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Entdecke die USA in deinen Sommerferien

Ab sofort stehen 3 neue Hots Spots der USA zur Auswahl für dich bereit: Rocke deine Sommerferien und besuche Asheville, Florida oder LA. Bewirb dich jetzt!

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AYUSA International ist jetzt Ayusa-Intrax

und hat einen frischen Anstrich bekommen: neuer Name, neue Farben & neues Logo! Abgesehen davon sind wir das bekannte auslandsbegeisterte Team, das dich bei der Realisierung deines Auslandstraumes unterstützt!

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Ein Blick über den Tellerrand: unser Blog

Besuche uns jetzt auf unserem neuen Ayusa-Intrax Blog - hier erwarten dich spannende Artikel und News rund um den Kulturaustausch!

Ayusa-Intrax Team

Das Ayusa-Intrax Team erzählt von seinen Auslandserfahrungen

Eva Rodriguez Alfonso

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxIch komme aus einer spanischen Familie, die nach Deutschland ausgewandert ist. Und dort bin ich auch geboren, um genauer zu sein: in Dortmund.

Aufgewachsen bin ich aber in Spanien und mir war immer klar,  dass ich im Ausland wohnen wollte. Durch mein Studium habe ich mich für das Erasmus Programm beworben. Damals war ich nicht ganz sicher wohin ich gehen wollte, nur war mir eins klar, und zwar: Mein Studium absolviere ich im Ausland!

Ich hatte Sprachunterricht für Portugiesisch und Deutsch; am Ende habe ich mich aber für Deutschland entschieden, denn Portugal ist viel zu nah an Spanien!
Das Stipendium war eigentlich nur für 1 Semester; inzwischen bin ich aber nach 2 Jahren Hamburg nun schon seit 9 Jahren in Berlin. In Deutschland fühle ich mich ganz wohl, und Berlin ist seit Jahren mein Zuhause!

Durch meine vorherige Arbeit durfte ich im Rahmen eines Austauschprogramms 3 Monate in Tallinn (Estland) arbeiten und wohnen. Es war eine sehr reichhaltige Erfahrung auf der persönlichen und professionellen Ebene. Ich hatte die Möglichkeit eine neue Kultur und eine neue Sprache kennen zu lernen, und habe ganz viele Leute aus verschieden Nationen kennen gelernt. Außerdem habe ich in meiner Gast-Firma beruflich ganz viel Neues erfahren und sie auch von mir.  

Reisen im Ausland war immer meine große Leidenschaft, doch ich bin fast immer innerhalb Europas gereist; nur Kanada und Mexico sind meine großen Überseereisen.

Bei Ayusa-Intrax bin ich ganz frisch; ich bin nun Teil des europäischen Au pair Teams und arbeite für Spanien; ich fühle mich jetzt schon ganz gut aufgehoben, und freue mich auf unsere zukünftige Zusammenarbeit.

Apropos: einer meiner Kindheitsidole ist Willy Fog.
 

Anna Braunstein

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-Intrax"The world is a book, and those who do not travel read only one page." – Saint Augustine

Der Wunsch, ins Ausland zu gehen, packte mich zum ersten Mal als Teenager. Ich habe mich damals für die USA entschieden, weil mein Vater gebürtig aus den USA kommt, ich aber nie dort gelebt und daher nie die Gelegenheit hatte, die USA als Teil meiner Herkunft und so etwas wie eine zweite Heimat zu erleben. Das wollte ich unbedingt ändern. Mein elftes Schuljahr verbrachte ich im schönen Gainesville in Florida. Völlig vom „School Spirit“ und dem „American Way of Life“ mitgerissen, sammelte ich dort Erfahrungen, die bis heute einmalig und sehr wertvoll für mich sind. Es entwickelten sich in dieser Zeit Freundschaften, die heute noch gepflegt werden. Als ich zurück nach Deutschland kehrte, war genau das eingetreten, was ich mir gewünscht hatte. Die USA waren für mich zu einer zweiten Heimat geworden.

Meine Freude am Reisen und an anderen Kulturen bewegte mich dann nach meinem Abi dazu, Tourismuswirtschaft zu studieren. Mit der Zeit wuchs meine Sehnsucht nach einem weiteren Aufenthalt im Ausland, sodass ich mich entschloss, während meines Studiums ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Diesmal sollte es aber ganz woanders hingehen. Ich wollte mein Spanisch verbessern und zudem mein Interesse für den nachhaltigen Tourismus vertiefen, weshalb es mich nach Costa Rica verschlug. Dort arbeitete ich bei einem Costa Ricanischen Reiseveranstalter und lernte somit nicht nur das Land und seine Kultur, aber auch die Arbeitswelt Costa Ricas kennen. Mein Job ermöglichte es mir, viel umher zu Reisen und die atemberaubende Vielfalt dieses kleinen Landes zu erleben. Auch in Costa Rica lebte ich bei einer unglaublich lieben Gastfamilie und erlebte das „Pura Vida!“ hautnah. Wenn ich heute an Costa Rica denke, gerate ich immer noch ins Träumen: diese einzigartige, umwerfende Natur, die Tier- und Pflanzenwelt, die Herzlichkeit und Offenheit der Ticos, das tolle Essen (insbesondere „Gallo Pinto“, das traditionell herzhafte Frühstück mit Reis und Bohnen, oder die köstlichen Kochbananen, Platanos), die ausgelassenen Feiern und Feste und so vieles mehr. Costa Rica hat mich bereits in dieser kurzen Zeit völlig in seinen Bann gezogen.

Um nichts in der Welt möchte ich die Erlebnisse aus meinen Auslandsaufenthalten missen. Es waren zwei völlig unterschiedliche Erfahrungen und dennoch haben sie eines gemeinsam: Sie haben meinen Horizont ungemein erweitert. Sie haben mich vieles gelehrt und mir unvergessliche Momente beschert. Dafür bin ich sehr dankbar!

Foto: Beim „Canopy“ im Nationalpark Monteverde, Costa Rica

 

Jessica Lewis

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxAusland war immer ein großes Thema bei mir in der Familie. Geboren und aufgewachsen bin ich in Nottingham, England. Dadurch aber, dass ich eine deutsche Mutter habe, bin ich mindestens 2 Mal jährlich in den Schwarzwald gefahren, um die ganze deutsche Verwandtschaft zu besuchen.  Irgendwie fühlte ich mich in Deutschland immer ein bisschen zu Hause, auch wenn ich nur eine kleine Ecke von Süddeutschland kannte. Die Neugier ging nicht verloren.
Mein Deutsch- und Französisch Studium bedeutete für mich jeweils ein halbjähriges Auslandsaufenthalt in Deutschland und Frankreich. Obwohl ich unbedingt nach Berlin gehen wollte, konnte ich das nicht selbst entscheiden. Am Ende bin ich in Trier gelandet. Ich arbeitete in einem deutschen Gymnasium als Englische Fremdsprachenassistentin.  Da ich erst 20 war, waren die Abiturienten genau so alt wie ich. Mit manchen von ihnen hat sich am Ende eine richtige Freundschaft entwickelt. Nach den sechs Monaten habe ich mich schweren Herzens von meinen neuen Freunden verabschiedet, und dann ging’s nach Paris. Dort habe ich Vollzeit als Englisch Lehrerein in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gearbeitet. Der Unterschied zwischen 8 Stunden die Woche mit Jugendlichen zu arbeiten und 40 Stunden die Woche mit Erwachsenen war schon merkwürdig! Trotzdem habe ich die typische Französische Mittagspause fast jeden Tag erlebt und eine wirklich unvergessliche Zeit in einer tollen Stadt gehabt.
Nach diesem Auslandsjahr ging es zurück nach England, um meinen Uniabschluss zu machen. Danach wollte ich unbedingt nach Berlin gehen. Das ist jetzt schon ein Jahr her, und wie ihr sehen könnt bin ich ja immer noch hier…
 

Marine Lhuillier

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-Intrax„Les voyages forment la jeunesse“: Reisen ist gut für die Jugend bzw. Reisen bildet!

Aufgewachsen bin ich in einer kleinen Stadt ca. 40 km entfernt südlich von Lyon. Schon seit meiner Jugend hatte ich großes Interesse, die Grenzen von Frankreich zu überschreiten, um meinen Horizont zu erweitern. Mit meiner Familie fuhr ich oft in den Urlaub nach Spanien, Italien, Griechenland, Deutschland und Marokko.

