Isabelle beginnt in wenigen Monaten ihren Schüleraustausch in den USA. Hier erzählt sie von ihrem Weg der Bewerbung, dem Vorbereitungstreffen und von dem Moment, in dem sie die Gastfamilienplatzierung erhalten hat.
„Die letzten Monate vor meinem Auslandsjahr waren einfach mega aufregend. Schon lange wollte ich unbedingt für ein paar Monate in die USA gehen, eine neue Kultur kennenlernen und viele neue Erfahrungen sammeln. Jetzt, wo die Abreise immer näher rückt, wird mir erst richtig bewusst, dass es in wenigen Wochen wirklich losgeht. Natürlich freue ich mich total darauf, aber gleichzeitig gab es auch jede Menge Dinge, die organisiert werden mussten.
Der erste große Schritt war die Bewerbung bei Ayusa. Dafür musste ich verschiedene Formulare ausfüllen, Fragen beantworten und ein Video für meine zukünftige Gastfamilie aufnehmen. Auch wenn das eine Weile gedauert hat, würde ich es jederzeit wieder machen. Während des Bewerbungsprozesses wurde mir immer mehr bewusst, dass mein Traum vom Auslandsjahr tatsächlich wahr werden würde. Ab diesem Moment war die Vorfreude riesig, auch wenn ich damals noch mehr als ein Jahr bis zur Abreise vor mir hatte.
Besonders spannend war dann die E-Mail mit meinem Placement und der erste Kontakt mit meiner Gastfamilie, die ich im Dezember bekommen habe. Als ich erfahren habe, bei welcher Familie ich wohnen werde und in welchem Bundesstaat ich mein Auslandsjahr verbringen werde, war ich sofort total glücklich. Schon beim ersten Telefonat waren sie super nett und offen, sodass ich mich direkt wohler gefühlt habe. Wir haben über unseren Alltag, unsere Hobbys und das Leben dort gesprochen. Danach konnte ich mir mein zukünftiges Leben viel besser vorstellen und habe mich noch mehr auf die Zeit gefreut.
Außerdem habe ich viele Informationen über meine High School bekommen. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass das Schulsystem dort ganz anders ist als in Deutschland. Es gibt viel mehr Fächer zur Auswahl, verschiedene Sportteams und zahlreiche Clubs, denen man beitreten kann. Das finde ich besonders spannend, weil ich dadurch viele neue Dinge ausprobieren kann. Ich freue mich schon darauf, neue Freunde kennenzulernen und ein ganz anderes Schulleben zu erleben. Je mehr ich über meine Schule erfahren habe, desto größer wurde meine Vorfreude.
Danach gab es noch viele andere Vorbereitungen. Vor allem die Impfungen und das Visum waren wichtige Themen. Dafür mussten einige Termine gemacht und viele Dokumente ausgefüllt werden. Auch wenn das manchmal etwas stressig war, hat es die Vorfreude eigentlich nur noch größer gemacht, weil man gemerkt hat, dass das Auslandsjahr immer näher kommt. Besonders der Termin in der Botschaft war ein wichtiger Schritt, denn danach war das Visum endlich erledigt. Durch Ayusa habe ich mehrere Freunde kennengelernt. Ich bin total dankbar für diese Freundschaften. Zu jedem Auslandsjahr gehört auch ein Abschiedsbuch. Dieses habe ich gegenseitig mit diesen Freunden ausgefüllt! Mit jedem Punkt, den ich auf meiner Liste abhaken konnte, fühlte sich die Abreise ein Stück realer an.

Außerdem war ich bei dem Vorbereitungstreffen in Berlin. Dort habe ich andere Austauschschüler kennengelernt, die genauso aufgeregt waren wie ich. Es war richtig schön, sich mit Leuten auszutauschen, die gerade in derselben Situation stecken. Besonders toll war, dass auch einige Returnees dabei waren. Sie haben uns viele Tipps gegeben und von ihren eigenen Erfahrungen erzählt. Dadurch konnte ich mir noch besser vorstellen, was mich in den nächsten Monaten erwartet. Das Wochenende war wirklich lustig und die Workshops waren sehr interessant. Es war schön zu sehen, dass andere dieselben Gedanken, Sorgen und Erwartungen haben wie ich.
Ein weiterer schöner Teil der Vorbereitung war das Kaufen von Gastfamiliengeschenken. Ich wollte meiner Gastfamilie unbedingt eine kleine Freude machen und etwas typisch Deutsches mitbringen. Deshalb habe ich lange überlegt, was gut passen könnte. Mir war wichtig, dass die Geschenke passend sind und zeigen, wie dankbar ich dafür bin, dass sie mich für mehrere Monate bei sich aufnehmen werden. Ich habe ihnen verschiedene Souvenirs aus Deutschland gekauft, unter anderem aus Berlin und Frankfurt. Haribo und deutsche Schokolade durften natürlich auch nicht fehlen. Ich hoffe, dass sie sich darüber freuen und dass die Geschenke einen kleinen Eindruck von meiner Heimat vermitteln.

Jetzt ist eigentlich alles vorbereitet und erledigt. Das Einzige, was noch bleibt, ist das Warten. Einerseits fühlt es sich so an, als würde die Zeit überhaupt nicht vergehen, andererseits kann ich kaum glauben, dass es schon nächsten Monat losgeht. Ich bin total gespannt darauf, meine Gastfamilie endlich persönlich kennenzulernen, neue Erfahrungen zu machen und mein Senior Year an meiner Highschool zu starten.
Mein Auslandsjahr beginnt mit den Orientation Days in New York City, worauf ich mich schon seit Monaten freue. Dort werde ich mit viele andere Austauschschüler hinfliegen und die Möglichkeit haben, die Stadt zu erkunden, bevor es weiter zu meiner Gastfamilie geht. Allein der Gedanke daran macht mich unglaublich glücklich. Je näher die Abreise kommt, desto größer wird meine Vorfreude auf dieses Abenteuer. Ich bin mir sicher, dass dieses Jahr eine unvergessliche Erfahrung wird, an die ich mich noch lange erinnern werde.“
Vielen Dank an Isabelle für diesen Einblick – wir wünschen einen tollen Start in den USA und viele unvergessliche Erlebnisse!






















