Ayusa-Intrax Returnees heute: Luises Sprung von Japan zur Opernbühne

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Schüleraustausch Japan

High School Returnee Luise während ihres Schuljahres in Japan (c) Luise von Garnier

Dass ein Schüleraustausch in Japan nicht nur Mut erfordert, sondern diesen auch verstärken kann, beweist die ehemalige Austauschschülerin Luise. Wie es nach ihrem Auslandsjahr weiterging und was sich für sie verändert hat, berichtet sie in unserer Blogreihe:

Energiespritze – Das ist glaube ich das beste Wort, mit dem ich meinen Schüleraustausch im Nachhinein betrachtet, beschreiben kann. Das Schuljahr 2005/06 habe ich als damals 17-Jährige in Japan verbracht und hatte dort eine unglaublich bereichernde Zeit. Zum einen habe ich dort viel über mich als Mensch gelernt und zum anderen hatte ich fernab von Familie und Freunden sehr viel Zeit über mein Leben und meine Wünsche nachzudenken. Ich habe mir damals vorgenommen, dass ich immer ehrlich zu mir sein will und alles ausprobieren und machen will, was ich mir vornehme,  egal wie schwer es ist oder wie andere darüber denken.

Nach dem Abitur habe ich dann erst einmal Japanologie studiert, weil ich einfach noch mehr über dieses faszinierende Land lernen wollte. Währenddessen habe ich aber schon eine studienvorbereitende Ausbildung an der Musikschule gemacht und studiere nun klassischen Gesang/Musiktheater an der Universität der Künste Berlin. Hätte ich damals nicht den Austausch nach Japan gemacht, hätte ich sicherlich nie den Mut und das Selbstbewusstsein dafür gehabt. Wer will schon eine graue Maus auf der Opernbühne sehen?

Schüleraustausch Japan

Auch heute noch ein Japan-Fan: Gesang und Musiktheaterstudentin Luise (c) Luise von Garnier

Abgesehen davon arbeite ich seit 3 Jahren als studentische Hilfskraft bei Ayusa-Intrax und kann dort meine Auslandserfahrung an die neuen Schülergenerationen weitergeben, was mir sehr wichtig ist und mir zudem sehr, sehr viel Spaß macht!

Nach meinem Austausch war ich nur noch einmal in Japan, nämlich im Sommer 2011. Ich wusste nicht, ob ich mich wieder so zuhause und geborgen fühlen würde, aber es war tatsächlich so. Auch wenn es nur drei Wochen waren, hab ich dort wieder ganz viel neue Energie bekommen. Mal sehen wie lange diese Energiespritze diesmal hält, bevor ich wieder zurück muss.

Luise von Garnier