Mit 14 habe ich meinen ersten Jugendaustausch ohne Eltern in Griechenland erlebt. Ich verbrachte einen Sommermonat in der Nähe von Patras im Peloponnes bei meiner griechischen Brieffreundin. Gleich nach dieser gelungenen ersten Auslanderfahrung schmiedete ich weitere Pläne. Mein Ziel war klar: ein ganzes Jahr weg aus Frankreich, um eine fremde Kultur kennenzulernen und dabei fließend Englisch zu lernen. Damals lautete das Motto meiner Eltern: Ins Ausland gehen – ja - aber erst nach deinem Baccalauréat (das französische Abitur)! Um mich aufs Ausland vorzubereiten, nahm meine Familie für ein Schuljahr eine Gastschülerin aus Kalifornien auf. Ein Jahr später besuchte ich sie und ihre Familie für vier Wochen in Carmel Valley südlich von San Francisco. Gleichzeitig war dies mein allererster Langstreckenflug.

Ein paar Monate vor meinen Abiprüfungen kam ich auf die tolle Idee Au pair in England zu werden. Ich kannte das Konzept schon von meiner Tante, die vor 30 Jahren selbst als Au pair in Deutschland gearbeitet hatte. Im Oktober 2000 flog ich zu meiner Gastfamilie nach London, wo ich mich 10 Monate lang um einen 10-jährigen Jungen kümmerte. Das Au pair Programm bot mir die perfekte Möglichkeit das Alltagsleben einer englischen Familie kennenzulernen, einen tiefen Einblick in die englische Lebenswelt zu bekommen, mich mit  vielen tollen Leuten aus der ganzen Welt anzufreunden, und natürlich mein Englisch wesentlich zu verbessern. Auch habe ich gelernt, meine eigene Person und meine eigene Kultur besser kennen und schätzen zu lernen.

Während meines Au pair Aufenthaltes wurde mir klar, dass meine Zukunft irgendetwas mit Reisen, Fremdsprachen und Kulturaustausch zu tun haben sollte. Als ich nach Frankreich zurückkehrte, absolvierte ich einen Bachelor in Sprach-Literatur-Kulturwissenschaften mit Englisch, Deutsch und Spanisch als Schwerpunkte. Anschließend studierte ich Tourismusmanagement und verbrachte zwei Erasmus-Semester in Dublin und auf Teneriffa und zwei Mal flog ich als Touristin in die USA.

Die Liebe brachte mich dann vor 6 Jahren nach Berlin. Dort arbeitete ich zunächst wieder als Au pair Mädchen. Da ich Berlin nicht verlassen wollte und meine Begeisterung für das Reisen und  fremde Kulturen langfristig zu meinem Beruf machen wollte, machte ich meinen Master in nachhaltigem Tourismusmanagement. Zwischendurch war ich Check-in Agentin bei einer französischen Fluggesellschaft am Flughafen Berlin-Tegel. Ich habe die Gelegenheit gut genutzt, um nach Shanghai, Buenos Aires, Boston, New York und Brasilien zu fliegen. Später habe ich eine tolle Reise nach Südostasien unternommen. Derzeit plane ich eine Reise nach Südafrika. Vor ein paar Monaten habe ich mich erfreulicherweise dem Au Pair Care Europa Team und der Visumabteilung bei Ayusa-Intrax angeschlossen. Es freut mich sehr meine Leidenschaft für den internationalen Austausch an Jugendliche weiterzugeben.
 

Fanny Berger

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-Intrax


Ausland ist für mich witzigerweise Deutschland. Ich komme ursprünglich aus Südfrankreich und hatte schon mit 13 Jahren angefangen Deutsch in der Schule zu lernen. Warum? Weil ich die Sprache einfach schön fand! Und das finde ich auch jetzt noch. Die deutsche Sprache klingt für meine Ohren sehr weich und ich mag diese „sch“ und „ch“ Laute, die im Deutschen oft vorkommen. Mein erster Aufenthalt in Deutschland war in der Nähe von München als ich 14 Jahre alt war, später habe ich BWL und Sprachen in Köln und Kulturwissenschaft in Hildesheim studiert. Seit vielen Jahren lebe ich im Ausland, mal einige Jahre in England, mal in Spanien. Immer wieder bin ich von den Unterschieden zu meiner ursprünglichen Kultur begeistert und stets neugierig auf die Menschen, die dort leben. Wie leben sie? Was denken sie? Obwohl ich inzwischen schon mehrere Jahre in Deutschland bin, gibt es für mich noch viel in diesem Land zu entdecken! Zum Beispiel die verschiedenen Dialekte der einzelnen Bundesländer zu erkennen und zuzuordnen, macht mir eine riesige Freude. Aber was noch besser ist, ist wenn ich sie nachmachen kann: Auch in Frankreich gibt es Dialekte und das ist wiederum eine Gemeinsamkeit mit der deutschen Sprache, auch wenn die Dialekte natürlich unterschiedlich sind.

Die Welt steht offen und ich genieße es immer wieder aufs Neue in die Ferne zu reisen: Ägypten, Thailand, Vietnam. Die Welt ist so bunt und vielfältig. Was wird mein nächstes Reiseziel sein? Ob Kuba oder Dresden, alles ist anders und neu und es gibt vieles zu entdecken, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht.
 

 

Anna Lippmann

Ayusa-Intrax Team, Auslandsbericht Foto Mitarbeirin Au pair TeamNach dem Abitur zog es mich zum ersten Mal richtig weit weg ins Ausland. Ich wollte unbedingt etwas von der Welt sehen und entschloss mich, als Au pair in die USA zu gehen. Meine Gastfamilie wohnte, wie ich fand, sehr exotisch in Texas und dazu noch in einem Ort, der angeblich die Geburtsstadt des 1. Cowboys sein soll.  
Ich hatte mir gar nicht viele Gedanken gemacht, wie anders es sein würde, aber ich kann sagen, dass sich einige Behauptungen bestätigt haben. Es war alles viel größer: die Autos, die Einkaufszentren, das Basketballstadion; die Entfernungen viel weiter: eine Stunde fahren, um Freunde zu treffen; und alles war viel amerikanischer als ich es mir vorgestellt hatte: sehr herzlich, offen und relaxt.

Meine Gastfamilie bestand aus meiner Gastmutter, meinem Gastvater und meinen drei Kids die damals 5, 3 und 1,5 Jahre alt waren. Zwei Jungs und ein Mädchen. Während des Jahres wurde meine Gastmutter wieder schwanger und Töchterchen Nummer 2 kam auf die Welt.

Dieses Jahr hat maßgeblich meinen weiteren Weg geprägt. Zurück in Deutschland entschloss ich mich zum Studium, welches mich erneut in die USA führte. Diesmal an den nächsten wundervollen Ort: nach Utah, an die Universität von Salt Lake City. Dort habe ich internationale Freundschaften fürs Leben geschlossen und bis heute bin ich noch immer in Kontakt mit vielen meiner damaligen Mitstudenten.
Diese Internationalität wollte ich unbedingt auch in meiner täglichen Arbeit finden und so bin ich bei AYUSA gelandet. Zuerst in der High School Abteilung, wo mir die wohl unglaublichste Geschichte überhaupt passiert ist. Auf einem Vorbereitungstreffen der Schüler erzählte ich über meine Zeit in den USA. Ein Jahr später kam eine Schülerin beim Returnee-Treffen auf mich zu und erzählte mir, dass sie mit meinem damaligen Gastkind während ihres Austausches zusammen auf den Prom gegangen ist. Ich dachte, so einen Zufall kann es nicht geben, bis sie das Beweisfoto lieferte. Es war wirklich unglaublich die beiden auf dem Foto zu sehen, 12 Jahre nachdem ich dort gewesen bin. Ich habe ein paar große Tränen vergossen und sie für diesen tollen Moment in die Arme geschlossen.

Nach meiner Elternzeit bin ich seit diesem Frühjahr für die Teilnehmerbetreuung im Au pair Programm zuständig und freue mich meine gesammelten Erfahrungen weitergeben zu können. Mittlerweile hat meine Gastfamilie 6 Kinder und wir stehen immer noch in Kontakt. Es ist einfach toll, die Kids so erwachsen zu sehen und zu wissen, dass man einen kleinen Teil dazu beigetragen hat.
 

