Lernmotivation

Lernmotivation für deine Gastkinder

Isabell
von Isabell
Verfasst am 29. Oktober 2020

Ein fester Bestandteil des Alltags als Au pair ist es, die Hausaufgaben mit den Kindern zu machen oder mit ihnen für bevorstehende Tests zu lernen. Doch häufig mangelt es an der nötigen Lernmotivation. Die Kinder wollen lieber spielen oder etwas unternehmen, statt nach einem langen Schultag noch ewig am Schreibtisch zu sitzen. Doch was sein muss, muss sein. Deswegen erfährst du heute, wie du deine Gastkinder zum Lernen motivieren kannst.

Gründe für die fehlende Motivation

Ein Hauptgrund für fehlende Motivation kann sein, dass deine Gastkinder unterfordert sind und dementsprechend durch weiterführende Aufgaben gefördert werden sollten. Es ist aber auch möglich, dass deine Gastkinder überfordert sind oder ihre eigenen Fähigkeiten unterschätzen. Viele Kinder sehen einfach keinen Sinn darin, sich neben der Schule mit dem Lernstoff auseinanderzusetzen.

Ganz nach dem Sprichwort: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Unsere Tipps

Anerkennung und Anreize

Jedes Kind mag es, gelobt zu werden. Doch hierbei sollte sich das Lob auf eine bestimmte Tätigkeit oder Eigenschaft beziehen. Ein Beispiel wäre: „Toll, dass du dich so angestrengt hast!“ oder „Ich finde es großartig, dass du die beiden Aufgaben alleine gelöst hast.“. Außerdem kannst du verschiedene Anreize setzen. Jedes Kind hat einen Traumberuf. Versuche, die Lerninhalte mit dem jeweiligen Beruf zu verknüpfen, um die Lernmotivation zu steigern.

Ort und Zeitpunkt sind entscheidend

Nicht immer muss der eigene Schreibtisch der beste Ort zum Hausaufgaben machen sein. Haben die Kinder ein schlechtes Erlebnis an diesem Ort gemacht, so haben sie keinerlei Lernmotivation. Aus diesem Grund solltest du probieren, die Hausaufgaben mit deinen Gastkindern an einem anderen Ort zu machen. Der Küchentisch beispielsweise kann ein guter Ort sein. Dieser wird oft mit positiven Emotionen verknüpft, wie Familienzeit und natürlich Essen – ein wichtiger Punkt für die Kinder. 😀

Wie auch bei uns Erwachsenen sind Kinder zu verschiedenen Zeiten mal mehr und mal weniger leistungsfähig. Optimal für dich und den weiteren Tagesablauf ist es, wenn nach der Schule eine halbe Stunde Pause gemacht wird. Erst danach solltet ihr mit den Hausaufgaben anfangen. Doch auch Kinder können Nachteulen sein – vor allem die älteren. Deswegen gilt hier Probieren über Studieren sowie eine gute und ehrliche Absprache mit euren Gasteltern.

Hausaufgabenvertrag für mehr Motivation

Deine Gastkinder freuen sich, wenn du ihnen dein Vertrauen und etwas Freiheit schenkst. Deswegen wäre eine gute Lösung der sogenannte Hausaufgabenvertrag. In diesem wird festgeschrieben, dass deine Gastkinder (wenn sie alt genug sind) selbst bestimmen dürfen, wann sie die Hausaufgaben machen, so lange es vor dem Abendessen ist. Schaffen deine Gastkinder das, so wird der Vertrag um eine Woche verlängert. Natürlich kannst du sie auch zusätzlich nach jeder Woche belohnen, zum Beispiel mit ihrer Lieblingssüßigkeit.

Kinder freuen sich immer über Belohnungen nach getaner Arbeit.

Schlussendlich werden dir deine Gastkinder dankbar sein, dass du sie unterstützt, auch wenn sie es vielleicht nicht zeigen. Du bist eine große Hilfe in ihrem Alltag und sie freuen sich, dass du da bist. Nach der Arbeit kommt ja schließlich auch immer das Vergnügen, also plane ein paar spaßige Aktivitäten für den Nachmittag ein, um den Tag optimal abzurunden. Wir wünschen viel Glück und hoffen, dass dir der ein oder andere Tipp weiterhilft!

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