegen meinen Erwartungen gar kein Heimweh.
Am Samstag sind dann auch, bis auf das Paket meiner Eltern (worauf ich noch immer warte) Karten und Pakete angekommen. Ich habe meiner letzten Gastmutter Naida bei ihrem Yard-Sale geholfen, denn es war so gut wie alles zum verkauf, da der Platz für Dinge begrenzt ist, die mit nach Wisconsin sollen. Wir haben alles in den Vorgarten geschleppt und relativ viel verkauft.
Am Sonntag bin ich dann nach der Kirche von meiner neuen Gastfamilie abgeholt worden. Ich war sehr froh, als ich die Koffer dann endlich wieder ausgepackt hatte. Bert ist mein Geschichtsleher, Andy (17) und Gail (15) sind beide bei mir auf der Schule und in meinem CC-Team. Katie (19) ist auf einem College und bereits ausgezogen. Kim ist Krankenschwester und dann gibt es noch 2 Katzen. Ich teile mir hier mit Gail ein Zimmer, was sich aber als bisher kein Problem herausgestellt hat. Das Haus ist sehr schön und ganz antik eingerichtet. Ich fühle mich hier bisher sehr wohl. Mein Laptop hat hier auch endlich Internet! :) Meine Eltern haben 1981-1983 in Deutschland gelebt und können daher sogar Deutsch (für amerikanische Verhältnisse echt gut). Ich mag hier, dass abends immer frisch gekocht wird und wir dann zusammen am großen Esstisch essen und über alles Mögliche reden.
Liebe Grüße an alle, Andrea
Nuran in Memphis
Hier in Memphis war mir Anfangs etwas mulmig, vor allem weil es New York auch grade zu Ende ging, als man sich langsam mit den Leuten verstanden hat :) Aber seit einigen Tagen geht es mir super, meine Familie ist superlieb und kümmert sich um alles, beantwortet alle meine Fragen und meint sogar, mein Englisch sei "perfekt".
Meine Gastmutter ist eine der liebsten Menschen, die ich je getroffen habe, mein Gastvater liebt Johnny Cash, hört aber auch HipHop, was manchmal sehr lustig ist, da man von einem "Military Officer" nicht unbedingt erwartet, dass er bei R'n'B im Radio mitsingt. :) Meine Gastschwestern sind auch ganz nett, man kann sich super mit ihnen unterhalten, vor allem seitdem wir zur Schule gehen und uns immer etwas zu erzählen haben.
In der Schule finden sich langsam auch wirklich gute Freunde, wollen demnächst zum Paintball in Memphis gehen. Das war schon immer ein großer Traum von mir! Die Lehrer sind supernett und locker (meistens jedenfalls) und der Unterricht ist sehr leicht, manchmal auch zu leicht. Ich wurde auch schon gefragt, ob ich für jemanden Geometriehausaufgaben machen könnte :) Man ist hier so etwas wie eine Sensation, ich muss auch immer erklären: "I' m from Tukey, I live in Germany, I was for a couple weeks as an exchange student in France and Holland and I speak four languages", dann sind Sachen wie "You' re the most exciting person I’ve ever met" nicht selten. Ist jedenfalls total witzig, da die Leute hier höchstens zwei Sprachen sprechen. Es werden einem auch Fragen gestellt wie: "Do you have Google in Germany?" Nein, wir haben auch keine Autos, sondern Kutschen :-)
Man hat immer was zu Lachen und mittlerweile finde ich es einfach super hier. Ich habe mich für insgesamt 6 Clubs in der Schule angemeldet und fahre mit denen z.B. zum NBA-Spiel der Memphis-Grizzlies und mache viele andere "Field Trips".
