Au pair Flashback Friday – Thanksgiving

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Bei Thanksgiving geht es um Danbkbarkeit und die Wertschätzung der Familie © vxla

Heute blickt unsere Praktikantin und ehemaliges Au pair Janifa in ihrer Blogreihe “Flashback Friday” auf den Tag im Jahr zurück, dem alle in Amerika so sehr entgegen fiebern und der von allen geliebt wird – Thanksgiving!

Thankgiving ist das wichtigste Familienfest überhaupt und Dank meines College-Kurses, den ich wenige Wochen vorher belegt hatte, wusste ich auch genauestens Bescheid, weshalb Thanksgiving überhaupt gefeiert wird! Vor allem geht es um das Wertschätzen der Familie und darum dankbar für das zu sein, was man alles hat. Ist man jedoch aber einmal ehrlich, geht es an Thanksgiving besonders um eines – Essen!

Thanksgiving in New York State

Während vermutlich die meisten Au pairs mit ihren eigenen Gastfamilien zusammen Thanksgiving feiern, feierte ich die amerikanische Version des Erntedankfests zusammen mit einer guten Freundin aus der Heimat und ihrer Gastfamilie in New York State. Der Trip war schon sehr lange geplant und lag immer in weiter Ferne, aber dann war es endlich soweit und ich fuhr gemütlich zu dem Lied „Call me Maybe“ mit dem Auto über den Highway Richtung Ellenville.

Nach eineinhalb Stunden Fahrt kam ich, ohne mich einmal zu verfahren, bei der Gastfamilie meiner Heimatsfreundin Nadine an. Das Haus war wunderschön und man konnte es gerade noch so durch das Gedicht der Bäume sehen. Ich wurde auch gleich herzlich durch die gesamte Familie begrüßt und ich fühlte mich sofort wohl. Nachdem Nadine und ich uns in unserem Zimmer die neuesten Gossip-Stories aus unserer Heimat erzählt hatten, setzten wir uns bis spät in die Nacht zu Nadines Gastfamilie.

Essen bis zum Umfallen!

Der nächste Abend war endlich der Thanksgiving-Abend. Wir hatten alle extra den Tag über wenig gegessen, damit wir uns umso mehr die Bäuche vollschlagen konnten. Das Thanksgiving-Abendessen fand bei dem Bruder von Nadines Gastmutter statt und war dann auch wirklich so, wie es sich jeder vorstellt und wünscht! Es gab Berge an Essen – so viel, dass ich nicht einmal geschafft habe alles zu probieren. Truthahn, Kartoffeln, hunderte von Saucen, Brokkoli, Möhren, Nudeln, Reis. Es gab nichts, das es nicht gab. Nadine und ich mussten zwischendurch immer wieder Pausen einlegen, damit wir uns überhaupt bis zur Hälfte des Tisches durchprobieren konnten. Als wir dann die Mashed Poatoes in Cranberry Sauce erreichten, kapitulierten wir. Der Bauch war voll und es passte einfach nichts mehr rein.

Die Ruhe vor dem Sturm

Mit vollen Bäuchen saßen wir zusammen mit den Kindern noch lange am Tisch und redeten wie am Abend davor über Nadine und mich, darüber, wie die Bräuche in Deutschland sind und was wir besonders an Amerika lieben, aber auch über lustige Familien- und Kindergeschichten. Nadine und ich verabschiedeten uns dann jedoch als erste aus der Runde, denn am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen. Weshalb? Black Friday! Was wir Beide noch nicht wussten war, dass der Thanksgiving-Abend die Ruhe vor dem Sturm war…

Wie war dein ganz persönliches Thankgsgiving?