Astrid Dittberner

Ayusa-Intrax Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxMit 17 entschloss ich mich, die 12. Klasse in den USA zu verbringen. Ich hatte einige Zeit dafür gespart und dann war es endlich soweit. Es war meine erste wirklich größere Reise und gleichzeitig auch mein allererster Flug. In New York nahm ich an einem 1-wöchigen Vorbereitungstreffen teil, von wo aus unsere Gruppe dann in die gesamten USA verteilt wurde.

Ich verbrachte 10 Monate in einem kleinen Ort in Minnesota, dem Staat der unzähligen Seen. Als Stadtkind war das eine ganz schöne Umstellung, aber die Umgebung war einfach großartig. Meine Gastfamilie führte ein farmartiges Leben mit vielen Tieren und vieles spielte sich „outdoors“ ab. Die Zeit in den USA war aufregend und für meinen weiteren „Bildungsweg“ auch richtungsweisend, denn vor meinem Aufenthalt wusste ich nie so recht, was ich später mal machen möchte. Jetzt wusste ich auf jeden Fall schon mal, dass es irgendwas mit Reisen und Kulturaustausch zu tun haben sollte. So landete ich dann ja auch bei Ayusa.

Was mich noch viel mehr geprägt hat, waren meine Auslandsaufenthalte während meines Studiums, die ich hauptsächlich im spanischen Andalusien verbracht habe. Eher zufällig fiel meine Wahl für ein Praxissemester auf die Stadt Cádiz, einer wunderbaren Stadt im südlichen Andalusien. Dort hatte unsere Hochschule eine Partnersprachschule, in der Studenten ihr Auslandspraktikum machen konnten. Mit wenigen Spanischkenntnissen und völlig ins Blaue hinein fuhr ich also nach Cádiz und was mich dort erwartete, übertraf bei weitem meine Erwartungen.

Die Stadt ist zu allen Seiten vom Atlantik umgeben, der täglich blaue Himmel, die Sonne, die Menschen, die kleinen Gassen der Altstadt, die Lebendigkeit der vielen spanischen „Plazas“ und natürlich die neuen Freunde aus aller Welt, mit denen ich einige Monate zusammen verbracht, gewohnt, gefeiert habe. Und letztendlich die Arbeit an der Sprachschule, die sowohl meinen Sprachkenntnissen als auch dem Eintauchen in das spanische Leben zuträglich war, die vielen Ausflüge und Reisen innerhalb Andalusiens. Das alles war die perfekte Kombination, um den Aufenthalt dort zu einem der schönsten Erlebnisse in meinem Leben zu machen

Ein Jahr später kehrte ich zurück, um ein weiteres Praxissemester dort zu verbringen. Dieses Mal landete ich nicht direkt in Cádiz, sondern 30 km entfernt, in Chiclana, einem Urlauberort an der Atlantikküste. Dort schrieb ich meine Diplomarbeit über Wellness-Tourismus, wozu sich die weiten, breiten Strände an der Costa de la Luz bestens eignen.

Ich kann nur jedem empfehlen, eine längere Zeit einfach mal woanders zu leben, etwas anderes kennen zu lernen, sich anpassen zu müssen, eine andere Sprache zu lernen und dabei auch seine Grenzen zu erfahren. Dafür bietet sich die Schulzeit und auch die Zeit des Studiums perfekt an. Für mich jedenfalls war es die perfekte Zeit für so einen Aufenthalt und ich denke sehr, sehr oft an diese schöne Zeit zurück.

Bild: Einer meiner Lieblingsorte: die Dachterassen von Cádiz
 

Helena Suchochleb

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Mitarbeiterin Ayusa-IntraxMeine erste große Auslandserfahrung habe ich während meines Austauschsemesters an einer High School in Oregon in den USA gemacht. Hier habe ich als Stadtkind in einem kleinen Ort gewohnt und die landschaftliche Schönheit der Westküste schätzen gelernt: Wanderungen an Kraterseen und durch Wälder, Kajak- und Flussfahrten im Sommer und Skifahren in den Bergen im Winter. Während meines Studiums habe ich ein akademisches Jahr in Philadelphia absolviert und dabei auch die Ostküste der USA näher erkundet und kennen gelernt. Hier hat sich dann auch die Möglichkeit geboten, den Mittleren Westen sowie den Süden der USA zu bereisen.

Nach dem Abitur konnte ich meinen Horizont bereits durch eine mehrmonatige Brasilienreise erweitern. Ebenso wie in den USA hat mich die Vielfalt von Natur und Lebensformen in diesem Flächenstaat fasziniert:  von den imposanten Iguaçu-Wasserfällen im Süden des Landes über die  wüstengleichen Dünenlandschaften, Mangrovenwälder und lagunenreichen Sandstrände im Nordosten des Landes bis hin zu den dicht besiedelten Metropolen Rio de Janeiro und São Paulo. Hier treffen großstädtische Hektik und Verkehrschaos auf eine entspannte und lebensfrohe Einstellung: Auch Feiern und Genießen will gelernt sein!

Bei allen kulturellen Verschiedenheiten zwischen den USA und Brasilien war es aber auch faszinierend die Gemeinsamkeiten zu beobachten und aufgezeigt zu bekommen, was Amerika als Kontinent verbindet.

In den letzten Jahren hat sich der Fokus wieder stärker nach Europa verschoben und ich habe Skandinavien, welches mir durch meine ausgedehnten Sommerurlaube in der Kindheit und Jugend in guter Erinnerung geblieben ist, wieder neu für mich entdecken dürfen.

Von diesen Reisen und Auslandsaufenthalten ist bei mir vor allem eines hängengeblieben: die enorme Gastfreundschaft, mit der ich stets in fremde Häuser und Familien aufgenommen worden bin und die meine Erfahrungen ganz entscheidend geprägt hat. So habe ich in meiner Zeit im Ausland viele wertvolle Freundschaften hinzugewonnen, mit denen ich heute noch in engem Kontakt stehe.

Zu guter Letzt schafft ein Auslandsaufenthalt immer auch eine neue Perspektive auf das eigene Land und die eigene Lebensweise und ermuntert dazu, Grenzen und Horizonte neu zu überdenken und zu definieren – dies schafft neben allen schönen Bildern und Erinnerungen auch eine große gedankliche Freiheit, die ich als eines meiner wertvollsten und wichtigsten „Mitbringsel“ betrachte.

Foto: Aufstieg zum Corcovado in Rio de Janeiro

Irina Brening

Ayusa-Intrax Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxZwei Jahre vor meinem Abitur ist ein guter, halbamerikanischer Freund von mir nach Kalifornien ausgewandert. Zugegeben, ich war etwas neidisch auf ihn und habe deshalb sofort angefangen, Auslandspläne für mich zu schmieden. Ich bin mir nicht mehr sicher wann ich mich für das Au pair Programm entschieden habe, aber da ich sehr viel Erfahrung in der Kinderbetreuung hatte, war es einfach eine tolle Option.

Natürlich wollte ich gerne in Kalifornien eine Gastfamilie finden, schließlich kannte ich dort schon jemanden. Letztendlich lebte die Familie für die ich mich entschieden habe aber in Portland, Oregon. Und zwar im wunderschönen Portland, Oregon! Man brauchte nur eine Autostunde zur Pazifikküste, eine Stunde ins Skigebiet und einige Stunden nach Kanada. Diese Möglichkeiten habe ich mit meinen Au pair Freundinnen auch sehr häufig genutzt. Meine Urlaubswochen habe ich darauf verwendet, in einem Auto ohne Klimaanlage und mit einem Zelt im Kofferraum die Westküste bis zum Grand Canyon runterzufahren. An die Hitze im Grand Canyon -mitten im Juli -werde ich mich wohl auf immer erinnern können….

Das ganze Jahr hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich halte bis heute noch engen Kontakt zu meiner Gastfamilie und besuche sie fast jedes Jahr. Da das erste Jahr als Au pair so toll war, hat es mich während meines Studiums wieder nach Portland gezogen und ich habe dort zwei Semester an der Portland State University studiert. Das zweite Jahr war wieder erlebnisreich, auch wenn diese Erfahrung ganz anders war. Ich hatte nun viel mehr Kontakt zu den gleichaltrigen Amerikanern und konnte wieder neue Facetten des Lebens in den USA erleben.

Der Blick über den Tellerrand hat mich sehr positiv beeinflusst und ich kann nur jedem empfehlen solche Chancen zu nutzen!

Foto: Hier bin ich auf der legendären Route 66 zu sehen.