So, das sind meine ersten paar Eindrücke. Viele Grüße, Nuran
Sophie in Colorado
Es ist kaum zu glauben, aber ich bin jetzt schon einen Monat hier in Amerika und die Zeit ist einfach mal wahnsinnig schnell vergangen! Wow... ich hab "nur noch" 9 Monate übrig! Wie die Zeit vergeht ;o) Jedenfalls dachte ich mir, ich lasse auch mal wieder was von mir hören, um euch zu sagen: MIR GEHT´S SUPER!!!! Man kann sich das echt kaum vorstellen, aber ich lebe hier wirklich wie in einem typischen amerikanischen Movie! Es ist so was von klischeemäßig!
Okay, wo kann ich denn mal am besten anfangen? Also, meine Gastfamilie ist immer noch einfach spitze, sie sind wirklich hier wie meine Familie geworden! Auch wenn es am Anfang eine krasse Umstellung war, plötzlich einen kleinen Gastbruder zu haben, komme ich jetzt super mit ihm klar und weiß dank ihm jetzt auch alles über Baseball und natürlich auch Football :) Also wie gesagt, ich hab die beste Gastfamilie überhaupt!
Die Schule hat jetzt (schon seit 3 Wochen) auch angefangen und man muss wirklich sagen, dass Schule im Vergleich zwischen Deutschland und Amerika zwei echt verschiedene Welten sind. Hier ist Schule eher ein sozialer Treffpunkt anstatt nur striktes Lernen, das bezieht sich auch vor allem auf die Lehrer! Lehrer haben hier nicht die Rolle, des "Anonymen", sondern viel mehr die eines, na ja, wie kann man es ausdrücken "Freundes"? Es fing schon damit an, dass sich am ersten Schultag hier alle Lehrer mit ihrem kompletten Lebenslauf + Fotos von der Familie vorgestellt haben!
Im ersten Moment dachte ich mir auch: Na ja, eigentlich willst du das gar nicht wissen, doch irgendwie hat es die gesamte Situation total aufgelockert... ist einfach schwer zu beschreiben, doch ist hier Schule einfach viel persönlicher. Die Lehrer sind eine Stunde vor Schulbeginn, während der Lunchtime und eine Stunde nach der Schule für Schüler da, um mit ihnen Sachen durchzugehen, die man im Unterricht nicht verstanden hat, oder auch um Hausaufgaben durchzugehen. Außerdem hat jeder Lehrer mir auch angeboten, da ich ein Austauschschüler bin, wenn ich persönliche Probleme habe oder einfach jemanden zum Sprechen brauche, dass sie jederzeit für mich da sind!
Da war ich ja erst mal platt! So was bin bzw. war ich nicht gewöhnt!!!!! Natürlich muss ich dazu sagen, dass fachlich zu Deutschland, hier außer Physik gar nicht viel los ist!!!! Ich wiederhole eigentlich nur das, was wir letztes Schuljahr in Deutschland gemacht haben! Aber vielleicht ändert sich das ja noch.
Doch muss ich sagen, dass meine erste Schulwoche anders war, als gedacht und ich dementsprechend enttäuscht war. Ich denke, ich bin hier mit der falschen Einstellung ran gegangen, denn ich dachte, sobald ich erzähle, dass ich Austauschschülerin bin, wollen mich gleich alle kennen lernen, doch war es das nicht!!!! Alle meinten: "klasse", drehten sich dann aber um und haben mit einem Anderen gesprochen... Das hat mich natürlich schon ziemlich fertig gemacht, weil ich nicht wusste, was ich machen sollte und stand dementsprechend in den Pausen dumm rum und wusste nicht wo ich hin sollte.... Also meine erste Woche war kein Zuckerschlecken, auch wegen der Sprache, denn versucht mal Physik auf englisch zu machen ;o)
Na ja, aber nach drei Wochen hat sich das auch alles eingependelt und ich liebe es nun zur Schule zu gehen. Ich habe schon unheimlich viele Leute kennen gelernt, die mir schon wahnsinnig ans Herz gewachsen sind! Also, damit will ich sagen, dass ich nicht mehr alleine in der Lunchtime rum stehe ;o). Neben mir sind noch weitere Austauschschüler auf meiner Schule: eine Schwedin, ein Norweger und eine Deutsche.... neben mir natürlich. Neben den Amis, die ich hier kennen gelernt habe, sind die drei auch immer mit dabei und es ist einfach herrlich.
