Skip to main content
Schüleraustausch USA
Achtung: Bewerbungsfristen im Mai!

Jetzt bis 15.05. für Costa Rica, Ecuador und England und bis 30.05. für Brasilien und Kanada bewerben und noch diesen Sommer ausreisen!

Schüleraustausch USA
Ferien-Programme für deine Sommerferien

Plane jetzt mit uns deine Sommerferien! Auf dich warten spannende Programme in den USA, Kanada, JapanPeru, Costa Rica und Mexiko!

Schüleraustausch USA
Ferien-Programme für deine Sommerferien

Plane jetzt mit uns deine Sommerferien! Auf dich warten spannende Programme in den USA, Kanada, JapanPeru, Costa Rica und Mexiko!

Schüleraustausch USA
Achtung: Bewerbungsfristen im Mai!

Jetzt bis 15.05. für Costa Rica, Ecuador und England und bis 30.05. für Brasilien und Kanada bewerben und noch diesen Sommer ausreisen!

Schüleraustausch USA
Achtung: Bewerbungsfristen im Mai!

Jetzt bis 15.05. für Costa Rica, Ecuador und England und bis 30.05. für Brasilien und Kanada bewerben und noch diesen Sommer ausreisen!

Schüleraustausch USA
Achtung: Bewerbungsfristen im Mai!

Jetzt bis 15.05. für Costa Rica, Ecuador und England und bis 30.05. für Brasilien und Kanada bewerben und noch diesen Sommer ausreisen!

Catharina aus Rochester, Washington State

Liebes Ayusa-Team,

Ich wollte euch schon seit längerem mal einen umfassenden Erfahrungsbericht schreiben, bin aber nie dazu gekommen, doch jetzt habe ich dann doch einmal einen ruhigen Augenblick gefunden. Ich entschuldige mich schon einmal im Voraus für alle Fehler, die vermutlich im Laufe dieses Berichtes auftreten werden, ich vergesse mein Deutsch immer mehr.


Schüleraustausch USASo richtig angefangen hat alles Mitte August 2008, als ich endlich meine Gastfamilie nach monatelangem Warten erhalten habe. Ich war total aufgeregt, als ich den riesigen Briefumschlag entdeckt habe. Nach Rochester, Washington State sollte es für mich gehen. Honestly, als ich mir bei google earth meinen zukünftigen Wohnort angeguckt habe, habe ich nur gedacht: “Na, das kann ja was werden. Ich bin wohl total in der Pampa gelandet.“ Es sah so aus, als wäre mein neues Zuhause irgendwo am Dorfrand, meilenweit von Nachbarn entfernt. So ist es auch, aber Ankerich habe damit gar keine Probleme, es gefällt mir sogar. Ich wohne auf einem Berg, weit, weit draußen im Lande, Nachbarn gibt es hier eher weniger. Aber wie sich heraus stellte, habe ich zwei Gastfamilien. Da die Eltern meiner Gastgeschwister nicht zusammenleben, wurde mir freigestellt, ob ich nur bei dem Vater der Kinder, der sich entschieden hat mich aufzunehmen, wohne oder mit meinen Geschwistern die Hälfte der Woche bei meiner Gastmutter wohne, die mehr im “Ort” wohnt. Somit pendele ich zwischen meinen beiden Gastfamilien regelmäßig hin und her.

Meine Schule ist nicht besonders groß, knapp 500 Schüler, aber das kommt mir ganz entgegen, da ich absolut keinen Orientierungssinn habe und in einer großen Schule einfach nur verloren gewesen wäre. Obwohl meine älteste Gastschwester, die seit ein paar Jahren mit der Schule fertig ist, mir zwei Tage vor Schulbeginn eine Rundführung gegeben hatte, war ich an meinem ersten Tag etwas verloren. Meine andere Gastschwester, welche eine Jahrgangsstufe unter mir ist, hat auch erst dieses Jahr an der Schule angefangen, da sie zuvor mit ihrem Vater und nicht mit meiner Gastmutter gelebt hat. Somit stand ich zumindest nicht alleine verloren rum, wir haben es auch geschafft zu der Versammlung in der Turnhalle zu kommen. Danach habe ich versucht meinen ersten Klassenraum zu finden, was ich mir eigentlich gar nicht so schwer vorgestellt habe, da meine Schule kreisförmig ist und ich so einfach einmal im Kreis laufen musste um den richtigen Raum zu finden, dachte ich zumindest. Leider war meine erste Klasse außerhalb des Gebäudes in einem der Portables, die hatte ich total vergessen. Glücklicherweise bin ich einem sehr netten Lehrer über den Weg gelaufen, der mir den Weg erklärte. Ansonsten habe ich alle meine Klassen ausgesprochen gut gefunden, ich habe jemanden aus der vorherigen Klasse gefragt mir doch bitte den Raum zu zeigen und auch mein erstes Lunch habe ich nicht alleine verbracht. Nachdem ich erst alle bekannten Gesichter aus den Augen verloren hatte, habe ich mich allein an einen Tisch gesetzt, wurde aber kurz darauf von einem Mädchen zu ihrem Tisch eingeladen…Aller Anfang ist gar nicht so schwer!