Katja Grau

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-Intrax

Nach dem Mauerfall sind meine Familie und ich viel zusammen in den Ferien gereist. In der 8.Klasse konnte ich erstmals allein an einem Schüleraustausch nach Frankreich teilnehmen. Ein Jahr später bekam ich eine Sprachreise zur Jugendweihe und verbrachte meine Sommerferien auf Malta.

Endlich nach der 10. Klasse hatte ich die großartige Möglichkeit ein ganzes Schuljahr in den USA zu verbringen. Ich weiß noch bis heute wie spannend und nervenaufreibend die Zeit war, in der man auf die Kontaktdaten der Gastfamilie gewartet hat. Erst dann wusste ich, es geht nach North Carolina, in die Südstaaten des Landes.

Im Sommer 2001 begann endlich das Abenteuer und ich kann sagen, dass ich diese 10 Monate voller persönlicher Höhen und Tiefen nie wieder missen möchte. In dieser Zeit habe ich vor allem den unglaublichen Spirit & Zusammenhalt, gerade zum 11.September, miterleben dürfen. Durch neue Freundschaften, auch Konfliktsituationen und zahlreiche typisch amerikanischen Erfahrungen kam ich gestärkt, motiviert und selbstbewusst nach Deutschland zurück, um mein Abitur zu machen.

Da ich meine Leidenschaft, das Reisen und fremde Kulturen, langfristig zu meinem Beruf machen wollte, studierte ich anschließend Tourismusmanagement und arbeitete im Reisebüro. Nach meinem Abitur und dem anschließenden Tourismusstudium entschied ich mich für einen Work & Travel Aufenthalt in Australien. Zusammen mit einer Freundin kauften wir uns einen 26 Jahre alten Van um damit die Ostküste zu bereisen. Leider hatten wir die eine oder andere Panne mit unserem Van auf dem Weg nach Melbourne und Sydney. Entlang der Great Ocean Road, über die Murray River Region in die Snowy Mountains Richtung Canberra lernten wir jedoch in mehren Werkstätten sehr gastfreundliche Menschen kennen, die uns auf unserer Reise halfen. Bei unseren Jobs in einer Kunstaustellung in Adelaide, einem Restaurant in Melbourne, bei der Weinlese und im Country Pub an der Westküste um Perth trafen wir in den 8 Monaten auf andere Backpacker sowie Australier, mit denen wir eine tolle Zeit verbrachten.

Die Eindrücke der Reisen an der Ost- und Westküste Australiens, mit einem kurzen 4 wöchigem Abstecher nach Neuseeland, waren jede Stunde Arbeit wert. Mein Highlight: Schwimmen mit wilden Delphinen in Kaikoura auf der Südinsel Neuseelands.

Foto: Beim Tongariro Crossing auf der Nordinsel Neuseelands       
 

Chris Hawel
 

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht Foto Mitarbeiter Ayusa-IntraxMeine interessanteste Auslandserfahrung waren Jugendaustauschprogramme mit der Johanniter-Jugend, der Jugendorganisation der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.. Ich nahm als Teilnehmer an einem Jugendaustausch nach Malta teil und später als Mitglied der Jugendleitung und Mitorganisator an einem Austausch mit unserer englischen Schwesterorganisation. Wir wohnten während des Austausches nach Süd-England in Gastfamilien und nahmen am ganz normalen Leben der Familien teil. Natürlich gab es auch Sondertreffen für die ganze Gruppe, so ein Zeltlager während des englischen Sommers. Trotz all der Gemeinsamkeiten im Hinblick auf die gemeinsame Geschichte und Wurzeln der beiden Organisationen und trotz der gemeinsamen Ziele war es für uns sehr faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die „Kultur“ innerhalb der Organisation und wie anders bestimmte Dinge im Alltag waren. Wir erlitten in Malta und England zwar keinen Kulturschock, aber die Erfahrungen haben auf jeden Fall unseren Horizont erweitert und uns gezeigt, wie viele „Selbstverständlichkeiten“ unseres täglichen Lebens Kontext-abhängig und in diesem konkreten Fall eben Kultur-abhängig waren. Für alle die dabei waren, waren diese Austauschprogramme sicherlich eine bleibende Bereicherung, weil man danach auch die eigene „Welt“ mit anderen Augen gesehen hat.

Seither reise ich immer wieder gerne im Urlaub in andere Länder Europas und rund ums Mittelmeer, um die dortige lokale Geschichte und Kultur auf mich wirken zu lassen. Neben den jeweiligen Sehenswürdigkeiten machen dabei für mich auch die kleinen Andersartigkeiten des täglichen Lebens vor Ort einen nicht unerheblichen Teil der Faszination aus, den so ein Besuch mit sich bringt. Ich kann so viele Dinge zu Hause im neuen Licht sehen und nehme nach einem solchen Urlaub einiges anders wahr. Nicht umsonst heißt ein alter Spruch: Reisen bildet. Wenn man sich darauf einlässt…

Ein Wort zum Foto: Hier besuche ich gerade den Sphinx bei der Cheops-Pyramide in Gizeh.

 

Martin Vogt

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht Foto Mitarbeiter Ayusa-IntraxNachdem meine beiden älteren Geschwister bereits ein Jahr in Eugene, OR in den USA verbracht hatten, war mir schon sehr früh klar, dass auch ich ein Jahr dort verbringen wollte. Durch seine Kontakte hatte mir mein Bruder sowohl einen Platz an der South Eugene High School, als auch eine Familie organisiert. Ich war also ohne Organisation unterwegs. Als ich nach ca. 3 Monaten die Gastfamilie wechseln wollte, war ich völlig auf mich alleine gestellt.  Das waren die schwierigsten Wochen meines Aufenthaltes, aber auch die Zeit, in der ich am meisten gelernt habe.

Meine erste Gastfamilie bestand aus Eltern und zwei Söhnen, die ungefähr so alt wie ich waren. Da es innerhalb der Gastfamilie einige Probleme gab, entschied ich mich, die Familie zu wechseln. Zunächst wohnte ich bei einer Gastfamilie, die mich in ihrem Wohnwagen untergebracht hatte.  Da diese Gastfamilie außerhalb meines Schulbezirkes wohnte und ich somit die Schule hätte wechseln müssen, konnte ich dort nicht lange bleiben. Deshalb bin zu meinem Basketballcoach gezogen, um letztendlich bei dem Deutschlehrer meiner Schule zu landen.  Dieser hatte bereits einen kolumbianischen Austauschschüler aufgenommen und schon bald entwickelte sich eine tolle „WG“. Meine Gastmutter war während meines Aufenthaltes Lehrerin in Kolumbien und die Gastgeschwister bereits ausgezogen. Obwohl dies sicherlich eine ungewöhnliche Situation war, so entwickelte es sich als perfekte Gastfamilie für mich.

Auch wenn die verschiedenen Umzüge und Unterbringungen nicht immer einfach waren, so wollte ich meinen Aufenthalt erfolgreich beenden. Dieser war für mich einer der besten und prägendsten Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe. Seitdem habe ich erst als Hobby auch andere Austauschschüler bei der Suche nach einer Gastfamilie unterstützt, um dann einige Jahre später bei AYUSA mein Hobby zum Beruf zu machen. Zu meiner Gastfamilie habe ich seit nun über 20 Jahren ein super Verhältnis. Sie waren bei meiner Hochzeit und ich sehe sie fast einmal im Jahr und habe gerade in diesem Sommer einige Tage mit meiner eigenen Familie sowie meinen Gastgeschwistern und deren Kindern in Oregon verbracht. So war mein Aufenthalt und alle die danach folgten der Beginn für meine heutige Tätigkeit und auch der Aufbau einer zweiten Familie in den USA.

 

Britta Kallmann

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxOptimismus, ungeheure Gastfreundschaft, Unkompliziertheit, angenehme Diskussionskultur, Unterstützung, Glücksstreben … Das sind die Eigenschaften von Freunden, Bekannten und Zufallsbegegnungen, die meine USA-Erfahrungen geprägt haben und mich heute noch ins Schwärmen geraten lassen. Und klar sind solche Verallgemeinerungen einer amerikanischen Mentalität von Vornherein auch falsch, aber ich habe es so erlebt – immer wieder:

Als ich zum Studium nach Ann Arbor, Michigan zugelassen wurde und von Wuppertal aus eine Wohnung suchte, kamen mir meine Freundschaften aus dem High School Jahr in Pennsylvania zu Hilfe. Und so konnte ich drei Wochen lang bei entfernten Verwandten meiner Freundin Joanna wohnen, die mich am Flughafen abholten, mir Ann Arbor zeigten und mich Weihnachten zu sich nach Hause einluden. Ist das Gastfreundschaft?