Nach der Schule bin ich seit einer Woche im Cross Country Team! Was eigentlich nur bedeutet: laufen bzw. joggen quer durchs Land! (kaum zu glauben, dass ich hier jogge, wo ich es doch eigentlich hasse, was? ;)) Aber hier bringt es einfach mal übertriebenen Spaß. Zwar bin ich die Schlechteste im Team, doch ist die Situation eine ganz andere! Wir haben Teamspirit!!!! Jeder im Team klopft mir auf die Schulter und meint: good job! Ich weiß natürlich, dass es keiner ist, aber trotzdem baut es einen auf und macht einem Spaß! Durch Cross Country bin ich hier auch ziemlich eingespannt, denn wir haben hier jeden Tag nach der Schule bis 17 Uhr Training + auch Samstags! (mittlerweile schaffe ich auch locker 3 Meilen (3 x 1.6 Kilometer)).
Am Donnerstag hatten wir auch das erste Footballgame der Schule. Es war soooo geil! Es war wie im Film, mit all den Cheerleadern & Co! Da wir dieses Wochenende hier das "Labor Weekend" haben, hatten wir heute schulfrei! Das Wochenende war klasse, denn die Familie von meiner host family ist gekommen und wir hatten ein Familientreffen mit BBQ & Co. Außerdem haben wir gestern eine Raftingtour gemacht!
So, ansonsten hoffe ich natürlich, dass es euch allen gut geht!
Ganz liebe Grüße
Sophie
Maik erlebt Alltägliches und nicht ganz so Alltägliches
Ich fange einfach mal mit meinem Wohlbefinden an. Mir geht es unglaublich gut, ich lebe hier in Amerika meinen Traum. Alles läuft so wie ich es mir vorgestellt habe und meistens noch besser. Nach 5 Monaten spreche ich Englisch schon total flüssig und ich träume auch schon in Englisch. Trotzdem lerne ich von Tag zu Tag mehr, daran habe ich riesig Spaß. Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich auch total gut, sie sind schon wie eine zweite Familie für mich geworden.
Ein ziemlich wichtiger Teil von meinem Leben hier ist meine Schule, Davis High School. Das ist eine Schule wie sie sein muss. Ich verbringe einen großen Teil meines Tages dort (mehr davon berichte ich später noch). Ich habe einfach richtig Spaß hier zur Schule zu gehen. Der Unterricht ist zwar länger als in Deutschland, kommt mir aber viel kürzer vor. Die Lehrer haben viel mehr Spaß am Unterricht und so auch die Schüler. Es liegt bestimmt auch daran dass man seine Fächer hier komplett selber wählen kann (es stehen ca.100 Fächer zur Verfügung, alles was man sich vorstellen kann). Mein Notendurchschnitt war bei den Semesterzeugnis (Halbjahr) 1.1. Damit war ich auch sehr zufrieden. Nach der Schule gibt es dann noch unzählige Clubs die jede Art von Interesse decken. Ich habe jeden Tag nach der Schule Leichtathletik Training. Außerdem gibt es noch die so genannten Dances. Das sind Bälle an dem man zusammen mit einem Mädchen hingeht und tanzt. Ich war schon auf zwei Bällen (Homecoming und Halloween) und es hat unglaublich Spaß gemacht. Eine andere Sache, dir mir auch sehr gut gefällt, ist dass der Sport einen ganz anderen Stellenwert hat. Während der Football Saison, ist die komplette Schule zu den Spielen gekommen um unser Team zu unterstützen. Die Stimmung war immer Klasse. Die Band hat gespielt, die Cheerleader haben das Publikum motiviert anzufeuern und jeder war guter Laune.
