5 Tipps, wie du als Au pair Krisen meisterst

5 Tipps, wie du als Au Pair Krisen meisterst

Gastautor
von Gastautor
Verfasst am 16. September 2021

Trotz den unvergesslichen Erfahrungen, die du in deinem Au pair Jahr sammeln wirst, kann es in einer so langen Zeit außerhalb deiner gewohnten Umgebung zu einigen Problemen kommen. Ich möchte dir deshalb 5 Tipps geben, um Krisen während deines Au pair Jahres zu bewältigen.

1. Kulturschock

Nach der Ankunft in einem neuen Land mit einer ungewohnten Kultur ist es ganz normal, die vielen Unterschiede zur Heimat zu erkennen und in einen Kulturschock zu verfallen. Manche Au pairs trifft der Schock mehr, andere weniger und einige bleiben komplett davon verschont.

Das Wichtigste: Lass dir Zeit! Du wirst dich an deine neue Umgebung mit all ihren Eigenschaften gewöhnen und wirst die neuen Erfahrungen genießen und wertschätzen können. Achte darauf, dich nicht zu lange zurückzuziehen, sondern suche dir Freunde oder unternimm etwas mit deiner Gastfamilie. Das wird dir helfen, dich einzuleben.

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2. Heimweh

Auch Heimweh tritt bei den meisten Au pairs im Laufe des Auslandsaufenthaltes mindestens einmal auf. Häufig kommt das Heimweh zu Beginn der Zeit im Ausland, um die Feiertage herum oder in Phasen, in denen im Ausland nichts Spektakuläres passiert und Zeit zum Nachdenken ist.

Versuche, nicht darüber nachzudenken, was du daheim gerade „verpasst“! Natürlich werden deine Familie und Freunde in Deutschland ihr Leben weiterleben und Dinge erleben, bei denen du nicht dabei bist. Aber vergiss nicht, wieso du dich für dein Au pair Jahr entschieden hast. Und, dass du nur auf bestimmte Zeit weg von zu Hause bist.

Ein Picknick unter Freunden
Geh offen auf andere zu und schließe neue Freundschaften.

Jeder ist unterschiedlich. Probiere aus, was dir bei Heimweh hilft. Vielleicht verbringst du gerne etwas Zeit alleine oder du nimmst Kontakt mit deiner Familie und Freunden in Deutschland auf und sprichst mit ihnen. Hilfreich ist es auch, etwas mit anderen Au pairs oder deiner Gastfamilie zu unternehmen und dich so von deinem Heimweh abzulenken.

3. Schwierigkeiten mit den Gastkindern

Deine Gastkinder müssen sich auch erstmal an dich gewöhnen
Versuche immer geduldig mit deinen Gastkindern zu sein, um Krisen zu verhindern.

Möglicherweise kommt es vor, dass du Schwierigkeiten mit deinen Gastkindern hast. Das kann sein, weil sie noch an dein Vorgänger-Au pair gewöhnt sind, weil du das erste Au Pair bist und sie die Situation noch gar nicht kennen oder weil sie bei dir erst einmal ihre Grenzen ausprobieren. Lass dich davon nicht unterkriegen! Versuche geduldig mit ihnen zu sein. Auch sie brauchen etwas Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Mit gemeinsamen Aktivitäten kannst du ihnen zeigen, wie viel Spaß ihr zusammen haben werdet. Bleibe aber auch dir und deinen bzw. den Regeln deiner Gasteltern treu. Am Anfang musst du oft etwas konsequenter sein, damit deine Gastkinder trotz all dem Spaß bemerken, wo ihre Grenzen liegen. Hilft all das nicht, kann es hilfreich sein, mit deinen Gasteltern zu sprechen. Sie können dir Hinweise geben, wie du dich besser bei ihren Kindern durchsetzen kannst. Auch andere Au pairs können dir mit Ratschlägen weiterhelfen.

4. Probleme mit der Gastfamilie

Leider passiert es auch ab und zu, dass Unstimmigkeiten zwischen Au pair und Gastfamilie auftreten. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, was du tun kannst:

Wichtig ist auf jeden Fall, dass du ehrlich mit deiner Gastfamilie sprichst. Suche dir einen geeigneten Moment, an dem die Kinder nicht dabei sind oder bitte sie direkt um ein Gespräch. Ihr könnt gemeinsam besprechen, wie ihr die Situation am besten für alle Beteiligten lösen könnt. Wenn du nicht direkt mit deinen Gasteltern sprechen möchtest, kannst du auch zunächst das Gespräch mit deiner Ansprechpartnerin/deinem Ansprechpartner vor Ort oder mit Freunden und Familie suchen. Vor allem Freunde in Amerika, die selbst Au pairs sind, können sich gut in deine Lage hineinversetzen, dir weiterhelfen und bei der Bewältigung von Krisen helfen.

Vergiss nicht, dass es im schlimmsten Fall immer die Möglichkeit des Rematches gibt, sodass du die Gastfamilie wechseln und dein Jahr trotzdem mit positiven Erinnerungen fortsetzen kannst!

5. Finanzielles

Spare dein Geld lieber für Reisen als für das Einkaufen. (c) Ayusa-Intrax

Du bekommst als Au pair zwar wöchentlich ein Taschengeld bezahlt, aber oft hast du auch viele Pläne für dein Jahr. Ausflüge, Verabredungen im Restaurant, Konzerte und Reisen. Das alles kann auf Dauer ganz schön ins Geld gehen! Achte deshalb trotz der vielen verlockenden Einkaufsmöglichkeiten darauf, nicht zu viel Geld auszugeben. Du kannst dir auch einen festen Betrag überlegen, den du wöchentlich für besondere Ausgaben sparen möchtest, um dir Krisen am Ende des Jahres zu ersparen. Oft gibt es auch verschiedene Angebote beim Einkaufen oder Essen gehen. Halte die Augen offen!

Egal ob im Ausland oder zuhause in Deutschland, es wird immer mal schlechte Tage geben. Aber es kommt darauf an, wie du mit ihnen umgehst. Deswegen ein gut gemeinter Rat: Genieße die einmalige Zeit, sammle Erinnerungen, von denen du später erzählen kannst und mache das Jahr zu einer unvergesslichen Erfahrung! 😉

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