Weihnachtszeit im Ausland 2013

Pressemitteilung vom 5. Dezember 2013 - 11:11

Feiertage im Ausland gehören für Austauschschüler und Au pairs zu den Höhepunkten ihres Auslandsaufenthaltes und Weihnachten ist natürlich etwas ganz Besonderes. Für die meisten von ihnen ist es das erste Weihnachtsfest fernab vertrauter Traditionen und der eigenen Familie.

Sophie Lutter aus Berlin verbrachte ihr letztes Weihnachtsfest als Austauschschülerin in Ecuador, worüber sie zurückblickend sagt: „In diesem so sonnigen und vielfältigen Land an der Westküste Südamerikas, habe ich ganz ungewöhnliche Weihnachten erlebt.“

Während in Deutschland die festliche Vorweihnachtsstimmung spätestens mit dem Anzünden der ersten Kerze auf dem Adventskranz beginnt, ließ diese stimmungsvolle Atmosphäre in Ecuador lange auf sich warten: „Eine Adventszeit mit Kalendern oder Kränzen gab es nicht und so rückte Heiligabend ganz unbemerkt näher. In den Schaufenstern des nahegelegenen Einkaufszentrums lag Kunstschnee, der Weihnachtsbaum im Wohnzimmer war aus Plastik.“

Dass die Bräuche am 24.12. in ihrem mittelamerikanischen Gastland anders sein werden, hat die 17-Jährige erwartet, am meisten erstaunt hat sie jedoch, „dass niemand an Geschenke dachte.“  Die Erfahrung Heiligabend in einer völlig fremden Kultur gefeiert zu haben, möchte die ehemalige Austauschschülerin nicht missen: „Ich begann zu verstehen, dass es in Ecuador nicht um Geschenke ging, dass materielle Dinge keine Bedeutung hatten, sondern dass es in erster Linie ein kirchliches Fest war, wo die Familie zusammen kam und man sich zusammen freute.“ Das größte Geschenk, das Sophie an Weihnachten erhielt, waren sowieso die rührenden Worte ihrer Gastfamilie: „Meine Gasteltern betonten, wie sehr ich Teil der Familie geworden bin“. Und so war Weihnachten in Ecuador für Sophie zwar anders als in Deutschland aber genau deswegen „einzigartig und unvergesslich.“

Auch Lynn, derzeit Austauschschülerin in Kanada, ahnt, dass Weihnachten dieses Jahr etwas anders ausfallen wird als in Deutschland. Sie hat Santa Claus bereits zum ersten Mal im November gesehen! Das war bei einem weihnachtlichen Straßenumzug in ihrer kanadischen Heimatstadt. Darüber sagt sie: „Sogar meine Schule hatte einen eigenen Anhänger auf dem unsere Präsidentin und andere Schüler uns eine frohe Weihnachtszeit wünschten. Als ich Santa sah, bekam ich sofort Gänsehaut, ich liebe die Weihnachtszeit einfach und habe noch nie einen solch tollen Umzug aber noch nie gesehen!“
Ob Weihnachten zu Hause oder im Ausland - an jedem Ort der Welt ist das Fest der Liebe etwas ganz Besonderes! Einzigartig sind dabei immer die Geschichten, die das Fest jedes Jahr aufs Neue schreibt.

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