Dann war ja noch Halloween bin, das wird richtig groß gefeiert. Jedes Haus ist gruselig geschmückt und an Halloween zieht jedes Kind durch die Straßen um Süßes zu erbeuten. Die Leute in meinem Alter gehen eher auf Partys an denen man sich aber auch verkleidet. Übrigens, ich war ein Zombie. Dann war ja noch Thanksgiving. Meine Familie und ich sind in ein Ferienhaus in die Berge gefahren und haben dort für ein paar Tage relaxt. Wir hatten viele Quadbikes mit, so haben wir öfters Touren durch die Wälder gemacht. An Thanksgiving gab es dann auch Truthahn. Doch ich finde er hat ein bisschen trocken geschmeckt, schön sah er aber aus.
Dann im Dezember wurde es auch richtig kalt hier und es schneit seitdem regelmäßig. Die letzen beiden Tage hatten wir einen Schneesturm und es fiel ca. 50cm Neuschnee. Da wird es schon schwierig sich mit dem Auto fortzubewegen, ohne einen Truck lässt sich eigentlich nicht mehr viel machen. Außerdem habe ich mir auch einen Skipass gekauft und so gehe ich mit meinen Freunden jedes Wochenende Ski fahren.
Mitte Dezember sind meine Familie und ich für 10 Tage auf eine Kreuzfahrt in die Karibik gefahren. Es war eine unglaublich schöne Zeit. Wir sind von Miami in See gestochen. Es ging nach Jamaika, Cozumel, die Grand Cayman Islands und auf die Bahamas. Auf dem Kreuzfahrtsschiff waren ca. 4000 Passagiere und es gab soviel zu tun, dass es einem gar nicht langweilig werden konnte. Es war fast wie eine Stadt in der keine Wünsche offen gelassen wurden. Im Anhang habe ich noch ein paar Fotos angehängt. Als wir zurück in Miami waren sind wir noch in die Everglades gefahren und haben ein paar Krokodile gesehen.
So das Meiste habe ich jetzt schon zusammengefasst. Ich kann ja einfach mal einen Alltag von mir beschreiben:
Morgens um 7.10 verlasse ich mit meiner Gastschwester Lyndsey das Haus. Wir fahren immer mit dem Auto. In der Schule angekommen, gehe ich zuerst zum locker und entlade meine Sportsachen, auf dem Weg dahin habe ich meistens schon 20 Leuten hi gesagt. Dann um 7.25 Uhr klingelt das erste Mal die Glocke und dann macht man sich auf den Weg zu seinem Klassenraum. Um 7.30 klingelt dann die tardy bell, wenn man dann noch nicht im Klassenraum ist, wird man als "tardy" (spät) vermerkt. Das können die Eltern immer im Internet kontrollieren. Jede Hausaufgabe, jeder Test, jede Klassenarbeit, eigentlich alles passiert wird im Internet zusammen gefasst. Es wird täglich aktualisiert. Es ist einerseits sehr praktisch da man immer weiß auf welchem Stand man gerade ist, andererseits ist es eine 100% Kontrolle.
Dann ist erstmal bis 12 Uhr Unterricht, aber der verfliegt so schnell, das glaubt ihr gar nicht. Hier ist eine Schulstunde 90 Min., aber trotzdem kommt es mir viel kürzer vor. Ich weiß nicht genau woran es liegt, vielleicht daran, dass man hier nicht für seine mündliche Mitarbeit bewertet wird, so muss man nicht jede Sekunde konzentriert sein, bin ich aber trotzdem ;-) Außerdem fängt jede Mathe und Physik Stunde mit einem Bell Quiz an. Sozusagen eine kleine Leistungsüberprüfung der letzten Stunde. Dann hatte ich in jedem Fach schon mehrere Tests und Klassenarbeiten. Doch das wird hier alles viel lockerer genommen und man hat nicht so eine Angst davor, da es auch nicht so stark in die Note eingeht wie in Deutschland. Und wenn man schlecht abschneidet, kann man einfach ein Extra-Credit-Aufgabe machen und so seine Note wieder aufbessern.