Von Lehrern, Dozenten, Professoren und Professorinnen, die Mut machen, unterstützen und Freiräume schaffen eigene Talente und Interessen zu entwickeln, habe ich sowohl an der amerikanischen High School als auch später an der amerikanischen Uni profitiert. Ein freundlich-entspanntes „that sounds like a good idea – why don’t you go ahead and give it a try!“ ermuntert dazu, vollen Einsatz zu bringen. Amerikanische Schüler fühlen sich ernst genommen. Die amerikanische Diskussionskultur mit positiven Redewendungen wie „I can see your point but…“, „That’s an interesting thought but…“ macht es so angenehm laut zu denken und Gegenpositionen auszuprobieren.

Was noch? Ein befreundeter Mathematikprofessor in Minnesota, der mit 50 Jahren seine sichere Position aufgegeben hat, weil er immer schon Farmer werden wollte – diese Risikobereitschaft und das Glücksstreben habe ich bewundert und die verwunderte, gelassene Akzeptanz der Entscheidung im ganzen Bekanntenkreis fand ich auch sehr amerikanisch.

Trotz aller sozialen Härten steht Amerika für mich auch für Chancen: Die mexikanische Babysitterin, die mit minimalen Englischkenntnissen in New York bei meiner Freundin arbeitet und deren Sohn an der Rochester University Medizin studiert - solche Erfolgsgeschichten assoziiere ich mit Amerika.

Jetzt bin ich schon seit 10 Jahren wieder in Deutschland und bei AYUSA, versuche einmal pro Jahr Freunde im Mittleren Westen zu besuchen und sponsor meinen Neffen im USA Schüleraustausch. Meine vierjährige Tochter Tessa möchte Austauschschülerin bei meiner indischen Freundin Gita werden, die ich in Michigan kennen gelernt habe. Mal sehen… Nach so vielen Jahren Amerika ist jetzt ganz viel Europa dran. Und so verbringe ich mit meiner Familie bei jeder Gelegenheit ein paar Tage oder Wochen in Süd- und Osteuropa. Das Leben bleibt international.
 

Nadine Steffenhagen

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Ayusa-Intrax MitarbeiterinAmerika – das Land von dem viele träumen und mit Mythen und Freiheit verbinden, war auch für mich schon früh attraktiv. Leider habe ich während meiner Schulzeit verpasst ins Ausland zu gehen, doch für mich stand immer fest, nach dem Abitur hole ich das auf jeden Fall nach. Nach meinem Abitur habe ich mit AYUSA einen Sprachkurs in San Diego gemacht und anschließend 8 Wochen bei einer Gastfamilie in San Francisco gelebt. Bis heute halte ich sehr engen Kontakt zu meiner amerikanischen Familie und versuche sie jedes Jahr zu besuchen.

Ein besonderes Highlight während meiner Zeit in San Francisco war der Independence Day. Am 04. Juli 2001 haben meine Gastfamilie und ich auf hoher See unter der Golden Gate Bridge das Feuerwerk am Ufer beobachtet. Dieses Spektakel hat sich am 04. Juli 2007 wiederholt, als ich das letzte Jahr meines Studiums in Norfolk, Virginia verbracht habe und mit Freunden ein gemütliches Barbecue am Strand genossen habe. Die Atmosphäre war genauso schön wie auch vor  Jahren an der Westküste, nur diesmal konnte ich das Feuerwerk über dem Atlantik bewundern. Dieser Feiertag hat auch auf mich, als Nichtamerikanerin, eine besondere Auswirkung:  überall weht die amerikanische Fahne, Veranstaltungen, wie Picknicks und patriotische Paraden, Konzerte und Feuerwerke stecken zum Mitfeiern an.

Während meiner Studienzeit habe ich einige Praktika in den USA verbracht und auch während der Semesterferien hat es mich immer wieder in die USA zurückgeholt. Mein letzter langfristiger Aufenthalt in den USA, nämlich mein Studienjahr in Norfolk, wird mir jedoch immer in Erinnerung bleiben. Ich habe nicht nur in unmittelbarer Nähe gelebt, wo die amerikanische Geschichte begann, sondern unbeschreibliche und unvergessliche Erfahrungen gemacht, viele Staaten gesehen, die amerikanische Kultur und Geschichte noch besser kennen und verstehen gelernt und Freunde fürs Leben gefunden.

Natürlich blicke ich immer wieder gern auf alle Stunden und Tage in Amerika zurück und freue mich, dass ich mich in verschiedenen Staaten heimisch fühle, daher versuche ich nun in der Zukunft verschiedene Länder außer den USA zu besuchen, um auch andere spannende Orte der Welt kennenzulernen. 

 

Lailanie Barthel

Ayusa-Intrax Team, Auslandsbericht, Foto Ayusa-Intrax Mitarbeiterin Vor meiner Zeit bei AYUSA hat mich das Fernweh durchgehend begleitet und mich immer wieder für längere Auslandsaufenthalte in ferne Länder gezogen.

So verbrachte ich während meines Tourismus Management Studiums ein halbes Jahr als Praktikantin in Costa Rica und lebte während dieser Zeit bei einer Gastfamilie. Costa Rica faszinierte mich vom ersten Tag an! Ich war nicht nur von der paradiesischen Landschaft sofort beeindruckt, sondern vielmehr von dem unglaublich entspannten Lebensgefühl der Ticos. Ich gewöhnte mich schnell an die alltäglichen Begrüßungen, wie ¡Buenas! und ¡Pura Vida!. Und nach einiger Zeit sogar auch daran, dass das als anfangs entspannt empfundene Lebensgefühl oft mit sehr viel Geduld verbunden war. So wurde man häufig mit tranquilo und mañana vetröstet. Anfangs fiel es mir noch schwer mich mit meinen Spanischkenntnissen aktiv in eine Konversation einzubringen, aber da der Gebrauch der Sprache in meinem neuen Alltag ja unumgänglich war, verbesserte sich mein Spanisch innerhalb kürzester Zeit überraschend schnell. Ich nutzte auch jede Gelegenheit, um andere Regionen des Landes kennenzulernen. Mein größtes Highlight war eine mehrtägige Trekking Tour in den Nationalpark Corcovado im südlichsten Teil des Landes, der touristisch noch wenig erschlossen ist, sowie eine Reise ins Nachbarland Nicaragua.

Neben meinem Costa Rica Aufenthalt denke ich heute auch viel und gerne an meine Zeit in Australien zurück, wo ich ein Jahr in Melbourne studierte und später ein weiteres Jahr mit einem Work & Travel Visum in Sydney verbrachte. Die No Worries Mentalität der Aussies sowie die ausgeprägte Gastfreundschaft erleichtern es einem sich hier schnell einzuleben, Kontakte zu knüpfen und sich irgendwann selbst an ein Weihnachtsfest am Strand bei 40 Grad mit Barbecue zu gewöhnen! Als Studentin in Melbourne sparte ich mir mit einem Kellnerjob genügend Geld für eine dreimonatige Rucksackreise während der Semesterferien zusammen, die mich nach Neuseeland, Fiji und an die Westküste Australiens führte. In Western Australia wurde ich von einer australischen Familie für mehrere Wochen herzlich aufgenommen.

Neben unvergesslichen Erinnerungen an einzigartige und abenteuerliche Momente, Einblicke in verschiedene Kulturen sowie enge Freundschaften, die durch meine Auslandsaufenthalte entstanden sind, fällt es mir nun leicht mich an verschiedenen Orten der Welt schnell zu Hause zu fühlen!

 

Caroline Wallrodt

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Ayusa-Intrax MitarbeiterinNach dem Abitur war ich das erste Mal für eine längere Zeit im Ausland und habe als Au pair in einem Vorort von Washington D.C. in einer Gastfamilie die US-amerikanische Kultur hautnah erleben dürfen. Ich habe viel vom Land gesehen und sehr nette Menschen kennen gelernt. Spätestens durch diese positive Erfahrung war meine Begeisterung für andere Länder und interkulturelle Erfahrungen geweckt.

