Ayusa-Intrax Returnees heute: Au pair Franziska fasst zusammen

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Au pair USA

Noch heute vergeht kaum ein Tag, an dem Franziska (3.v.l.) nicht an ihre Gastfamilie denkt. (c) Ayusa-Intrax

Ein Jahr Au pair und was dann? Dieser Frage stellen sich unsere ehemaligen Au pairs in unserer Blogreihe „Ayusa-Intrax Returnees heute“ und fassen für dich zusammen, was ihr Aufenthalt für die weitere Zukunft bedeutete. Heute beschreibt Franziska ihre einmaligen Erlebnisse.

Von der Faszination direkt in den Flieger

Hallo, mein Name ist Franziska und ich war 2013/2014 nach meinem Abitur als Au pair in den USA. Um genau zu sein, habe ich in dem wunderschönen Chapel Hill (North Carolina) gelebt. Die Arbeit mit Kindern und das Reisen in ferne Welten haben mich schon immer fasziniert und somit bin ich von dem Gedanken, Au pair zu werden, gar nicht mehr abgekommen. Ehe man sich umschauen kann, sitzt man dann auch schon im Flieger in die USA. Die Orientation Days waren sehr eindrucksvoll und interessant, aber gegen die Aufregung vor dem ersten Treffen mit der Gastfamilie hat auch die Ablenkung dort wenig geholfen.

Au pair USA

Herzklopfen vor dem ersten Treffen mit ihrer Gastfamilie war bei Franziska vollkommen unbegründet. Hier verbrachte sie die mit schönste Zeit ihres Lebens. (c) Ayusa-Intrax

Die Au pair Zeit rast

Die Zeit, die ich mit meiner Gastfamilie verbringen durfte, war eine der schönsten meines Lebens. Ich habe in den USA so wahnsinnig viel erlebt, eine neue Kultur und neue Menschen kennengelernt, sodass es mir nie langweilig wurde. Es war einfach immer irgendetwas los. Die Zeit verging sowieso viel zu schnell! Im ersten Moment denkt man noch, dass ein Jahr bestimmt ganz schön lang ist, aber im nächsten Augenblick muss man dann auch schon bald die Heimreise antreten. Deshalb sollte man die Zeit einfach nur genießen! Natürlich mag es auch mal Momente geben, wo man sich fragt: „Was mache ich hier überhaupt?“, aber schon im nächsten Augenblick sind diese Gedanken verflogen.

Sentimentalität lässt grüßen

Während meines Auslandsaufenthaltes habe ich mich auch für mein derzeitiges Studium (Sozialrecht) entschieden. Auch konnte ich meine Englischkenntnisse verbessern, meinen kulturellen Horizont erweitern und Eindrücke des amerikanischen Lebens gewinnen, die man als Tourist nicht wahrnimmt. Wenn ich zu Hause bin und bei den Nachbarskindern babysitte, Nachhilfe gebe oder in der Gemeinde bei der Kinder- und Jugendarbeit tätig bin, denke ich auch oftmals an meine Gastkinder und die Zeit als Au pair zurück. Ja man wird schon ganz sentimental.

Mein Fazit: Machen!

Generell hat mich das Auslandsjahr sehr geprägt und ich werde es wohl nie vergessen. Seid ihr auch am Überlegen, ein Jahr als Au pair zu verbringen oder ins Ausland zu gehen? Ich empfehle es jedem, der die Chance dazu hat. Es ist eine einmalige Gelegenheit, die man wahrnehmen sollte, weil man es ansonsten womöglich bereut. Vielleicht gehe ich nach meinem Studium nochmal als Au pair in die USA. Dieser Gedanke lässt mich einfach nicht los.