Returnees heute: Julia und die „Darth Vader Challenge“

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Schüleraustausch von Julia in Nebraska

In Nebraska hätte es unser Returnee Julia kaum besser treffen können: Während ihres Schüleraustausches hat sie viele neue Freunde gefunden, ist über sich hinaus gewachsen und kann jetzt sogar den „fiesen“ Namen Darth Vader aussprechen  (c) Ayusa-Intrax

Sich anfangs nur mit Händen und Füßen verständigen, zum Cheerleading Team der High School gehören, den eigenen Teamgeist entdecken, Pfannkuchen verkaufen und dabei auch noch Gutes tun? Mit dem Schüleraustausch Programm hat Julia in einem Schuljahr viel erlebt, womit sie niemals in ihrem Leben gerechnet hätte. Heute blickt sie begeistert auf ihre Schüleraustausch-Erfahrung zurück und erklärt, wie sie in so kurzer Zeit so oft über sich selbst hinauswachsen konnte.

Ich bin Julia, 20 Jahre alt. Vor vier Jahren habe ich den Schritt gewagt und bin in den Flieger Richtung USA gestiegen, um dort die 11. Klasse zu verbringen. Nach einem Zwischenstopp in New York, bei dem ich aus dem Staunen einfach nicht mehr herauskam (alles war so gigantisch), ging es dann weiter zu meinem Zielflughafen in Nebraska. Dort wartete schon meine Schüleraustausch Gastfamilie auf mich, um mich willkommen zu heißen. Durch sie hatte ich die Chance, viele neue Erfahrungen zu sammeln. Vor allem habe ich das Farmleben kennengelernt, war viel Reiten, Quad fahren und bei meinem Prom hatten alle Mädchen unter ihren wunderschönen Kleidern Cowboystiefel an!

Ein ganz anderes Leben als Zuhause

Zugegeben hatte ich all das nicht erwartet, als ich mich damals bewarb, aber im Nachhinein hätte ich es kaum besser treffen können, denn der Unterschied zu meinem gewohnten Leben war so groß, dass ich mich auf das Neue viel besser einlassen konnte. Ich hatte keine Vergleiche und habe dadurch so viel für mich gelernt. Dies gab mir auch die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. Ich war im Speechteam, in der Theater AG (es hat ein paar Stunden gedauert bis ich „Darth Vader“ aussprechen konnte), im Cheerleadingteam und vielen mehr.

Was habe ich bei meinem Schüleraustausch gelernt?

Ich habe gelernt vor vielen Menschen zu reden und zwar in einer Sprache, die ich noch kurz vorher kaum beherrschte und mich mehr oder weniger nur mit Händen und Füßen verständigt habe. Teamgeist wurde an meiner High School groß geschrieben und es hat immer Spaß gemacht, gemeinsam etwas bewegen zu können. Besonders durch den Sport-Spirit und die soziale Arbeit im Community Service, wie zum Beispiel Pfannenkuchen verkaufen, um Spenden zu sammeln.

Nach dem Schüleraustausch

Nach dem Abitur verschlug es Julia erst einmal auf Reisen. Heute studiert sie Wirtschaftswissenschaften (c) Ayusa-Intrax

Heute Schüleraustausch und Morgen Nebenjob, Ehrenamt und Auslandssemester

Mittlerweile bin ich ein zweites Mal von Zuhause ausgezogen, habe mein Abitur in der Tasche und studiere Wirtschaftswissenschaften. Nebenher arbeite ich noch in einem Café, auch hier stelle ich immer wieder fest wie sehr mich mein Jahr beeinflusst hat! Ich gehe gerne auf Menschen zu und habe auch an der Uni ein Ehrenamt in einer studentischen Unternehmensberatung übernommen, da kann man schon mal die „speech-tricks“ gebrauchen, aber auch eine gewisse Selbstständigkeit, die ich über das Jahr gelernt habe.

Seit meinem Schüleraustausch mit Ayusa-Intrax bin ich sehr neugierig bezüglich anderer Länder und Kulturen, als nächstes steht ein Auslandssemester an. Ich bin gespannt, was es dort zu entdecken gibt und wie viele neue Menschen ich wieder kennenlernen werde, die meine Zukunft so wundervoll beeinflussen.

– Julia –