Ari on the road: Ecuador – Tipps für deinen Schüleraustausch Teil 1

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Ecuador, Schüleraustausch

Ecuador mit seiner einzigartigen Natur und seinen fröhlichen Menschen hat es Ariane besonders angetan. (c) Ayusa-Intrax

Ariane aus dem Ayusa-Intrax Marketing Team hat durch Freiwilligenarbeit und weitere Reisen Ecuador kennen- und lieben gelernt. In ihrer Artikelreihe „Ari on the road“ teilt sie auf unserem Blog ihre Eindrücke zu verschiedenen Ländern und Leuten und verrät dir, was du für deinen Schüleraustausch in Ecuador unbedingt wissen solltest.

Das Land der Vielfalt

Bei deinem Schüleraustausch in Ecuador wirst du merken, dass du dich in einem der vielfältigsten Länder der Erde befindest. Es vereint vier sehr unterschiedliche Regionen: die Küste, die bergigen Anden, den Amazonas Dschungel und natürlich die Galápagos Inseln mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna (ich sag nur Blaufußtölpel!). Wohlbemerkt habe ich es bei meinen drei Besuchen in Ecuador nicht ein einziges Mal zu den Galápagos Inseln geschafft. Man könnte das auf eine schlechte Planung zurückführen, aber vielleicht besitze ich auch ein besonders Talent, Must-Dos in Ländern zu meiden.

Meine Zeit in Ecuador

Meine Freiwilligenarbeit in Ecuador war wie das Land – sehr vielfältig. Ich gab Kindern Englischunterricht in der Dschungelstadt Tena und beschäftigte mich mit aufregenden Aufgaben wie Blätter wegfegen in einem Naturreservat. Gut versteckt in einer Finca tief im Regenwald existieren zudem bisher noch verkannte Meisterwerke von mir – beschriftete Schilder. Besonders prägend war meine Zeit in der Hauptstadt Quito, als ich in einem von Nonnen geführten Rehabilitationszentrum für junge Mädchen zwischen 12 bis 18 Jahren arbeitete. Diese Jugendlichen waren zwar nach Meinung der Nonnen „vom Weg abgekommen“, ich schloss sie mit ihrer offenen und warmen Art jedoch sofort ins Herz.

Der Kulturschock: Getting Lost

Generell frage ich lieber zuerst nach, bevor ich meine Nase in eine Karte stecke. Das passte besonders gut zu der Tendenz von Ecuadorianern, ungern zuzugeben, wenn sie den Weg nicht wissen. Stattdessen deuteten sie lieber in eine willkürliche Richtung. Das lernte ich allerdings erst, als ich einige Male wiederholt im Kreis lief durch die zwar gut gemeinten, aber völlig falschen Wegweisungen.

Schüleraustausch in Ecuador

Bei ihren Wegen durch die Gegend machte Ariane ganz unterschiedliche Freunde. (c) Ayusa-Intrax

Ich packe meinen Koffer. Meine Top 3 Must-Haves

Stadt-Karten

Es lohnt sich, verschiedene Karten zu besitzen, um nicht (wie ich) immer wieder Kreistouren zu veranstalten.

Toilettenpapier

Bei deiner Gastfamilie sollte das kein Thema sein, aber unterwegs, auf Ausflügen beispielsweise, lernt man, die sanitäre Ausstattung Deutschlands zu schätzen. Und die Voraussicht, eine Extrarolle Toilettenpapier in den Koffer gesteckt zu haben.

Regenponcho

Das Wetter ist oftmals unberechenbar und es kann passieren, dass auf strahlenden Sonnenschein ganz plötzlich ein kurzer, aber heftiger Regenschauer folgt. Ein faltbarer Regenponcho ist gut zu transportieren und wird sich bei deinem Schüleraustausch in Ecuador als Segen erweisen.

Und ich lasse Zuhause: Zwei überflüssige Ballaststücke fürs Gepäck

Schals, Mützen und Co

Klar, auch in Ecuador wird es mal kühler. Aber du befindest dich im Land der Alpakas! Auf den vielzähligen Märkten kann man wunderschöne, warme und fröhlich-bunte Sachen aus Alpakawolle erwerben – und das erheblich günstiger als in Deutschland. Seit meiner Zeit in Ecuador bin ich ein absoluter Schal-Fan.

Jeans im Dschungel

In Regenwald- und Dschungelregionen nützen Jeans nichts, zumindest nach der ersten Wäsche. Bei der hohen Luftfeuchtigkeit ist das Trocknen ein hoffnungsloses Unterfangen. Dann lieber zu langen Leinenhosen greifen (lange Sachen wirst du wegen der Mücken sowieso brauchen).

Schüleraustausch in Ecuador

Ecuador besticht nicht nur beim Schüleraustausch mit seiner Schönheit. (c) Ayusa-Intrax

Dummie-Fakten am Rande, schnell zu übersehen und dennoch wichtig zu wissen:

  • Ecuador ist nach der Äquatorlinie benannt, die sich durch das Land zieht. Ein pompöses Monument bei Quito, das Mitad del Mundo (zu dt. Mitte der Welt) ist eine große Touristenattraktion, weil es sich direkt auf der Äquatorlinie befinden sollte. Der Clou: Nachmessungen haben ergeben, dass sich die Linie etwa 240 Meter nördlich des Monuments befindet, in einem kleinen, süßen und lehrreichen Museum, welches von den (ignoranten) Touristenmassen gerne übersehen wird.
  • Die Nationalspeise des Landes ist cuy, also Meerschweinchen. Jedem das Seine, bei mir hat es keinen besonderen Eindruck hinterlassen.