Ayusa-Intrax Returnees heute: Nina vom Au pair zur Repräsentantin bei uns

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Durch ihr Au pair Jahr hat sich vieles in Ninas Leben geändert (c) Ayusa-Intrax

Nina wird den Tag nie vergessen, an dem sie in das Flugzeug stieg, das sie nach Amerika brachte. Sie hat sich ein neues Leben als Au pair in den USA aufgebaut und die Zeit mit ihrer Gastfamilie in vollen Zügen genossen. Erfahre jetzt, was sie als Au pair erlebte und welchen spannenden Job sie heute neben ihrem Jura Studium hat.

15.07.2013 – Dieses Datum werde ich wohl nie wieder vergessen. Denn an diesem Tag war es endlich soweit. Mein größter Wunsch sollte wahr werden: ein Au pair Jahr in den USA. Jahrelange Vorbereitungen und Abwarten waren endlich vorüber und auf einmal befand ich mich mittendrin in meinem amerikanischen Traum.

Aller Anfang ist schwer, auch als Au pair

Ich wurde das Au pair von Avery (8), Derin (6), Remsen (5) und Finlay (3) und lebte in Fairfax, Virginia, einem Vorort von Washington DC. Als ich dort ankam, war mein erster Gedanke: Was tust du überhaupt hier? Hast du gerade wirklich dein Heimatland verlassen, deine Familie und dein Zuhause, um auf vier Kinder aufzupassen?
Meine ersten Wochen waren geplagt von Heimweh und Zweifel. Doch eines stand für mich von Anfang an fest: Das würde für mich niemals ein Grund sein, um aufzugeben!

„Dear Nina, you’re the best big sister ever…“

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Au pair Nina zusammen mit ihrer Gastfamilie (c) Ayusa-Intrax

Schnell war das Heimweh überwunden und meine Gastfamilie wurde für mich zu meiner zweiten Familie, meine Gastkinder wurden zu meinen kleinen Geschwistern. Das Schönste während des Jahres ist, wenn man von den Kindern die Bestätigung bekommt, alles richtig zu machen. Und so bekam ich öfter mal Briefe von meinen beiden Großen, in denen sie mir schrieben, ich sei die beste große Schwester und ich sei kein Au pair, ich sei Familie. Diese Erinnerungen sind die Kostbarsten.

Die beste Entscheidung meines Lebens

Trotz des stressigen Alltags mit vier Kindern kam auch das Reisen mit meinen Au pair Freunden nicht zu kurz. Und so bereiste ich mit ihnen nicht nur die größten Städte an der Ostküste, sondern verbrachte den Sommer meines Lebens an der Westküste!

Und ehe ich mich versah, fand ich mich auch schon am Flughafen wieder – drei Koffer, ein riesiger Rucksack und keine Ahnung wohin mit meinen Gefühlen. Meine Gastkinder und damit mein Au pair Leben zu verlassen, war eindeutig das Schwerste, was ich je getan habe. Man baut sich eben ein komplett neues Leben auf, welches man auf einmal für immer verlassen muss.

Trotzdem war das Au pair Jahr die beste Entscheidung meines Lebens. Ich habe so viele Dinge gesehen und erlebt und so viele Menschen getroffen, von denen einige wohl für immer in meinem Leben bleiben werden. Noch heute denke ich jeden Tag an meine amerikanischen Geschwister und spare jeden Cent, um zurück in meine zweite Heimat zu fliegen.

Auch wenn das Jahr zu Ende ist, ein Teil meines Herzens wird wohl für immer in Amerika bleiben. Das Jahr in Amerika hat mir unheimlich viel gebracht. Ich bin nicht nur selbstbewusster und aufgeschlossener geworden, sondern wurde mir auch bewusst darüber, was ich später in meinem Leben machen will. Heute studiere ich Jura und engagiere mich neben meinem Studium als Repräsentantin bei Ayusa-Intrax, was mir sehr viel Spaß macht.

– Nina –