Ari on the road: Costa Rica – Tipps für deinen Schüleraustausch Teil 2

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Unberührte Strände, sagenhafte Sonnenuntergänge, (unechte) Riesenschildkröten und der wilde Dschungel. Costa Rica ist ein Land mit unglaublich vielen Facetten und tollen Sehenswürdigkeiten (c) Ayusa-Intrax

„Falls ihr am Ende eurer Zeit in Costa Rica reisen wollt, dann solltet ihr euch gewisse Orte auf keinen Fall entgehen lassen.“ Die Tipps, die Ariane aus dem Schüleraustausch Team für unsere Teilnehmer täglich auf Lager hat, sind pures Gold wert für eine aufregende und abwechslungsreiche Reise zwischen Atlantik, Dschungel und Pazifik. Sie lebte selbst einige Zeit in diesem exotischen Land und lernte hier viele schöne Ecken kennen. Heute verrät sie dir ihre persönlichen Insidertipps und einige Orte, die du in Costa Rica unbedingt gesehen haben musst. Und falls das Reisen mit den Eltern nicht klappt, ist es immer gut, die besten Gründe für einen erneuten Besuch schon parat zu haben, oder?

Montezuma

Die Pazifikküste hat ein paar sagenhaft schöne, weiße, lange Sandstrände zu bieten. Montezuma liegt in der Puntarenas Region in der Nähe des südlichen Zipfels der Nicoya Halbinsel und bietet das perfekte Strandflair. Man darf sich zudem nicht die Ausflugsmöglichkeiten zu Wasserfällen in der Nähe entgehen lassen. Mein Tipp: Lieber auch mal auf festeres Schuhwerk zurückgreifen, meine Flip Flops waren für manche Klettertouren nur mäßig geeignet. Außerdem ist es empfehlenswert, rechtzeitig ein Hostel oder Hotel zu buchen, sonst gibt es vielleicht nur noch Notunterkünfte wie ein Bett in einem halb auseinanderfallenden und dennoch überteuerten Campervan.

Tortuguero

Auch hier bedeutet es zunächst ein bisschen Aufwand zum Ort zu kommen, aber schon allein die mehrstündige Bootstour nach Tortuguero bietet erste Einsichten in die tierische Welt der Ticos – Kaimane, etliche Vögel und Echsen, Krokodile und natürlich Schildkröten, wie der Name Tortuguero selbst schon beschreibt. „Tortuga“ ist das spanische Wort für Schildkröte. Tortuguero zieht somit natürlich viele Touristen an, bietet aber einfach wunderschöne Strände und zur richtigen Zeit die Möglichkeit zu geführten Nachtwanderungen, um die großen, faszinierenden Meeresschildkröten zu sehen, wenn sie an Land kommen um ihre Eier abzulegen.

Cahuita

Die Karibikküste darf man sich nicht entgehen lassen. Auch wenn es hier öfter mal regnet und die Strände nicht ganz so weiß sind wie an der Pazifikküste. Das legendäre Reggae-Feeling, diese gelassene Art, der man hier begegnet, verbunden mit der karibischen Musik und den wunderschönen, wild aussehenden Stränden haben ihren ganz eigenen, teilweise auch etwas raueren Charme. Cahuita verbindet dieses Gefühl, hat aber auch ein vielseitiges touristisches Angebot, wie beispielsweise Schnorcheln zu gehen. Mein Lieblingstipp kam hierbei vom Guide: „Verfolgt niemals einen Hai, das macht ihn aggressiv.“ Logisch, mein erster Impuls beim Anblick eines Hais wäre natürlich, ihm hinterher zu schwimmen!

Playa Sámara, Manuel Antonio, Tamarindo, Jacó…

Ein ewiges Leiden wird es wahrscheinlich sein, dass man Costa Ricas endlose Anzahl an wunderschönen Stränden gar nicht in ganzer Fülle ausprobieren und erleben kann. Sie laden zum Entspannen (und Abkühlen) ein, es gibt tolle Shops mit Strandschmuck und Sommerkleidung und sämtliche kleine Problemchen des Alltags erscheinen einem plötzlich ganz fern und unwichtig.

Santo Domingo de Heredia

Bitte was? Recht habt ihr, das war nur ein Test, ob ihr noch mitlest. Den Ort kennt man nicht und muss man auch nicht kennen. Es sei denn, ihr habt das Bedürfnis, meinen Fußstapfen zu folgen und meine Lieblingsbäckerei Mussmanni dort aufzusuchen. Ich hatte sie so lieb, dass sie mich zum Abschied zum inoffiziellen Bäckerei-Mitglied ernannten. Falls ihr mich also mal nicht mehr in Berlin finden solltet, dann wisst ihr wo ihr euer Brötchen holen solltet.

La Fortuna

Der Ort an sich bietet außer ein paar Restaurants nicht viel an Stadtleben, aber die Umgebung ist toll für Ausflüge. Wenn man Glück hat, dann kann man nachts die glühende Lava des noch aktiven Vulkans Arenal sehen. Ich hatte dieses Glück nicht – aber wie bereits gesagt, ist es gut, Gründe zu haben, mal wieder zurückzukommen! Ein Trip zum Wasserfall in der Nähe ist übrigens ein Muss.

Dummie-Fakten am Rande, schnell zu übersehen und dennoch wichtig für deinen Schüleraustausch:

  • Die Hauptstadt von Costa Rica ist San José. Nicht zu verwechseln mit dem San Jose im sonnigen Kalifornien, USA. Ja, es gab wirklich schon Leute, die nach San José, Costa Rica, fliegen wollten, dann aber in San Jose, USA, aus dem Flieger stiegen.
  • Das absolute Leibgericht der Ticos ist Gallo Pinto, eine Mischung aus Reis und Bohnen. Viele Ticos essen es sogar morgens zum Frühstück. Bei den Schülern der Sprachschule äußerte sich das nach kurzer Zeit so, dass mittags als Abwechslung immer bloß eine Variante ohne Reis bestellt wurde – meistens Chinesisch, mit Glasnudeln.

– Ariane –