Ari on the road: Costa Rica – Tipps für deinen Schüleraustausch Teil 1

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Ari on the road - Costa Rica - Collage

Traumhaft: Nach der Arbeit an den Strand! Ariane verbrachte während ihres Studiums mehrere Monate in Costa Rica (c) Ayusa-Intrax

Ariane aus dem Ayusa-Intrax Schüleraustausch Team liebt Costa Rica! Als Studentin absolvierte sie dort ein Praktikum an einer Sprachschule und lernte Land und Leute hautnah kennen. Für unsere zukünftigen Austauschschüler, die sie täglich in der Kundenberatung betreut, hat sie für dieses paradiesische Austauschland deswegen immer persönliche Erfahrungswerte und nützliche Tipps auf Lager. In ihrer eigenen Artikelreihe „Ari on the road“ teilt sie auf unserem Blog ihre spannende Auslandserfahrung  und verrät dir heute, was du für einen Schüleraustausch in Costa Rica unbedingt wissen solltest.

Meine Zeit im Land der reichen Küste

Die Ticos, wie die Costa Ricaner auch genannt werden, wurden bei einer Umfrage der New Economics Foundation als das glücklichste Volk der Erde bezeichnet. Kein Wunder, wenn man sich die artenvielfältige Natur und die traumhaft weißen Strände ansieht. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so machte ich mich während meines Studiums auf nach Costa Rica für ein Praktikum an einer Sprachschule in einem kleinen Ort in der Nähe von der Hauptstadt San José. Als Assistentin der Direktorin half ich Spanischbegeisterten dabei, Costa Rica zu bereisen, sich in der Umgebung zurechtzufinden und ihre Freizeit zu gestalten. Dabei lernte ich einige meiner besten Freunde kennen, die ich bis heute nicht missen möchte.

Der Kulturschock: Alles mit der Ruhe

Besonders als Berlinerin, die gerne mal etwas ungeduldiger wird, wurde ich quasi gezwungen, auch mal einen Gang zurückzuschalten. Die wahre Bedeutung einer entspannten Haltung erkennt man, wenn man sieht, wie der Koch eines Restaurants sich erst nach einer Stunde Warten dazu bequemt, mit dem Fahrrad loszufahren, um die notwendigen Zutaten zu besorgen. Mit der Zeit lernte ich, mich zurückzulehnen und einfach eine zweite, dritte, vierte Agua de Pipa, also frischgepresste Kokosnussmilch, zu genießen.

Die Ticos: Herzlich und hilfsbereit

In Costa Rica konnte man sich nicht allein fühlen, denn überall wurde man herzlich aufgenommen. Mit der Zeit wurde der kleine Ort meines Praktikums meine Heimat mit einem familiären Netz aus Personen, die mich kannten und mir halfen: Bestehend aus dem Obsthändler, der bereits wusste, dass ich morgens immer gern mein Brötchen mit Avocado aß, der gesammelten Mannschaft der Musmanni Bäckerei, welche mich aufgrund meiner häufigen Besuche bereits als neues Teammitglied bezeichnete, dem Betreiber des Internetcafés, der mir immer half, Fotos von meiner Kamera per USB-Kartenlesegerät hochzuladen (ja, so lief das damals noch) und natürlich den Spanischlehrern der Schule, welche mich damit aufzogen, dass ich immer noch gerne „por“ und „para“ verwechselte und das Doppel-R nicht rollen konnte.

Ich packe meinen Koffer. Meine Top 3 Must-Haves

Sonnenschutz:
Hut, Mütze, Tuch oder sonstige Accessoires. Hauptsache man ist geschützt vor der beißenden Sonne. Etwas Styling muss aber natürlich sein.

Schuhwerk:
Wenn man durch Nationalparks stapft, bieten sich natürlich Turnschuhe an, ansonsten waren meine Flip Flops meine steten Begleiter, bis ich sie überforderte. Hier also besser auch mal etwas mehr ausgeben.

Kamera:
Wie sonst macht man denn seine Freunde und Familie Zuhause am besten neidisch?!

Ari on the road - Costa Rica - Tipps für deinen Schüleraustausch

Must Haves für deinen Koffer in Costa Rica: Eine  Kopfbedeckung und praktisches Schuhwerk. Dazu gehören natürlich auch Flip Flops (c) Ayusa-Intrax

Und ich lasse Zuhause: Drei überflüssige Ballaststücke fürs Gepäck

Wörterbuch:
Hände und Füße zu benutzen sowie Grimassen zu schneiden, ist sowieso viel origineller und da ich das Buch nie mitschleppen wollte, langweilte es sich immer nur in meiner Unterkunft.

Handy:
Ich gebe zu, es gab auch eine Zeit vor dem Smartphone. Und ich habe es genossen, mich nur auf den Augenblick einlassen zu können und nicht konstant erreichbar zu sein! Mein Handy fungierte nur als Uhr und da Ticos sowieso ihrer eigenen Zeit folgen, war auch dies nicht wirklich notwendig.

Mückenzeugs:
Ich war so gut aus Deutschland ausgestattet und helfen tat es gegen die blutrünstigen Viecher dennoch nicht. Mein Tipp: Solche Dinge besorgt man sich am besten vor Ort, aus Deutschland muss man das nicht mitbringen.

Dummie-Fakten am Rande, schnell zu übersehen und dennoch wichtig zu wissen:

  • Auch wenn es in Costa Rica besonders an der Pazifikküste etliche „Gringos“, also US-Amerikaner gibt: Die Landessprache ist Spanisch.
  • Meistens werden Adressen in Costa Rica nur beschrieben, so lautete meine Adresse übersetzt „das gelbe Haus 500 Meter von der Bank“. Spannend war, dass viele dieser Adressen veraltet waren, besagte Bank beispielsweise schon seit Jahren nicht mehr existierte.

– Ariane –