Au pair: 7 tolle Tipps für Snowdays

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Snowdays sorgten bei Au pair Franziska und ihrem 5-jährigen Gastmädchen immer für gute Laune! (c) Ayusa-Intrax

Wenn die Schule oder der Kindergarten deiner Hostkids schneebedingt ausfällt, ist deine Kreativität als Au pair gefragt. Mit Franziskas Tipps wird euch an Snowdays aber bestimmt nicht mehr langweilig:
Knapp 2,5 Jahre bin ich jetzt schon wieder zurück in Deutschland und seitdem habe ich nie wieder so viel Schnee gesehen, wie während meiner Au pair Zeit. Mein Jahr verbrachte ich damals in Pennsylvania und ich brauche wohl nicht extra zu betonen, wie kalt und schneelastig der Winter in diesem Bundesstaat ist, oder? Da mit dem Schnee auch die vielen Snowdays kamen, habe ich ein ganzes Repertoire an gemeinsamen und lustigen Unternehmungen für diese Tage. Denn wenn man morgens in aller Hektik die Nachricht bekommt, dass mal wieder die Schule ausfällt, muss schnell ein Plan B her!

Ein paar Worte zu mir und meinem Au pair Jahr:
Ich bin Franziska, 22 Jahre alt und war 2014/2015 als Au pair in den USA. Zusammen mit meiner Gastfamilie bestehend aus meinen Gasteltern, einem quirligen, 5-jährigen Mädchen und einer gemütlichen Berner Sennenhündin, wohnte ich in dem kleinen Örtchen Carlisle, PA.
So viel zu den kleinen Details am Rande, let’s jump right into it:

1. Was liegt nicht mehr auf der Hand, als (Kekse) backen?

Da Schnee ja meist im Winter fällt und ich den Winter immer stark mit Weihnachten verbinde, war eine unserer beliebtesten Aufgaben an Snowdays, Kekse für die Familie und Nachbarschaft zu backen. Dank Smartphone und Co. fragte ich meine Oma noch schnell nach unserem alten Familienrezept und kurz darauf war die Küche nicht mehr wiederzuerkennen. Auf den Köpfen selbstgebastelte Kochmützen und natürlich mit Schürze, Rührschüssel und Mixer bewaffnet, gab es kein Halten mehr!
Vielleicht habt ihr ja auch noch das ein oder andere (Keks-)Rezept, das jedes Jahr Weihnachten wieder herausgekramt wird. Dann schnappt euch eure Kleinen und backt drauf los. Mit Musik dazu kommt die gute Laune eigentlich ganz von selbst! Mir und auch meinem Mädchen hat es immer unheimlich viel Spaß gemacht, wenn wir den Backlöffel geschwungen haben.

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Auch die gemütliche Berner Sennenhündin und Franziskas Freund, der sie in den USA besuchte, lieben die kalte Jahreszeit. (c) Ayusa-Intrax

2. Snowday? Ab nach draußen!

Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass ich mir mein Gastmädchen am ersten Morgen, an dem endlich Schnee lag, einfach schnappte und wir schnurstracks in den Schnee tapsten. Hinter uns her: der Hund. Denn auch sie konnte es kaum erwarten endlich im kalten Schnee zu spielen! Unter unseren Füßen das wohlige Knacksen von richtig schönem Pappschnee! Was gibt es besseres? Ich kenne kein Kind, das sich nicht über diese weiße Masse freut. Kramt die Schneehosen und -anzüge, Schals, Handschuhe und Mützen raus und nichts wie ab nach draußen in die Kälte! Wettbewerbe dar  um, wer die witzigsten, kleinsten, größten, schönsten, hässlichsten Schneemänner baut, kommen immer gut an. Auch Schneeengel haben wir immer gern gemacht. Keine unberührte Schneestelle war vor unseren Engeln sicher! Selbst Schnee schippen kann auf einmal so viel Spaß machen, wenn man genau weiß, dass aus diesem Schneehaufen ein Iglu gebaut werden soll.

3. Rodeln, Rodeln, Rodeln

Natürlich wohnt nicht jedermann in der Nähe eines schönen Rodelbergs oder nicht jede Familie hat einen Schlitten in der Garage stehen, aber wenn beide Gegebenheiten gegeben sind, dann ab auf die Kufen! Auch hier macht das um die Wette rodeln besonders viel Spaß, wenn ihr euch zum Beispiel noch einen Parcour oder witzige (möglichst ungefährliche) Aufgaben überlegt.

4. Aufwärmen mit einer ordentlichen Hot Chocolate

Wenn die Wangen durch die Kälte schon apfelrot sind, wenn die Schneebekleidung schon durchgenässt und man selbst langsam erschöpft ist, was gibt es besseres, als nach Hause zu kommen und sich eine heiße Schokolade zu machen?! Ich weiß noch genau, wie gerne sowohl meine Kleine, als auch meine Gastmutter heiße Schokolade
getrunken haben! Ständig stand ein Topf auf dem Herd, in dem sie Schokolade und Milch zu einer unglaublich leckeren heißen Getränk gemixt haben.

5. Schere, Kleber und Papier sind echte Retter in der Not

Wenn es draußen doch ein wenig zu ekelig ist, dann macht auch basteln immer Spaß!
Zum Beispiel diese schönen Schneeflocken aus Papier für die Fenster oder vielleicht Grußkarten für Oma und Opa und den Rest der Familie. Eine tolle Idee, um den Tag abwechslungsreich zu gestalten.

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Nach so viel Schneespaß kann man sich drinnen gemütlich aufwärmen. (c) Ayusa-Intrax

6. Gesellschaftsspiele

Wann habt ihr das letzte Mal Monopoly oder andere Spiele hervor geholt? Mein Mädchen und ich haben gerade an ungemütlichen Tagen Stunden damit verbracht, verschiedene Spiele zu spielen. Unglaublich, wie schnell die Zeit auf einmal vergehen kann!

7. Und zu guter Letzt: DIY-Weihnachtsmarkt

Wie wäre es, wenn man das kleine bisschen Heimweh möglichst schnell in die Ecke treibt, indem man das macht, was in Deutschland zur Weihnachtszeit nicht wegzudenken ist? Verbringt doch mit den Kiddies zusammen den ganzen Tag in der Küche. Kekse backen, gebrannte Mandeln machen, heiße Schokolade oder Kinderpunsch zubereiten, Bratäpfel machen und dazu noch Weihnachtsmusik? Abends, wenn deine Gasteltern von einem anstrengendem Tag nach Hause
kommen, habt ihr durchs Haus kleine Buden gebastelt, wo ihr jeweils eure Leckereien anbietet. Vielleicht geht ihr noch einen kleinen Schritt weiter und ladet auch Nachbarn ein und bringt ein bisschen deutsche Kultur in die amerikanischen Häuser!

Ihr seht also, vielleicht sind Snowdays doch gar nicht so schlimm, wie am Anfang gedacht!

Und wenn ihr während der kalten Jahreszeit ein wenig Zeit für euch habt, lade ich euch ein, auf meinem Blog herumzustöbern. Hier habe ich all meine gesammelten Erlebnisse und Abenteuer festgehalten. Manchmal kehre ich auch heute noch zurück und tippe meine Gedanken ab.
Ich hoffe, ich konnte euch kleine Denkanstöße geben und wünsche euch ein paar wundervolle Tage!
Kuss und Schluss

Franziska