Dann, um 12 Uhr, ist lunch-time. Sobald die Glocke klingelt, stürmen alle 2500 Students zum lunch, das ist ein Erlebnis. Du denkst es ist ein Erdbeben und jeder will sich retten. In letzter Zeit fahre ich meisten zu Freunden zum lunch nach Hause. Das hat mehrere Vorteile, erstens ist es umsonst und zweitens lerne ich so viele neue Leute und Umgebungen kennen. Ich bin immer liebend gern eingeladen und egal wer mitkommt, kennt mich schon ("Are you the german kid? I heard so much about you"). Nachdem lunch vorbei ist, fängt die 4. Stunde an. Dann, um 14.20, fängt der Spaß erst richtig an. Alle Schüler fluten aus der Schule oder bleiben mitten im Gang stehen und unterhalten sich --> riesiger Stau. Ich unterhalte mich immer noch mit vielen Leuten und danach gehe ich für 5 min zu dem Volleyball Team und erkundige mich nach deren Lage und nehme am Mannschaftsgespräch teil. Da ich der Manager von dem Team bin. Dann gehe ich zum lockerroom und ziehe mir Sportklamotten an. Bis ca. 18 Uhr habe ich dann Leichtathletik.
Wenn ich dann nach Hause komme (meine Freunde fahren mich immer nach hause) checke ich meine E-Mails, die News und meine Noten. Dann gibt es Dinner. Hinterher mache ich mich bis meistens 10 Uhr an meine Hausaufgaben. Manchmal wenn es nicht so viele Hausaufgaben sind treffe ich mich mit Freunden. Um ca. 10.30 Uhr gehe ich dann ins Bett.
So ich denke, Sie haben nun mal ein Bild von meinem Alltag hier. Die Hälfte meiner Zeit war vor 2 Wochen vorbei. In 5 Monaten bin ich schon wieder da ;-)
Viele Grüße
Maik
Colin spielt Fußball in Ohio
Ich verbringe im Moment wirklich eine super Zeit in Springfield, Ohio! Schon am allerersten Tag hier bei meiner neuen Gastfamilie hat meine Mom mich zu einem Fußballspiel von meinem Schulteam genommen. Die wussten alle schon über mich bescheid, weil meine Mom und ich schon vorher durch E-Mails uns kennen gelernt hatten und sie wusste, dass ich gerne Fußball spielen würde. Die Spieler haben mich auf jeden Fall alle begeistert aufgenommen!! Es waren wirklich die tollsten Tage meines Lebens!! Ich habe mich auf Anhieb so sauwohl gefühlt und ein Termin hat den nächsten gejagt. Ich kann gar nicht genau drauf eingehen, was alles so abgegangen ist weil ich dann morgen noch beschäftigt wäre, hier sind aber ein paar Highlights:

- Ich habe durch Fußball schnell Anschluss an die Jungs hier gefunden, die Fußballsaison war die beste ever!
- Meine Familie und ich verstehen uns blendend und besonders die Beziehung zu meiner hostmom entwickelt sich ständig.
- Ich fühle mich als Teil der Familie
- Schule ist relativ einfach, macht aber Spaß und ich finde viele Freunde
- Mit 3 Freunden versteh ich mich besonders gut, sie wollen mich sogar im nächsten Sommer besuchen
- Ich bin zum junior representative of homecoming gewählt worden
- Seit einigen Wochen bin ich im cast fuer unser highschool musical Grease!! (Vince Fontaine)
Und es scheint auch in Zukunft kein Ende nehmen zu wollen! Meine hostmom will mich und meine hostsis nach Chicago für ein Wochenende einladen. Da freu ich mich schon total drauf!! Manchmal weiß ich einfach gar nicht, wie ich ihr für alles danken kann. Meine Gastfamilie hier hat auf jeden Fall den Titel „Gastfamilie des Jahres“ verdient!!! Wie stell ich das am besten an??
