Tipps für den Brief an die Schüleraustausch Gastfamilie

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Schüleraustausch - Brief an die Gastfamilie

Was würde diese Schüleraustausch Gastfamilie wohl gern von dir erfahren? Mit unseren Tipps gelingt dir der perfekte Gastfamilienbrief (c) Ayusa-Intrax

Einer der wichtigsten Schritte während des Schüleraustausch Bewerbungsprozesses ist der Gastfamilienbrief. Mit diesem Brief stellst du dich potentiellen Familien und natürlich deiner späteren Gastfamilie persönlich vor und schaffst die Voraussetzung  für ein „Perfect Match“ – denn für die Gastfamilien ist der Brief eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Frage, ob du in ihre Familie passt. Lese hier die besten Tipps für den perfekten Brief an die Schüleraustausch Gastfamilie.

Du stehst im Mittelpunkt

Ein Gastfamilienbrief ist deine persönliche Visitenkarte und sollte ein ehrliches Bild von dir als Person vermitteln. Neben den „Basics“ wie Alter, Wohnort und Schulstufe sollte ein Einblick in dein Familien-, Schul- oder Alltagsleben Teil des Briefes sein. Du kannst über dein Schulsprecheramt berichten, über die Stadt, in der du lebst oder einfach nur von den gemeinsamen Abendessen mit deiner Familie. Sehr persönliche Details über deine Familienmitglieder und Freunde oder deine konkrete Anschrift solltest du im Brief allerdings lieber aussparen.

Ein wichtiger Anhaltspunkt für deine Gastfamilie ist definitiv eine Beschreibung, wie du deine Freizeit gestaltest. Vielleicht teilen sie ja deine Hobbies, Interessen oder deinen Lieblingssport und suchen dich aus diesem Grund für ihre Familie aus!

Gute Gründe

Warum hast du dich für einen Schüleraustausch entschieden? Deine Gastfamilie ist sicherlich neugierig, warum du dich gerade für ihr Land und ihre Kultur interessierst. Was fasziniert dich an deinem Gastland? Auf welche kulturellen Besonderheiten freust du dich? Hast du das Land vielleicht schon einmal auf einer Reise kennen und lieben gelernt? Ein Absatz darüber, dass du dich auf den amerikanischen School Spirit freust oder gern die spanischen Weihnachtstraditionen ausprobieren möchtest, zeigt der Gastfamilie, dass du dich bereits mit ihrer Kultur auseinandergesetzt hast und offen für Neues bist.

Gastfamilienbrief – No-Go’s

Im Brief an die Schüleraustausch Gastfamilie solltest du dich möglichst authentisch und ehrlich beschreiben. Nur so wird später keine Seite enttäuscht und es kommt nicht zu bösen Überraschungen, weil du in der Schule nun doch kein Einser-Matheschüler bist. Verzichte außerdem auf überzogene Erwartungen an die Gastfamilie oder deine Zeit im Ausland. Wer sich beispielsweise in seinem Brief wünscht, während seines Schüleraustauschs möglichst viel vom Land zu sehen oder zu reisen, läuft Gefahr potentielle Gastfamilien eher zu verschrecken.

Schüleraustausch - Brief an die Gastfamilie

It’s a match! Im besten Fall teilt deine Gastfamilie deine Interessen oder lässt sich von dir begeistern (c) Ayusa-Intrax

In die richtige Form bringen

Dein Brief an die Gastfamilie sollte mindestens 300 Wörter lang sein und im besten Fall in der Landessprache verfasst sein – auch wenn du diese noch nicht perfekt beherrschst. Wenn deine Sprachkenntnisse hierfür noch nicht ausreichen, ist Englisch die zweite Wahl. Auf eine kurze Passage oder ein paar Sätze in der Sprache deines Wunschlandes solltest du trotzdem nicht verzichten. Vielleicht hilft dir ja ein Lehrer beim Korrekturlesen des Briefes?

Achte in jedem Fall darauf, die Gastfamilie direkt anzusprechen. Eine höfliche Anrede und Verabschiedung sind hierbei genauso wichtig, wie der Gastfamilie zu vermitteln, dass man sich freuen würde, Teil ihrer Familie zu sein. Auf keinen Fall solltest du vergessen, dich bei deiner zukünftigen Gastfamilie zu bedanken. Einen Austauschschüler für eine längere Zeit in seine Familie und die eigenen vier Wände aufzunehmen ist keinesfalls selbstverständlich. Zu guter Letzt: Unterschrift nicht vergessen!

Jetzt heißt es nur noch Daumen drücken und auf deine Gastfamilie warten – dann kann der Auslandstraum beginnen.