Weihnachten 2016 beim Schüleraustausch in Italien und Wales

Pressemitteilung vom 7. Dezember 2016 - 9:00

Weihnachten verbringen die meisten am liebsten im Kreise ihrer Familie. Etliche junge Austauschschüler erfahren dieses Jahr, wie Weihnachten in ihrer zweiten Familie fernab der Heimat gefeiert wird, beispielsweise in Ecuador, Kanada oder Schweden, mit unbekannten Traditionen und in teilweise völlig anderen klimatischen Verhältnissen.

Die 18jährige Caroline hat vor zwei Jahren Weihnachten bei ihrem Schüleraustausch in Wales von einer ganz anderen Seite kennenlernen dürfen. Im Gegensatz zum Fest am Heiligabend in ihrer Heimat im Umfeld Düsseldorfs wurde in Wales der 24. Dezember dazu genutzt, um alles für die große Feier vorzubereiten: „Das Haus wurde auf Hochglanz gebracht, der Truthahn gekauft und die letzten Geschenke unter den Weihnachtsbaum gelegt. Wir machten uns Tee (wie jeden Abend), aßen Plätzchen, die uns meine Oma aus Deutschland geschickt hatte und genossen die Ruhe vor dem Sturm.“

Die Bescherung am nächsten Morgen war ein Höhepunkt, der von dem traditionellen Festessen im Kreise der großen walisischen Familie mit Truthahn, Gemüse, Kartoffeln, Yorkshire Puddings und obendrüber einer ordentlichen Portion Gravy vervollständigt wurde.

Eine Tradition aus Wales hat sie auch mit nach Hause gebracht, nämlich das feierliche Ziehen der Crackers, Pappschachteln in Form von Bonbons, gefüllt mit teilweise gar praktischen Inhalten wie dem Nagelknipser, über den Caroline sich freute. Generell war Weihnachten im Ausland für sie ein einzigartiges Erlebnis: „Ich habe es sehr genossen und wollte nicht, dass es zu Ende ging. Es war einfach nur toll! Dieses Jahr werde ich für meine Familie versuchen selber Crackers zu basteln, um auch ihnen etwas von der walisischen Kultur zu zeigen. Das wird bestimmt lustig!“

Der Schülerin Annika aus der Nähe Dortmunds steht das Weihnachtsfest dieses Jahr in Italien bevor und sie bemerkt bereits jetzt schon einige Unterschiede zu den Festlichkeiten in Deutschland. Die deutschen Weihnachtsmärkte fehlen ihr sowie der Adventskranz, dafür geben sich die Italiener jedoch sehr viel Mühe mit der weihnachtlichen Beleuchtung in der Innenstadt, die sogar tagsüber erstrahlt. Die Zeit bis zum Fest, das im Kreise der fröhlichen italienischen Familie und Freunden stattfinden wird, nutzt Annika, um ihrer Gastfamilie auch deutsche Traditionen zu zeigen, wie beispielsweise um mit ihrer Gastschwester Plätzchen zu backen.