Au pair Flashback – Weihnachten in Amerika

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Au pair Flashback Friday Weihnachten

Weihnachten in New York City verzaubert jedes Au pair, vielleicht auch bald dich? ©Ayusa-Intrax

Oh yes, it’s this time of the year again – Christmas! Alle Jahre wieder erleuchten die Kaufhäuser in rötlich, weihnachtlichen Farben und von überall her ertönt Weihnachtsmusik. Alles also wie immer – fast! Denn heute berichtet das ehemalige Au pair Janifa in ihrer Blogreihe von ihrem ersten Weihnachten in der neuen Heimat, welches sie zusammen mit ihrer liebgewonnenen Au pair Gastfamilie feierte, fernab von den Liebsten daheim in Deutschland.

Die Saison ist eröffnet

Denkt man an Weihnachten in den USA, so denkt man an künstliche Weihnachtsbäume mit viel zu viel Lametta, kitschiger Dekoration, aber auch an Santa Claus und rote Socken, die am Kamin hängen. Glaubt mir wenn ich euch sage, dass es genau so ist, wie man es sich vorstellt. Künstliche Weihnachtsbäume? Total normal! Und am liebsten wird nicht nur der Baum geschmückt, sondern gleich das komplette Haus. Und wem das noch nicht reicht, der baut bei sich im Vorgarten eine Lichterketten-Landschaft auf.

Weihnachten im Big Apple als Au pair

Aber Weihnachten in Amerika und vor allem in New York City hat auch etwas Magisches und vor allem Warmes an sich. Der hell erleuchtete Weihnachtsbaum, der eindrucksvoll und gewaltig am Rockefeller Center steht, die bunten Schaufenster auf der 5th Avenue und der Geruch von gebrannten Mandeln in der Stadt – zu Weihnachten steht die Zeit in New York zwar nicht still, aber sie wird um einiges langsamer.

Au pair Flashback Friday Weihnachten

Nicht nur in New York City treibt der Weihnachtsmann sein Unwesen. Sein Weg führte auch zu Janifas Au pair Gastfamilie © Ayusa-Intrax

Heilig Abend, aber keine Geschenke?

Und diese Wärme verspürte ich auch am Abend des 24. Dezember bei meiner Gastfamilie. Die gesamte Familie war zu uns gekommen und das Haus war voller Menschen. Gegen Abend saßen wir alle quatschend zusammen und aßen nebenher all die Leckereien, die mein Gastvater gezaubert hatte. Komisch war es dann schon, als am Heiligen Abend keiner seine Geschenke auspackte, sondern man spät nachts einfach schlafen ging. „Irgendwas fehlt doch“, dachte ich mir die ganze Zeit.

Morgenstund hat Gold im Mund

Noch seltsamer wurde es dann, als ich mich am nächsten Morgen schon um fünf Uhr im Wohnzimmer wiederfand und meinen Gastkindern dabei zusah, wie sie die viel zu vielen Geschenke gespannt aufrissen. Nach und nach trudelte auch der Rest der Familie schlaftrunken im Wohnzimmer ein. Zusammen saßen wir dort und wurden erst richtig wach, als mein Gastvater mit drei vollen Tüten von Dunkin’ Donuts wiederkam. Dank meiner Gastfamilie, die mich von Anfang an wie ein Teil ihrer Familie behandelt hat, habe ich auch an Weihnachten meine Heimat in Deutschland nicht vermisst, sondern habe mein erstes Weihnachten in Amerika einfach nur sehr genossen.