Vielen Dank und viele Grüße
Der glückliche Colin
Für Halina geht ein Traum in Erfüllung
Jetzt bin ich also schon einen Monat in Amerika und kann es kaum fassen, die Zeit verliegt nur so!
Meine Gastfamilie, sowie alle anderen Leute hier sind einfach nur nett zu mir und ich fühle mich sehr wohl! Erst hatte ich noch drei Wochen Ferien (wow, neun Wochen Sommerferien!) und am Dienstag hat die Schule angefangen.
Am ersten Tag in dieser riesigen High School hatte ich es ziemlich schwer. Ich kannte so gut wie niemanden und es war ganz schön hart im Unterricht mitzukommen, weil natürlich alles in Englisch ist. Ich habe AP Calculus, womit ich bis jetzt die meisten Schwierigkeiten habe, Individual Sports, was super viel Spaß macht, Public Speaking und U.S. Government gewählt. Public Speaking hilft mir glaube ich ganz gut.
Am Anfang war ich ganz schön aufgeregt, vor der Klasse auf Englisch zu sprechen, aber das geht jedes mal ein bisschen besser. Die Lehrer hier sind einfach nur toll! Sie sind engagiert und man hat den Eindruck es macht ihnen richtig viel Spaß ihre Schüler zu unterrichten. Die nächsten Schultage wurden schon immer leichter. Man lernt immer wieder neue Leute kennen, und falls man irgendwelche Fragen oder Sorgen hat gibt es immer jemanden, der einem sehr nett weiterhilft.
Mein großer Traum ist in Erfüllung gegangen! Ich wurde tatsächlich ins Cheerleader Team aufgenommen!! Ich darf zwar nicht mit anfeuern, aber ich mache das tägliche, zweistündige Training mit und bei Footballspielen fahre ich mit den Mädchen im Bus und stehe auch auf dem Feld. Es macht einfach nur Spaß! Die Mädchen sind ausnahmslos lieb und nett zu mir und sie haben mich sofort mit offenen Armen ins Team aufgenommen!
Seit Donnerstag habe ich Driver's Education vor der Schule. Dann gehe ich zur Schule, danach zum Training und wennn ich um halb sechs nach Hause komme muss ich viele Hausaufgaben machen, womit die Tage ganz schön voll sind und es mir nicht langweilig wird.
Meine Familie und Freunde zu verlassen war ein großer, schwerer Schritt für mich, aber es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung nach Amerika zu gehen und ich kann es nur jedem weiter empfehlen!
Ganz liebe Grüße from America :)
Halina
Mascha on a Horse Farm in Oklahoma
Mir geht es hier in Oklahoma wirklich super!!!! Ich lebe auf einer Farm mit ungefähr 25 Pferden, einem Hund, einer Katze und natürlich meiner Gastfamilie. Ich habe zwei Gastgeschwister, meine Schwester ist 17 und mein Bruder hier ist 20.
Ich verstehe mich mit beiden super und uns wird nie langweilig. Das Leben auf einer Farm war gewöhnungsbedürftig. Obwohl ich Pferde mag ist es doch ganz schön viel arbeit. Jeden Morgen um 6 aufstehen und Pferde füttern ist für meine Familie so selbstverständlich wie Pancakes mit Sirup.
Die Schule hier ist echt total super. Unsere Schule ist total klein und richtig niedlich. Aber es ist trotzdem immer eine ganze Menge los. Ich habe hier Basketball gespielt und spiele jetzt Softball. Beides macht mir total Spaß. Es sind natürlich alle viel besser, aber es ist gar kein Problem zu fragen, denn alle helfen einem gerne. Die Basketballspiele waren immer das totale Highlight!!!! Dann kamen (natürlich wie auch bei den Footballspielen) immer alle um die "TIGERS" anzufeuern. Ich bin so froh, dass ich Basketball gespielt habe. Es war eine tolle Möglichkeit den school spirit richtig nah mit zu erleben und nebenbei habe ich auch noch ein ganzes Basketballteam als Freunde gefunden. Die cheerleader haben unsere lokker dekoriert und an jedem gameday hatten wir candy darin.
