Weihnachten 2016 beim Schüleraustausch in Schweden

Pressemitteilung vom 7. Dezember 2016 - 9:00

Weihnachten verbringen die meisten am liebsten im Kreise ihrer Familie. Etliche junge Austauschschüler erfahren dieses Jahr, wie Weihnachten in ihrer zweiten Familie fernab der Heimat gefeiert wird, beispielsweise in Ecuador, Kanada oder Neuseeland, mit unbekannten Traditionen und in teilweise völlig anderen klimatischen Verhältnissen.

Die 16jährige Franziska erlebt dieses Jahr in Schweden, mehr als 1000 Kilometer entfernt von ihrer Heimat im Umkreis von Dresden, bei ihrem Schüleraustausch wie unterschiedlich die Gewohnheiten sind. Während in Deutschland der 6. Dezember mit dem Nikolaus schon vor Heiligabend Anlass zu kleinen Feiern gibt, ist in Schweden der 13. Dezember bedeutsam durch das Luciafest. Dabei wird der Dunkelheit und Kälte des Winters mit hellen Lichterketten und Leuchtsternen begegnet und überall tauchen kleine und große Tomte, schwedische Weihnachtsmänner, auf.

Auch kulinarisch gibt es einige Unterschiede, so vermisst Franziska in der Ferne die deutschen Christstollen, Räuchermännchen und Engel mit Bergmännern, isst dafür aber so viele Pfefferkuchen in Schweden wie noch nie zuvor.

Gemeinsam ist beiden Ländern die Nähe zur Familie, denn in Deutschland wie auch in Schweden wird der Fokus darauf gerichtet, Heiligabend im kleinen Kreis mit seinen Lieben zu verbringen, um die Bescherung zu genießen und dann erst am ersten Feiertag mit der ganzen Familie im größeren Kreis zu feiern.  

Franziska weiß ihre Zeit auch trotz der Unterschiede zu schätzen: „Ich freue mich sehr auf Weihnachten, auch wenn ich in diesen Tagen und Wochen besonders oft an meine Familie denke. Nächstes Jahr ist dann wieder alles wie in den letzten 16 Jahren und bestimmt vergeht die Zeit schneller als mir lieb ist und dann denke ich zurück an meine besondere Weihnachtserfahrung in Schweden.“