Au pair Flashback Friday: Ein verrückter Tag in New York

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New York City mit Worten zu beschreiben, ist unmöglich. Die Sirenen der Polizeiwagen, das Hupen der vielen Autos und das Murmeln der riesigen Menschenschwärme gehören zu Manhattan wie das Amen in der Kirche. Ich hatte als Au pair das Glück, dass ich nicht nur mit der für mich besten Gastfamilie gesegnet wurde, sondern auch noch unmittelbar bei dieser beeindruckenden Stadt wohnte. Heute berichte ich euch in meinem letzten Beitrag der Blogreihe „Au pair Flashback Friday„, was ich an einem verrückten Tag in New York erlebte und zeige dir sogar ein Video davon!

Manhattan: Eine ganz andere Welt

An einem Wochenende im Sommer entschied ich mich spontan dazu Manhattan einmal alleine zu erkunden. Gesagt, getan. Schon eine halbe Stunde später fuhr ich mit dem Bus Richtung Manhattan. Es war immer wieder ein einmaliges Gefühl, nach dem langen und mit Neon beleuchteten Lincoln Tunnel in Manhattan herauszukommen. Es war, als betrete man eine andere Welt. Ohne eine bestimmte Intention machte ich mich, kaum angekommen, gleich auf den Weg Richtung Union Square.

Vom Au pair zur Performerin

Der Union Square hat einen charmanten Charakter und ist übersäht mit Künstlern und Tänzern. Ich setzte mich auf die nächstbesten Stufen und ertappte mich dabei, wie ich beeindruckt die Tänze von Street Performern beobachtete. Noch gefesselt von ihren Tänzen, kam einer von ihnen auf einmal auf mich zu. Er setzte sich neben mich und wir fingen an uns zu unterhalten. Schon kurze Zeit später zog er mich zum Rest der Truppe und stellte mich ihnen vor. Sie waren alle sehr lustig, trugen auffallende Outfits und fragten mich interessiert über meinen Aufenthalt in Amerika aus.

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Was hat der Mann nur vor?

Plötzlich fing ein Teil der Gruppe an, alle herumstehenden Passanten aufzufordern, einen Kreis zu bilden. Bereits zehn Minuten später war der Kreis gebildet und ich schaute genauso gespannt wie die Passanten einen der Performer an, denn dieser begrüßte gerade die Menschenmasse um sich herum. Anschließend suchte er sich fünf Freiwillige für seine anstehende Performance und erklärte in einer witzigen Art sein Vorhaben. Noch gefesselt vom Geschehen nahm er auf einmal meine Hand und zog mich weg von den anderen Tänzern. Er platzierte mich neben die fünf Freiwilligen und stellte mich als besonderen Gast vor.

Da stand ich nun also in der Mitte des von Menschen gebildeten Kreises und wartete gespannt darauf, was geschehen sollte. Was dann passierte, könnt ihr in diesem Video sehen.

Noch lange nach dem Auftritt saß ich zusammen mit den TänzerInnen am Union Square und unterhielt mich mit ihnen zu Urban Music bis in den späten Abend hinein.

Du siehst, dein Au pair Aufenthalt kann voller Überraschungen stecken! Du wirst nie wissen, welche unvergesslichen Erinnerungen dir der nächste Tag bringen wird. Und genau das ist einfach nur wundervoll.

– Janifa –