Jetzt ist Basketball vorbei und ich spiele Softball. Das macht mir auch total viel Spaß. Leider ist unsere Saison schon bald vorbei. Und dann ist es auch nicht mehr lange bis der Abschied naht.
Aber auf jeden Fall hat mir das Jahr in Oklahoma total viel Spaß gemacht. Ich werde die Erlebnisse und vor allem die Schule nie vergessen. Ich hoffe, das meine Gastschwester mich nächstes Jahr in Deutschland besuchen kann. Es war eine super Zeit hier... Vielen Dank AYUSA!!!!
Jaspar war in New York State
Ich nehme mir nun eine wenig Zeit, um von meiner Austausch-Erfahrung zu berichten. Ich bin im Staat New York, in der Nähe von Buffalo untergekommen. Ich entschuldige mich im voraus für mein Deutsch, was ich kaum noch sprechen kann. Ich habe hier in Amerika nun noch 9 Tage. Dann werde ich mich auf meinen Heimflug begeben.
Meine Zeit hier war großartig. Ich glaube, dass das Auslandsschuljahr das Beste ist, was mir jemals passiert ist. Ich habe in diesem einen Jahr mehr über mich gelernt als in den vorherigen 16! Mit dem Willen das Jahr erfolgreich anzugehen und zu überstehen hat man schon die Hälfte geschafft. Wenn die Gastfamilie stimmt (und ich denke das die AYUSA-Leute hier drüben gute Arbeit leisten) hat man auch schon sofort Leute, an die man sich wenden kann. Meine Gastfamilie hat mir z.B. viele, viele tolle "Places" in den USA gezeigt. Ich habe Las Vegas gesehen, New York City, Grand Canyon und Niagara Falls. Mein Gastbruder ist einer meiner besten Freunde geworden und wir machen alles zusammen!
Ich werde sie soo doll vermissen und wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben. Mein Gastbruder plant sogar dieses Jahr nach Deutschland zu kommen. Mein bester Ratschlag ist auf jeden Fall immer ein Lächeln im Gesicht zu haben. Amerikaner sind oft offener als Europäer und meistens wollen die euch auch gerne kennen lernen. Mit einem Lächeln ist alles leichter und sie werden nicht zögern auf euch zuzukommen Leute lasst euch sagen: Ein Austausch-Schuljahr ist das Beste, was euch passieren kann! Genießt eure Zeit! Habt ganz, ganz viel Spaß und lernt soviel ihr könnt.
Jenny war in Kentucky
Insgesamt war mein Austauschjahr super toll. Ich bin grade erst zurück gekommen und vermisse die USA unheimlich. Die ersten paar Tage sind natürlich immer etwas schwer, da so vieles neu ist und man einfach in einem fremden Land ist. Ich habe so 1-2 Wochen gebraucht, um mich einzuleben. Ich hatte ein super nette Gastfamilie, das hat mir den Anfang erleichtert. Die Schule in den USA ist einfach klasse. Alles total durchorganisiert und die Lehrer sind auch 1000mal netter als in Deutschland. Ich habe so einen Monat gebraucht, bis ich in der Schule alles verstanden habe. Die Schüler bzw. Menschen in Amerika sind auch viel freundlicher als die Deutschen. Man lernt recht schnell neue Leute kennen.
Also macht euch keine Sorgen. Neue Freunde findet man ganz schnell! Das Sport- und Musikangebot in den amerikanischen Schulen ist natürlich super. Man kann fast jede Sportart betreiben, oder in der Schulband mitspielen. Ich habe in meiner High School Fußball und Basketball gespielt und das hilft auch gleich um noch mehr Freunde zu finden. Sport ist in den USA sehr hoch angesehen. Also ich hatte echt ein super Jahr und bin sau neidisch auf jeden, der jetzt nach Amerika fährt.




