Share your story: Laura berichtet über ihr Au pair Leben!!

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von Gastautor
Verfasst am 22. Juli 2021

Ich bin Laura, fast 19 Jahre alt und seit Januar 2021 als Au pair in den USA. Mit meiner Gastfamilie lebe ich in Stamford, Connecticut in einem wunderschönen Haus mit einem großen Garten und Pool. Meine Gastfamilie besteht aus Gastmutter, Gastvater, einem Gastmädchen (12), einem Gastjungen (9) und zwei Hunden. Ich bin jetzt seit sechs Monaten hier und es ist schon viel passiert. Sowohl gute als auch schwierige Situationen haben mich bestärkt und ich fühle mich hier so wohl, dass ich wahrscheinlich um 6 Monate mit meiner Familie verlängern werden.

Die Anfänge

Laura reiste während der Corona Pandemie in die USA. (c) Ayusa-Intrax

Anfangs hatte ich um ehrlich zu sein ein paar Schwierigkeiten eine gute Verbindung zu meinem Gastjungen aufzubauen. Am ersten Tag hat er sich nichtmal getraut mir „Hallo“ zu sagen. Mein Vorgänger Au pair hatte mit mir zwei sogenannte Overlap-Wochen. Somit konnte ich alles notwendige von ihr gezeigt bekommen und hatte immer jemanden, der mir alle Fragen beantworten konnte, was ich sehr hilfreich fand. Mein Gastjunge hat sehr an dem alten Au pair gehangen und es fiel ihm zunächst schwer sich an mich zu gewöhnen. Er wollte nicht so gerne mit mir spielen wie mit dem Vorgänger Au pair, da ich es „nicht so gut konnte“ und es eben nicht das gleiche war. Erst als ich alleine mit den Kindern war, fing es an besser zu werden.

Corona Erkrankung

Ironischerweise sind wir dann alle an Covid-19 erkrankt und mussten nur einen Monat nachdem ich angekommen war für mehrere Wochen in Quarantäne. Durch diese Zeit waren wir sozusagen gezwungen viel Zeit miteinander zu verbringen. Es war sehr herausfordernd, aber ich habe in der Zeit eine sehr enge Bindung zu meinen Kindern aufgebaut. Außerdem ist es ganz wichtig in der ersten Zeit so viel Zeit wie möglich mit den Kindern zu verbringen. Es ist aber auch ganz normal, dass die Kinder etwas Zeit brauchen sich an ein neues Au pair zu gewöhnen. Natürlich gibt es immer mal wieder kleine Schwierigkeiten, aber die sind einfacher zu bewältigen als man denkt! Ganz wichtig ist Kommunikation mit den Kindern und Gasteltern. Oftmals sind es nur kleine Missverständnisse die aufgrund der Sprachbarriere entstehen.

Gemeinsame Zeit

Das beste am Au pair Leben sind die schönen Momente mit der Familie! Ich war im Urlaub mit meiner Familie in Florida einen Monat nachdem wir an Covid-19 erkrankt waren. Es war ein wohlverdienter Urlaub für uns alle und wir konnten es sehr genießen! Natürlich habe ich auch dort gearbeitet, aber es war trotzdem toll mit meiner Familie einen neuen Ort zu erkunden und schöne Erinnerungen zu sammeln. Wir haben auch ein großes Familienfest zu Ostern gefeiert, was mir sehr geholfen hat nicht zu sehr an zuhause zu denken. Ich habe hier mit meiner Gastfamilie neue amerikanische Traditionen eingeführt und das ist ein super schönes Gefühl!

Lauras Gastkinder sind ihr mittlerweile richtig ans Herz gewachsen. (c) Ayusa-Intrax

Momente mit den Gastkindern

Goldwert sind Momente, in denen die Kinder mich umarmen und mir zeigen, dass sie mich gern haben oder mein Gastmädchen mit mir über ihre Probleme redet und mich um Rat fragt. Damit zeigt sie mir großes Vertrauen, was ich sehr schätze. Vor ein paar Wochen hat mein Gastjunge mir gesagt, dass er mich lieb hat. Das musste ich dann sofort meiner Familie in Deutschland erzählen und es hat mich fast zu Tränen gerührt.

Es lohnt sich!

Ich glaube jedes Au pair würde mir zustimmen, wenn ich sage, dass es immer wieder Höhen und Tiefen gibt und man auch manchmal einfach die Zähne zusammen beißen muss. Dennoch lohnt es sich jeden einzelnen Augenblick zu genießen und wertzuschätzen. Ich bin in den 6 Monaten, die ich hier bin schon so viel an mir gewachsen und fühle mich selbstsicher und wohl in diesem Lebensabschnitt. Ich würde mich immer wieder dazu entscheiden Au pair zu werden! Natürlich wünsche ich mir oft, meine Familie und Freunde aus Deutschland könnten sehen, wie ich hier lebe und, dass ich sie mal umarmen könnte – gerade an schwierigen Tagen. Aber dank sozialer Medien und FaceTime/Skype lässt es sich sehr gut aushalten.

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Ein toller Weg um die Leute daheim auf dem Laufenden zu halten sind Postkarten von den verschiedenen Orten wo man hinreist! Egal was in den nächsten Monaten passiert, ich bin sehr froh als Au pair in Amerika zu sein und hier meine zweite Heimat und Familie gefunden zu haben. Traut euch! Es lohnt sich für so vieles! 🙂

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