Vom ganz normalen „Au pair Wahnsinn“ – 13 Monate in den USA Teil 1

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Saskia in Washington DC

Saskia erinnert sich an alle die schönen Dinge, die sie während ihres Au pair Jahres erlebt hat (c) Ayusa-Intrax

Unser ehemaliges Au pair Saskia berichtet dir heute von ihrem ganz normalen „Au pair Wahnsinn“ in den USA, genauer New Jersey. In Teil 1 erfährst du was tornadostarke Wutanfällen und endlos schöne Momente gemeinsam haben. Ihr spannender Rückblick beginnt mit den Worten: Nun bin ich bereits seit über einem Monat wieder zu Hause, aber das vergangene Jahr kommt mir noch immer wie ein Traum vor. Nur gut, dass ich genügend Fotos und Menschen habe, die mich täglich daran erinnern, dass das alles wirklich passiert ist. 

Wie alles begann
Im August 2013 stieg ich erwartungsvoll und aufgeregt in den Flieger nach New Jersey zum Au pair Orientierungsseminar. Ebenfalls der Bundesstaat, in dem ich mein Jahr verbrachte. Mit mir flogen noch zwei andere Mädels und so waren wir richtig gut darin, uns gegenseitig verrückt zu machen. Schnell waren die Orientierungstage vorbei und es ging weiter in die neue Heimat auf Zeit. Und obwohl ich zuvor bereits zehn Monate Au pair in Europa war, war ich unglaublich nervös als ich „meiner“ Familie dann zum ersten Mal live gegenüberstand. So ging es übrigens auch allen anderen wartenden Au pairs – alle fünf Minuten musste jemand aus dem Warteraum zur Toilette und immer wenn die AuPairCare Mitarbeiterin den Raum betrat, starrten sie lauter erwartungsvolle Au pair-Augen mit Höchstspannung an. Und schon war ich mitten drin im Abenteuer.

Von Wutanfällen und wahsinnigen Wintereinbüchen

Zwischen endlosen (Hausaufgaben-)Diskussionen, tornadostarken Wutanfällen, allgemeinen Zerreißproben, vielen schönen Momenten mit „meinen“ Kids, die ich schnell in mein Herz geschlossen hatte, denn irgendwie muss man sie einfach lieben und meiner Freizeit, die ich vor allem mit anderen Au pairs aus und in New Jersey und New York City verbrachte, verflogen die Monate rasend schnell.

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Während ihres Au pair Aufenthalts hatte Saskia die Möglichkeit viele Städte zu entdecken, wie Montreal (c) Ayusa-Intrax

Mit großen Schritten kamen und gingen Halloween, Thanksgiving, Christmas und Silvester. Und damit auch der Winter, welcher mir mehr als genug Schnee bescherte. Auf
jeden Fall genug für die nächsten fünf Jahre.

6 Monate USA sind schnell geschafft

Im sehr schneereichen Februar kam sie dann, die Halbzeit. Eine Zeit, zu der einerseits der Alltag eingekehrt war, andererseits aber noch so viel auf der nicht enden wollenden To-Do-List stand, dass ich gefühlt noch mindestens drei Jahre brauchen würde, um alles
abzuarbeiten. Ende März verließ der Schnee uns dann allmählich (endlich) und ich widmete die zweite Hälfte meines Abenteuers dem Reisen mit Au pair-Freunden und Familie, als diese mich besuchte.
So konnte ich bis zum Ende meines Jahres Washington D.C., Boston, Philadelphia, die Niagara Fälle, Toronto, Montreal und Florida von meiner Liste streichen.

– Saskia –

Im zweiten Teil von ihrem „Au pair Wahnsinn“ erfährst du von Saskia, was ihr 21. Geburtstag in den USA mit der Fußballweltmeisterschaft zu tun hatte und warum ein Au pair Aufenthalt nicht nur ein Jahr im Leben, sondern ein ganzes Leben in einem Jahr ist!