Auch wenn ich mich am Anfang etwas einsam gefühlt habe, habe ich dann doch in jeder meiner Klassen nette Leute gefunden. Ich habe hier pro Semester nur vier Klassen und die täglich 90 Minuten. Im ersten Semester hatte ich Floriculture, Algebra 2, Spanish 1 und US History, ich habe in allen vier Fächern gute Noten erzielt und war sogar die beste in meinem Geschichtskurs. Vor etwa zwei Wochen hat das neue Semester angefangen, seit dem habe ich Psychology, Spanish 2, Annual (Jahrbuch) und Creative writing.
Schüleraustausch USAAm Anfang des Schuljahres war ich in unserem Cross Country Team, es war allerdings sehr hart und unser Team war sehr klein und bestand größtenteils aus Freshmen (Ich bin ein Junior), deshalb habe ich nach etwa einem Monat aufgehört. Dafür bin ich aber im FFA, das ist eine Organisation der Schule, die dir neben Agriculture Bildung und Training im Öffentlichen Reden und Co, die Gelegenheit gibt an vielen tollen Aktionen teilzunehmen, so hatten wir Anfang November ein Lock in, d.h. wir wurden für 12 Stunden über Nacht in der Schule eingeschlossen, haben Filme geguckt, Videospiele gespielt und hatten viele Möglichkeiten in der Turnhalle. Leider waren wir gegen 1 am „out of food“…andere Aktionen waren der jährliche snow trip, ein Ausflug ins corn maze und Sportwettkämpfe gegen FFA Mitglieder von anderen Schulen. Mein älterer Gastbruder ist seit letztem Sommer mit der Schule fertig und wurde als FFA State Officer gewählt. Es gibt jedes Jahr sechs verschiedene State Officers, die von Schule zu Schule reisen und Workshops geben und mein Gastbruder ist einer der sechs. Mittlerweile kenne ich auch die anderen fünf recht gut, da sie des Öfteren hier sind, wenn Besuche hier in der Nähe anstehen. Sie sind der Grund weshalb ich dem FFA beigetreten bin, ich habe sie an meinem 2.Tag hier getroffen und mir wurde sofort eingeschärft, dass ich dem FFA beitreten muss und ich bin glücklich, dass ich der Aufforderung gefolgt bin.

Schüleraustausch USAAnsonsten habe ich mittlerweile Freunde gefunden, mit denen ich am Wochenende Sachen unternehme, so werden wir Freitag wahrscheinlich Bowlen gehen und meine Gastfamilien unternehmen auch so einiges mit mir. Ich war schon zweimal in Canada bei meiner Gasttante und werde im Mai nach California und Mexico mit meinem Gastvater und Co fahren.
Auch wenn ich verdammt lange auf meine Gastfamilie gewartet habe und manchmal verdammt sauer auf meinen Briefkasten war, bin ich glücklich, dass es so war und nicht anders, denn meine Gastfamilie ist super und Amerikaner sind nun mal wesentlich spontaner als wir Deutschen.

An alle noch Wartenden: Eure Familie wird kommen, ich habe es selber gemerkt, es ist egal wann, und egal wo sie lebt oder was für Tiere sie hat (meine hat Schafe) oder was auch immer. Hier ist nichts so wie ich es erwartet habe, aber es ist wunderbar. Ich habe Freunde gefunden mit denen ich hoffentlich lange im Kontakt bleiben werde und viele unvergessliche Momente erlebt. Und ich habe noch etwa 4/5 Monate hier und ich weiß, dass es seine gute Zeit werden wird. Zweifelt nicht, tut es!!! Ihr werdet es nicht bereuen.

Catharina aus Rochester, WA