Während meines Nordamerikastudien- und Lateinamerikanistikstudiums wollte ich unbedingt noch mehr von der Welt sehen und habe mich zu einem Auslandsjahr in Spanien entschlossen. Zwei Semester lang habe ich die spanische Lebensfreude im wunderschönen Ort Salamanca erleben und genießen dürfen. Nach einer anfänglichen Phase des Kulturschocks habe ich es sehr genossen, mit drei spanischen Studentinnen und einem immer laufenden Fernseher eine Wohnung zu teilen und von ihnen viel über die spanische Kultur zu lernen. Ich habe mich schnell an die späten Essenszeiten, die ausgestorbenen Straßen zur Mittagszeit und das lange Warten an der Supermarktkasse gewöhnt. Besonders die letzte Erfahrung, denn schließlich möchten viele Kunden beim Bezahlen auch noch ausführlich über die Familie und den aktuellen Gesundheitszustand berichten, hilft mir auch heute noch. So leicht bringt mich nichts mehr aus der Ruhe. Eine ordentliche Tortilla kann ich aber leider immer noch nicht backen.

Salamanca ist ein sehr internationaler Ort, an dem es Studenten aus fast allen Ländern der Welt gibt – so hatte ich zum Beispiel auch Freunde aus England, Griechenland, Mexiko oder Japan. Das Sprachgewirr auf der Plaza Mayor ist mir noch heute eine schöne Erinnerung. Geblieben sind aber nicht nur die Erinnerungen an Tapas, Fiestas, die wunderschönen Gebäude aus gelbem Sandstein und den sich allabendlich mit Menschen jeder Generation füllenden Marktplatz, sondern auch Kontakte und Freundschaften in alle Welt. Ein „Kontakt“ ist mir seit diesem Jahr besonders wichtig – ich spreche jetzt nicht nur gut Spanisch, sondern auch noch Französisch, denn in Spanien habe ich auch meinen Freund aus der französischsprachigen Schweiz kennengelernt. Jetzt fühle ich mich nicht nur in Salamanca, sondern auch noch in Lausanne ein bisschen wie zu Hause.
 

 

Julia Forstner

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxSeit meinem 15. Lebensjahr durchziehen  Auslandsaufenthalte mein Leben. Schon nach meinem 1. einjährigen Aufenthalt in den USA war mir klar, dass diesem noch einige folgen würden. Dementsprechend, bin ich nach dem Abitur nochmals als Au Pair in die USA und habe mich anschließend dazu entschieden Internationales Tourismusmanagement zu studieren. Während dieser Zeit entschloss ich mich für mein letztes Studienjahr nach Melbourne in Australien zu gehen.

Australien ist ein wunderbares Land, mit den unterschiedlichsten landschaftlichen Bildern, Tieren und Menschen, die einen gerne willkommen heißen und in ihrer Kultur aufnehmen. Neben dem Studium und der Arbeit beschloss ich mir eine zweimonatige Auszeit zu nehmen, um Australien mit dem Rucksack zu erkunden.  Eine der wohl neuesten und aufregendsten Erfahrungen war mein Aufenthalt in Alice Springs. Als Stadtmensch war es ein unglaubliches Erlebnis mitten in der Wüste zu sein, gefährlichen Tieren und den Ureinwohnern zu begegnen. Bei einer Bodentemperatur von ca. 50°C haben wir schnell unsere Zelte beiseitegelegt und haben auf einer Matte geschlafen. Was für ein Erlebnis morgens um 3 aufzuwachen, die Tiere um sich herum zu hören und ohne jegliche Lichteinstrahlung den unbeschreiblichen Sternenhimmel und die Milchstraße zu betrachten. Von Alice Springs ging es dann weiter nach Cairns, um das einmalige Great Barrier Reef zu bewundern. Beim Tauchen habe ich wieder jede Menge neuer Leute und heutige Freunde kennengelernt. Ich bin zu einem echten und traditionellen Aussie BBQ eingeladen worden und war begeistert von dem dort servierten Essen. Als ich endlich wieder den Mund frei hatte, um zu erfragen, was ich denn nun eigentlich gegessen hatte sank das Großstädterherz doch etwas tiefer: Ich hatte soeben Krokodil, Emu und Känguru gegessen.

Die ganzen Eindrücke, die ich auf meinen Reisen und während meinem Leben in Australien und den USA gesammelt habe, haben mich und meinen Lebensweg sehr geprägt und ich möchte keine Sekunde davon missen. Wenn sich die Möglichkeit ergibt eine solche Erfahrung zu machen, nehmt sie wahr, seit offen und genießt alles Neue, was auf euch zukommt.

Zum Foto: Ich beim Aussie BBQ, bevor ich weiß, was ich gleich essen werde.
 

 

Daniela Pöder

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxSchon seit der 11. Klasse stand für mich fest, dass ich nach dem Abitur als Au pair in die USA gehen wollte. Das tat ich dann auch und passte für ein Jahr in New Jersey auf ein kleines Mädchen auf. Es war in jeder Hinsicht ein tolles Jahr und gleichzeitig auch der Auftakt für eine ganze Reihe von weiteren USA Aufenthalten. Mal als Studentin, mal als Praktikantin, mal als Forscherin und manchmal einfach nur als Reisende schloss ich viele Freundschaften und lernte viele Aspekte des amerikanischen Lebens kennen. Dennoch habe ich längst nicht alles in diesem facettenreichen Land gesehen und irgendwann möchte ich noch nach Alaska und auch in die Südstaaten reisen.

Letzten Herbst wollte ich meinen Horizont, der die letzten Jahre doch sehr auf Nordamerika beschränkt war, dann so richtig erweitern. Ich packte also meinen Rucksack und flog nach Südkorea. Die ersten beiden Nächte verbrachte ich in Seoul bei einem amerikanischen Freund, den ich von meinem Studienjahr kannte. Und durch meine amerikanischen Gasteltern hatte ich den Kontakt zu einem buddhistischen Mönch in Seoul erhalten. Dieser schleuste mich in sein weit gespanntes Netzwerk ein, sodass ich auf meiner Tour durch ganz Südkorea immer in einer Familie untergebracht war und so wirklich Einblick in das koreanische Leben abseits der Touristenpfade hatte.

Man sieht also ein Auslandsaufenthalt hat weitreichende Folgen. Kontakte, die man damals gemacht hat, können einem am anderen Ende der Welt von Nutzen sein und zu weiteren Freundschaften und bewegenden Erlebnissen führen.

Ein Wort zum Foto: hier sieht man mich in Bulguksa, einem der ältesten Tempel Koreas.

 

Kathrin Schultze

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxNach dem Abitur gab es auch bei mir die große Frage, was ich nun tun könnte. Eine Freundin erzählte mir, dass sie als Au pair für ein Jahr in die USA gehen würde und da ich immer schon gern Kinder betreut habe und die englische Sprache liebe, war ich gleich Feuer und Flamme. In den USA habe ich dann ein ganz tolles, aufregendes und spannendes Jahr mit meiner Gastfamilie in Columbus, Ohio verbracht und somit auch die einmalige Chance gehabt,  einen wunderschönen Staat kennenzulernen, den ich wahrscheinlich in einem „normalen“ USA Urlaub nicht besucht hätte.  Eines der Highlights dieses Austauschjahres war, dass ich in den USA nicht nur den „American Way of Life“ hautnah erleben konnte, sondern auch viele junge Leute aus verschiedenen Ländern kennengelernt habe. Mit einigen von ihnen bin ich nun schon seit 10 Jahren befreundet!

Durch mein Jahr in den USA hatte ich „Reiseluft“ geschnuppert, so dass ich wusste, dass ich nach meiner Ausbildung zur internationalen Touristikassistentin definitiv wieder ins Ausland gehen würde. Zuerst habe ich ein halbes Jahr in Spanien in der Tourismusbranche gearbeitet, bevor ich dann in die UK gezogen bin. Dort habe ich zuerst in London in einem Hotel gearbeitet, um mir mein Master Studium zu finanzieren, was ich dann später in Birmingham, der zweitgrößten Stadt der UK absolviert habe. Alles in allem habe ich viereinhalb Jahre in der UK gelebt und mich komplett in dieses Land mit seinen wunderschönen Landschaften, den tollen Sehenswürdigkeiten, den Humor der Briten, ihre Kultur und Gastfreundschaft und die herrliche englische Aussprache unsterblich verliebt. Englisch ist mir mittlerweile  zur „zweiten Muttersprache“ geworden und ich spreche es beruflich und privat so viel wie möglich.

