Weihnachten 2016 beim Schüleraustausch in Costa Rica

Pressemitteilung vom 7. Dezember 2016 - 9:00

Weihnachten verbringen die meisten am liebsten im Kreise ihrer Familie. Etliche junge Austauschschüler erfahren dieses Jahr, wie Weihnachten in ihrer zweiten Familie fernab der Heimat gefeiert wird, beispielsweise in Kanada, Neuseeland oder Schweden, mit unbekannten Traditionen und in teilweise völlig anderen klimatischen Verhältnissen.

Die 16jährige Schülerin Philippa erlebt in Costa Rica bei ihrem Schüleraustausch ein Weihnachten bei sommerlichen Temperaturen. Neben deutschen Weihnachtsmärkten, Schmalzkuchen und natürlich ihrer deutschen Familie und Freunde ist der Schnee aber auch das Einzige, was sie an ihrer Heimat Hildesheim vermisst. Zu aufregend ist es, die Feiertage im Kreise der herzlichen Costa Ricaner, der Ticos, zu verbringen.

Schon allein die Dekoration unterscheidet sich in Costa Rica stark von der deutschen Vorliebe, schlicht zu schmücken. Die Ticos geizen nicht mit den bunten Lichtern und bei den warmen Temperaturen greifen sie einfach auf Plastiktannenbäume mit Kunstschnee zurück.  

Der 24. Dezember wird dann im Kreise der gesamten Familie gefeiert. Philippa schwärmt, wie der Ort eine tolle Gemeinschaft ist, in dem sich jeder kennt. Sämtliche Generationen der costa-ricanischen Großfamilie wohnen in derselben Stadt und finden sich am Heiligabend in einer fröhlichen und lauten Runde zusammen. Damit die Bescherung bei den vier Familien noch überschaubar bleibt, wird gewichtelt und ausgelost, wer wem etwas schenkt.  

Wie Weihnachten genau ablaufen wird, das weiß Philippa noch nicht und lässt sich zu gerne überraschen: „Ich weiß nur, dass ich zusammen mit meiner Familie sein und mich mit ihnen wohl fühlen werde. Die costa-ricanische Kultur ist total herzlich und man kann sie einfach nur lieben und genießen.“