Ayusa-Intrax Returnees heute: Mit den Tipps von Alina wird dein Au pair Jahr zum Erfolg

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Ayusa-Intrax Returnees heute: Au pair Alina blickt auf ihr Jahr in den Staaten zurück

Für Alina war ihre Gastfamilie ein echter Glücksgriff. (c) Ayusa-Intrax

In unserer Blogreihe „Ayusa-Intrax Returnees heute“  blicken ehemalige Au pairs zurück und berichten von ihren Erlebnissen im Ausland und ihrem Leben zurück in der Heimat. Heute erzählt dir Alina, wie es ihr seit der Rückkehr nach Deutschland ergeht.

„Wherever the journey of life takes you, always remember you have a home away from home with us“ – Wohin auch immer dich das Leben führt, vergiss nie, du hast bei uns ein Zuhause entfernt von daheim.

Mein neues zweites Zuhause

Diese Zeilen schrieb mir meine Gastfamilie in das Fotobuch, das ich zum Abschied von ihnen geschenkt bekommen habe. Nach einem tränenreichen Abschiedsessen fiel mir der Abschied am Flughafen erstaunlich leicht. Es fühlte sich viel mehr an wie ein „Bis bald“ als ein „Auf Wiedersehen“. Riesige Vorfreude auf meine Familie und Freunde daheim in Deutschland überrannte mich und so stieg ich mit einem positiven Gefühl in den Flieger und freute mich auf den nächsten Trip „to my home away from home“.

Traumland USA

Doch fangen wir mal vorne an: Warum die Vereinigten Staaten von Amerika? In die USA wollte ich schon seit der Grundschule. Die Begeisterung für das Land der unbegrenzten Möglichkeiten begann mit dem Umzug von Verwandten meiner Familie. Onkel und Tante leben mittlerweile schon über 15 Jahre in den Staaten. San Francisco ist ihr Zuhause geworden und auch mein Cousin wächst dort auf.
Für mich war also schon früh klar: Irgendwann gehe ich nach Amerika.
Ich hatte nach einem Abenteuer und der Möglichkeit gesucht die Sprache, Menschen, Vorzüge und Macken der USA kennenzulernen. Kinder liebe ich sowieso – keine Frage – das ist übrigens die allerwichtigste Voraussetzung, liebe zukünftige Au pairs. Die meiste Zeit eures Jahres werdet ihr mit den „kids“ zusammen sein. Ist eure Begeisterung für Amerika nicht im Gleichgewicht oder sogar größer als die Liebe zu Kindern, wird es schwer das Auslandsjahr als Au pair erfolgreich zu bestehen. Für mich kam das Au pair Programm deshalb wie gerufen.

Love at first sight

Meine Kinder-Betreuungsstunden habe ich als Babysitterin und Praktikantin im Spielkreis gesammelt. Nachdem ich alle notwendigen Papiere in das Ayusa-Intrax Büro nach Berlin geschickt hatte und nur wenig später, im August 2013, im Au pair Room freigeschaltet wurde, begann eine der härtesten Geduldsproben für mich. Ganze zwei Wochen – eine viel zu lange Zeit, wie ich „damals“ fand – schaute ich gefühlte tausend Mal in mein E-Mail-Postfach. Nichts und wieder nichts – es hatte sich noch keine Gastfamilie für mich interessiert. Deprimiert und etwas hoffnungslos – nach zwei Wochen Wartezeit im Nachhinein völlig unbegründet – saß ich eines Abends vor meinem Laptop. Geknickt öffnete ich mein Postfach und siehe da: „Au pair Interview“ las ich als Betreff einer neuen Nachricht. Mein Herz raste vor Aufregung. Ich verabredete mich für den nächsten Abend zum Skypen mit meiner zukünftigen Gastmutti. Für mich heute noch kaum begreiflich, welch ein Glück ich habe, meine Gastfamilie kennengelernt zu haben und wie sehr mich der kleine Scherzkeks mit seiner Fröhlichkeit und seiner niedlichen Art sprichwörtlich umgehauen hat.

Ayusa-Intrax Returnees heute: Au pair Alina blickt auf ihr Jahr in den Staaten zurück

Nicht nur die Liebe zu Kindern, auch die Liebe für Amerika als Gastland, war und ist bei Alina groß. (c) Ayusa-Intrax

Ein prägendes Jahr

Mein Auslandsjahr war ein Abenteuer und ein Weg zu mir selbst. Hochs und Tiefs haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Für jeden einzelnen „hug“, bei dem mir der Kleine seine Ärmchen um den Hals gelegt hat, jedes freundliche Lächeln, das er mir geschenkt hat und das jeden Tag zu einem guten werden ließ, jede Träne, sei es eine vor Lachen oder Verzweiflung, für jeden noch so haarsträubenden Moment, jeden Augenblick, jedem einzelnen Menschen, der mich während meines Au pair Jahres begleitet hat, bin ich heute dankbar. Meine  Freundschaften wurden auf eine Probe gestellt. Für mich ist nun klar, wer mir wirklich wichtig ist und wem ich wichtig bin. Ich habe neue Freundschaften geschlossen und oberflächliche beendet.
Mit Stolz kann ich sagen, dass ich das Bestmögliche aus meinem „year as an Au pair“ herausgeholt habe und freue mich sehr auf die nächste Woche, denn dann geht es back: Die zweite Heimat ruft!
Liebe zukünftige Au pairs, hört auf euer Bauchgefühl, habt den Mut für ein Abenteuer, seid interessiert am „American Way of Life“, reist viel, holt aus jeder Situation das Beste heraus und ganz wichtig: Genießt jeden Moment, denn diese Chance, als Au pair die Welt zu entdecken ist einzigartig. Nehmt diese Chance an und habt Spaß!

„It was a fantastic year – and we could not imagine it any other way“ – ich stimme euch zu, meine lieben Gasteltern. See you next week!

  • Alina –