Ich kann jedem, der mit der Idee spielt für einige Zeit ins Ausland zu gehen, nur empfehlen, diese Idee auch zu verwirklichen, denn man bereut es nie!  Ein Auslandsaufenthalt lässt einen nicht nur erwachsener, reifer und flexibler werden, sondern trägt auch immer dazu bei, den eigenen Horizont zu erweitern und macht Mut, neue Wege zu gehen.

 

Christine Hille


Ayusa-Intrax Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxIch muss gestehen, dass ich nicht schon immer davon geträumt habe, einmal im Ausland zu leben. Ursprünglich komme ich aus der kleinen aber feinen Hansestadt Bremen und konnte mir lange gar nicht vorstellen dort einmal nicht mehr zu leben.

Mit meinem Studium des Internationalen Tourismusmanagements wurde alles anders, denn schneller als gedacht, kam die bis dahin wohl größte Herausforderung meines Lebens auf mich zu:  Monate Studium und  Monate Praktikum im Ausland!

Zum Studieren ging ich nach Barcelona und auch mein Praktikum absolvierte ich in Spanien. Ich lebte in unterschiedlichen internationalen WGs und lernte das spanische Leben und die spanische Kultur ganz intensiv kennen und lieben.  Ich habe faszinierende Orte entdeckt, spannende Leute kennen gelernt, Traditionen und kulturelle Unterschiede erfahren und vieles, was mir am Anfang so unglaublich fremd vorkam, mit nach Hause genommen, weil es irgendwie doch eine Bereicherung war.

Nach meiner Rückkehr war das beschauliche Bremen auf einmal viel zu klein und bekannt. Nicht zuletzt deshalb ist meine Reiselust kaum zu stillen und Berlin bereits mein vierter Wohnort innerhalb Deutschlands!

Mein Fazit über das Leben im Ausland ist also: unbedingt machen und in vollen Zügen jeden einzelnen Moment und Eindruck leben und genießen. Das ist ein echter Horizonterweiterer!
 

Olaf Börner

Ayusa-Intrax, Team,Auslandsbericht, Foto Mitarbeiter Ayusa-IntraxNachdem ich während meiner Studienzeit bereits als Englischlehrer in Kolumbien gearbeitet und als Erasmus-Student ein Semester an der Universität von Lund in Schweden studiert hatte, konnte ich mir vor meiner Zeit bei AYUSA zusammen mit meiner Frau den Traum einer einjährigen Weltreise erfüllen. Wir haben insgesamt 15 Länder bereist und viele interessante Menschen aus verschiedenen Kulturen kennengelernt.

Besonders eindrucksvoll war unser Aufenthalt in Mendoza, Argentinien. Dort haben wir bei einer sehr sympathischen Gastfamilie gewohnt. Beatriz und ihr Sohn Santiago haben uns vom ersten Tag an mit offenen Armen empfangen und uns gleich in ihren typisch argentinisch sehr großen Freundeskreis eingeführt. Innerhalb kürzester Zeit haben wir uns in der Stadt zu Hause gefühlt und jede Menge Leute vom lokalen Pizzafabrikanten bis zum Präsidenten des Golfclubs kennengelernt.

Zu einem ganz besonderen Erlebnis hat uns die Anfrage einer Professorin der hiesigen Universität verholfen. Zusammen mit einer weiteren Deutschen sollten wir einer Gruppe von Ingenieursstudenten ein wenig die deutsche Kultur näherbringen, da sie kurz vor einem Deutschlandaufenthalt mit dem DAAD standen. Im Ergebnis kam es zu einer wirklich interessanten Party. Wir haben u.a. gelernt, dass Argentinier nichts ekliger finden als kalten Nudelsalat mit Mayonnaise. Umgekehrt konnten wir vermitteln, warum es in Deutschland nicht üblich ist, sich bei dreißigjährigen Frauen zu wundern, dass sie noch keine Kinder haben.

Noch ein Wort zum Foto. Man sieht mich hier bei der typischen argentinischen Freizeitbeschäftigung, dem Asado mit Fleisch und Würstchen. Argentinien ist also definitiv kein Land für Vegetarier.


Daniela Willatowski

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxNachdem ich die Uni beendet hatte, wollte ich eigentlich nicht mal aus Berlin weg, um einen Job zu finden! Aber wie das Leben so spielt, habe ich mich dann ein Jahr später für ein Au-pair Jahr in den USA beworben und bin dann ziemlich schnell auch in Charlotte, North Carolina gelandet. Auch wenn ich Amerika von einigen Urlauben schon gut kannte, so erschloss sich mir eine ganz neue Welt in diesem Jahr!

Ich habe einen Staat kennen gelernt, den ich sonst wahrscheinlich nie gesehen hätte und durfte einen Einblick in neue Kulturen werfen, da ich mich für eine jüdische Gastfamilie entschieden habe. Das heißt, jeden Freitag Shabat, u.a. Hanukkah anstelle von Weihnachten…wem jemals so die Türen geöffnet werden, der kann sich auf eine tolle Erfahrung einstellen, auch ohne religiöse Affinität!

Kaum zurück in heimischen Gefilden, zog mich das nächste Projekt in die Ferne, diese Mal ging es aber gen Osten, nämlich nach Shanghai als „English–Speaking Kindergartenteacher“. Auch hier trafen mich mit voller Wucht die ganzen neuen Eindrücke und Erfahrungen: Taxifahrer, die sich während der Fahrt die Nägel schneiden oder kleine Kinder, die „schmah?“ sagen, wenn sie wissen wollen, „was etwas ist“, um nur ein paar Dinge hier anzuführen.

Diese Erfahrungen haben mich wahnsinnig wachsen lassen und sind wundervolle Erinnerungen, die ich nie mehr vergessen werde!

 

Wendy Waxman

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxWie einige unserer Teilnehmer habe ich die große, weite Welt mit 15 gesehen - nur bei mir lief das anders rum, und ich kam nach Gauting, in der Nähe vom Starnberger See! Als Süd-Kalifornierin, aufgewachsen im sonnigen Orange County, wo alles nur mit dem Auto zu erreichen ist, war es ein ganz neues Erlebnis, jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule oder zum See zu fahren. Ich habe die wunderschöne Landschaft, die beeindruckende Architektur der Münchner Innenstadt und das ausgelassene Sommerleben der Bayern leben und lieben gelernt. Und nicht nur Bayern durfte ich kennen lernen: Meine Gastfamilie und meine Gastschule haben mir Ausflüge in die österreichischen und italienischen Alpen auch ermöglicht!

Meine Faszination für Europa hat nicht nachgelassen, und ich habe an der Uni endlich Deutsch gelernt, um hier später studieren und arbeiten zu können. Meine Reiselust ist immer noch nicht erloschen - dieses Jahr hat es mich nach Ecuador verschlagen! Und somit stand ich bereits in den Anden und den Alpen!

 

Christiane Klünder

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxSeit ich ein kleines Kind war, stand für mich fest, dass ich irgendwann einmal ins Ausland gehen würde. Das lag vor allem daran, dass unser Haus regelmäßig amerikanische Besucher beherbergte, die mir stets spannende Dinge wie Spielzeug, Nancy Drew Bücher und Sing Along Kassetten mit amerikanischen Kinderliedern mitbrachten.

Für mich war also klar: sobald ich alt genug bin, nehme ich auch an einem Schüleraustausch nach Amerika teil! Gesagt, getan: im Jahr 2001 war es für mich endlich soweit. Nach einem kurzen Schulaustausch im Frühjahr, packte ich im selben Sommer meine Koffer, um nun gleich ein ganzes Jahr in den USA zu bleiben.

Meine tollsten Erinnerungen? Die vielen netten Leute, die ich kennengelernt habe! Vor allem meinen Gastfamilien, mit denen ich auch nach Jahren noch Kontakt habe, bin ich unendlich dankbar, dass sie mir diese Erfahrung ermöglicht und mich als Mitglied in ihre Reihen aufgenommen haben.

