Ayusa-Intrax Returnees heute: Stefanie – Der Schüleraustausch USA und seine Folgen

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Ayusa-Intrax Schüleraustausch

Seit ihrem Schüleraustausch lodert in Stefanie ein ständiges Reisefieber. 2013 bereiste sie Südafrika, wo sie in Kapstadt die Spitze des Tafelbergs erklommen hat (c) Ayusa-Intrax

In unserer Blogreihe „Ayusa-Intrax Returnees heute“ haben sich schon einige Au pairs vorgestellt. Heute berichtet unsere ehemalige Austauschschülerin Stefanie im Interview von ihrem Alltag als amerikanischer Teenager, ihrer Gastfamilie in Texas und wie der Schüleraustausch sie für ihre Zukunft beeinflusst hat. Mit Ayusa-Intrax hat sie bis heute viel zu tun und damit ist nicht nur dieses Interview gemeint.

Was für einen Auslandsaufenthalt hast du genau gemacht und wann?

Ich habe 2006/2007 einen Schüleraustausch in die USA gemacht und war dort für ein ganzes Schuljahr, also 10 Monate. Ich lebte bei einer Gastfamilie im Bundesstaat Texas, genauer gesagt in der Stadt Sulphur Spring.

Erzähle uns doch einmal von deiner Gastfamilie, Steffi.

Meine Gastfamilie lebte auf dem Land außerhalb von Sulphur Spring. Ich hatte vier kleine Gastgeschwister, die zu der Zeit 3,6,7 und 10 Jahre alt waren. Ich hatte ein eigenes Zimmer. Meine Gastfamilie ist mir während der Zeit wirklich total ans Herz gewachsen. Ich habe auch andere Teile der Familie kennengelernt, z.B. haben wir verwandte in Denver, Colorado und Orlando, Florida besucht. So habe ich auch noch andere Teile der USA kennengelernt.

Und wie sah dein Schulalltag aus?

Meine High School war die Sulphur Springs High School und hatte ca. 1200 Schüler. Dort habe ich die 11. Klasse besucht und neue Sportarten wie Volleyball und Golf gelernt. Ich hatte ein paar außergewöhnliche Fächer wie, z.B. Wildcat-TV. Das war der Schul-Fernsehsender und dort habe ich mitgewirkt. Ganz besonders toll fand ich den school spirit, den prom ball und dass ich den Alltag eines amerikanischen Teenagers erleben durfte.

Wie hast du deinen Schüleraustausch damals erlebt und wie denkst du heute darüber?

Einen Schüleraustausch zu machen, war die beste Entscheidung meines Lebens! Ich würde mich immer wieder dazu entscheiden. Mit meiner Gastfamilie habe ich wahrhaftig eine zweite Familie dazu gewonnen! Ich besuche meine Gastfamilie jedes Jahr drei Wochen im Mai/Juni. Auch dieses Jahr war ich wieder zu Besuch. Außerdem habe ich neue Freundschaften geschlossen, die bis heute existieren!

Ayusa-Intrax Schüleraustausch

Home sweet home! Texas wurde während ihres Schüleraustausches für Stefanie zur zweiten Heimat. Jedes Jahr besucht sie seitdem ihre Gastfamilie (c) Ayusa-Intrax

Was machst du heute?

Ich bin jetzt 23 Jahre alt und habe 2007/2008 die zwölfte Klasse mit der Fachhochschulreife abgeschlossen. Danach habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht, die ich im Januar 2011 erfolgreich beendet habe. Seitdem arbeite ich weiterhin in meinem Ausbildungsbetrieb und mache seit 2012 neben meiner Vollzeit-Stelle ein Fernstudium in BWL und Wirtschaftspsychologie.

Seit meinem Auslandsaufenthalt helfe ich Ayusa-Intrax auch regelmäßig auf Infoveranstaltungen und Messen, um Schüler davon zu begeistern und sie auf ihrem Entscheidungsweg zu unterstützen und zu beraten.

Wie hat dich dein Auslandsaufenthalt diesbezüglich beeinflusst?

Mein Selbstbewusstsein ist durch den Auslandsaufenthalt gestiegen. Als 16-Jährige bin ich damals selbstständiger geworden, da ich Konflikte und neue Situationen alleine bewältigen musste. Außerdem fällt es mir viel leichter auf Leute zu zugehen. Seitdem lodert in mir auch ein ständiges Reisefieber und das Interesse an anderen Kulturen und Menschen wurde nachhaltig geweckt.

Hast du seitdem weitere Auslandserfahrungen gesammelt?

Ich versuche die sechs Wochen Urlaub im Jahr bestmöglich zu nutzen, um neue Kulturen und Länder kennenzulernen. In den letzten zwei Jahren war ich z.B. in Mexico und Südafrika.

Was planst du für deine Zukunft?

Ich möchte erst einmal mein Studium beenden. Wo mich der Weg nach meinem Studium hinführt, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich könnte mir durchaus vorstellen nochmal für einen gewisse Zeit ins Ausland zu gehen, um dort zu arbeiten.

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