Nach dem Abitur hatte ich weiterhin den Drang, meinem Interesse an Sprachen weiter nachzugehen und Englisch, Französisch und Spanisch zu studieren. Neben den grammatischen Inhalten faszinierten mich vor allem die landeskundlichen Aspekte, weshalb für mich bald feststand, dass andere Kulturen unbedingt meinen Arbeitsalltag bestimmen sollten. Daher freue ich mich umso mehr, bei AYUSA eine Stelle gefunden zu haben, die es mir erlaubt, nicht nur meine Erfahrungen im Kontakt mit zukünftigen Austauschschülern immer wieder neu aufleben zu lassen, sondern auch die Welt auf Reisen und in meinem täglichen Alltag zu entdecken!

 

Kathrin Bobermien

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Ayusa-Intrax MitarbeiterinAYUSA begleitet mich nun schon einige Jahre. Von August 2002 bis August 2003 erfüllte sich mit AYUSA mein lang gehegter Traum. Ich verbrachte als Au pair ein Jahr in den USA.
Wie wohl die meisten Au pair-Anwärter und –Anwärterinnen träumte auch ich von einem Überland, als welches die USA in den Medien dargestellt wird. Von dem sonnigen Leben in Kalifornien und dem turbulenten Dasein in New York hatte ich schon genaue Vorstellungen. Aber wie das Leben so spielt, kam alles ganz anders. Ich entschied mich für eine Gastfamilie in Columbus, Ohio. Ein Ort, von welchem ich nie zuvor gehört habe und welchen ich während der 12 Monate kennen und lieben gelernt habe. Auch dort tobte das amerikanische Leben und auch dieser Ort hatte seine Reize. Ich habe es nie bereut, mich für meine Gastfamilie aus Ohio entschieden zu haben. Es bot mir die Möglichkeit eine Gegend kennen zu lernen, welcher ich im Vorfeld nie eine Chance gegeben hätte. Selbst meine Heimatstadt Berlin fand ich im „Buckeye State“ wieder – wenn auch in abgewandelter Form. Columbus selbst faszinierte mich mit dem Tropiary Garden. Immer wieder zog es mich dorthin um „meinen“ Heckenfiguren einen Besuch abzustatten. Rückblickend kann ich sagen, dass ich mit Columbus/Ohio den perfekten Ort für mein Au pair Jahr gefunden habe.

 

Irene Biederbeck

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxGeboren und aufgewachsen in Berlin war ich immer der Meinung, schon viel gesehen zu haben und viel zu kennen. Denn wer einmal in dieser Stadt war der weiß, was für eine spezielle Ausstrahlung Berlin hat und wie multi-kulti es hier zugeht. Was genau es jedoch heißt, mit fremden Kulturen auf engstem Raum zu leben und wie tolerant ich wirklich bin (bzw. jetzt bin), davon hatte ich vor meinem Au pair Jahr keine Ahnung.


Diese  Erfahrungen durfte ich während meines Au pair Jahres machen und es war doch sehr erschreckend für mich zu sehen, wie wenig ich wirklich von der Welt und von Toleranz wusste. Ich habe viele Leute aus anderen Kulturen in den USA kennen gelernt, seien es Freunde meiner Gastfamilie gewesen, andere Au pairs oder Einwanderer, mit denen ich gemeinsam in meinem Englischkurs Abend für Abend gesessen habe und die mir erst gezeigt haben, wie gut es mir doch eigentlich geht.

Auch habe ich gelernt, mein eigenes Land und meine eigene Kultur besser kennen und schätzen zu lernen, denn wie lernt man mehr als wenn einem täglich die Unterschiede zu anderen Kulturen aufgezeigt werden?  Ich habe es nie bereut, ins Ausland zu gehen und freue mich immer wieder, anderen jungen Menschen diese Möglichkeit zu geben. Denn nichts fördert einen mehr als sich intensiv mit sich selbst zu beschäftigen, um die Vorzüge und Gastfreundlichkeit einer anderen Kultur mit offenen Augen zu erleben und in sich aufzunehmen.

 

Jörn Gutowski


Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Ayusa-Intrax MitarbeiterIch habe das Glück gehabt, dass ich Gast bei Familien in 15 verschiedenen Ländern sein durfte. Gastfamilien haben mir erlaubt das tägliche Leben und die Kultur hautnah kennen zu lernen. Immer wieder bin ich wirklich umgehauen worden mit welcher Gastfreundschaft und Offenheit ich begrüßt und mit welcher Herzlichkeit und Nähe ich am Ende wieder verabschiedet worden bin.

Dabei habe ich viele schöne und lustige Erinnerungen. Beispielhaft für viele andere Familien war mein Aufenthalt bei einer Gastfamilie im Norden Thailands. Das junge Ehepaar hat meinem belgischen Gastbruder und mir im wahrsten Sinne die Tür zur thailändischen Kultur geöffnet. Sie haben uns einen thailändischen Tempel gezeigt und uns viel über den Buddhismus erklärt; wir haben thailändische Spezialitäten kosten können und die Grenzen unser Chili-Toleranz kennen gelernt; wir sind gemeinsam zu einem Dorf in den Bergen gefahren und haben die Bewohner des traditionellen Bergvolkes getroffen. Aber der tollste Moment war, als wir eines Abends im Garten unserer Gastgeber standen und gemeinsam einen Lampion zum thailändischen Lichterfest Loy Krathong in den Nachthimmel stiegen ließen.

 

Wiebke Zimdars

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxVor AYUSA habe ich zwei Jahre in Spanien gelebt.
Dort laufen die Uhren anders und die Tage sind auch länger.
Man arbeitet meist von 8 bis 18 Uhr und macht eine zweistündige "Siesta" ab 14 Uhr. Danach trifft man sich oft mit Freunden in einer Tapasbar und genießt gratis Tapas zu einem kühlen Getränk.
Woran man eine gute Tapasbar erkennt? An den vielen Servietten auf dem Fußboden. Kein Witz. Abendbrot gibt es meistens erst um 21 oder 22 Uhr und dann läuft auch erst den Fernsehfilm in den Wohnzimmern an.

 




Irena Weber

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxNach meinem Abi, ging es 1999 für mich in mein erstes großes Abenteuer, in MEIN Au pair Jahr in den USA. Ich erinnere mich an so viele wunderbare Erlebnisse. Erfahrungen, die mein weiteres Leben geprägt haben und mich dazu gebracht haben Kulturen zu studieren, einige Zeit in Ost-Afrika zu verbringen und viel viel zu reisen. Auf einer meiner Reisen habe ich meine große Liebe kennen gelernt, der zufällig nur 50 km von mir entfernt in Deutschland wohnte und freue mich dieses Jahr Gäste aus der ganzen Welt bei meiner Hochzeit begrüßen zu dürfen. Auch einige gute Freunde mit denen ich mein Au pair Jahr teilen durfte reisen mit ihren Familien oder Lebensgefährten an. Neben viel Neugierde und Offenheit sind wohl die Freundschaften das Schönste, das ich von meinen Reisen mit nach Hause gebracht habe und ich bin unglaublich froh, immer neue auf der Welt dazu gewinnen zu können.

 

Vera Bahnemann

Ayusa-Intrax, Team, Auslandsbericht, Foto Mitarbeiterin Ayusa-IntraxNachdem ich während meiner Schulzeit ein High School Jahr in den USA verbracht hatte und zwischendurch immer mal wieder für ein paar Wochen im Ausland war, sah ich während meines Studiums erneut die Chance, für längere Zeit ein neues Land zu erkunden. So entschloss ich mich, für ein halbes Jahr nach Zagreb/Kroatien zu gehen. Auf Grund meiner rudimentären Kroatischsprachkenntnisse hatte ich anfangs einige Schwierigkeiten den Alltag zu bewältigen. Mit der Zeit wurde es jedoch immer besser, sodass ich mich auch an den regelmäßigen Kaffee-(Tratsch-)Runden beteiligen konnte. Meine freie Zeit habe ich mit Reisen durch Kroatien sowie die angrenzenden Nachbarstaaten verbracht, auf denen ich die Einflüsse der katholischen, orthodoxen und muslimischen Kulturkreise, welche diese geschichtsträchtige Region geprägt haben, entdecken konnte. Während dieser Reisen habe ich viele nette Menschen kennen gelernt. Es war wirklich spannend und zum Teil auch sehr amüsant, mit welcher Verwunderung und Freude die Einheimischen reagierten, wenn sie merkten, dass ich ihre Landessprache sprechen kann. Denn wer lernt oder interessiert sich schon für Kroatisch/Bosnisch/Serbisch? Umso mehr hat mich die besondere Gastfreundschaft, wie auch die Herzlichkeit, welche mir entgegengebracht wurde, begeistert.