Schüleraustausch Neuseeland: Interview mit Emilia

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Am Meer beim Schüleraustausch in Neuseeland

Ein Schüleraustausch in Neuseeland war schon immer Emilias Traum. Jetzt ist er wahr geworden. (c) Ayusa-Intrax

Emilia ist seit Ende Januar Austauschschülerin in Neuseeland und erlebt jeden Tag etwas Neues. Du möchtest auch deinen Schüleraustausch in Down Under verbringen? Mit unserem Schulwahl-Programm sparst du bis zu 1200 € auf die Programmgebühr. Auch Emilia hat sich ihre Schule selbst ausgesucht und genießt jetzt jede Sekunde. In unserem kleinen Interview erzählt sie uns alles über ihren Schüleraustausch in Neuseeland.

Warst du aufgeregt als du dein großes Abenteuer begonnen hast?

Ich war nicht all zu sehr aufgeregt, weil ich bis hin zum Start des Fliegers die Situation nicht richtig realisieren konnte. Doch die Aufregung nahm richtig zu, als wir die Landung antraten und mir bewusst wurde: „Du bist jetzt wirklich auf der anderen Seite der Welt“. Dank meiner letzten Vorbereitung, zum Beispiel Handgepäck nochmals nach ganz wichtigen Unterlagen wie den Reisepass zu überprüfen, hatte ich auch keine weiteren „Aufregungen“ am Flughafen Aucklands.

Wie ist deine Gastfamilie? Wie war euer erstes Zusammentreffen?

Wir sind neun Personen, ein Hund und zwei Katzen unter einem großen Dach. Meine Gasteltern haben drei eigene Kinder und ein weiteres Adoptiertes. Die anderen drei Personen sind internationale Schülerinnen – eine Italienerin, eine Chinesin und ich. Für die jahrelangen Erfahrungen mit internationalen Schülerinnen ist meine Familie in der Schule bereits bekannt. Dementsprechend sind sie alle auch sehr offen, tolerant, humorvoll und helfen wo sie können.
Unser erstes Treffen war mehr wie ein Treffen mit altbekannten Freunden der Familie, kein verklemmtes „Hallo“ sagen. Ich bin ein totaler Familienmensch, somit habe ich dieses familiäre, natürliche Verhalten von Anfang an genossen. Auch der Familienaufbau ist perfekt, so viele Leute in seinem Alter um sich herum zu haben ist zu cool um wahr zu sein. Optimaler Weise teilen wir auch alle die Liebe zu Marvel-Filmen oder Basketball, wir haben viele Gemeinsamkeiten.

Holi Festival beim Schüleraustausch Neuseeland

Emilia hat mit ihren neuen Freunden bereits sehr viel Spaß. (c) Ayusa-Intrax

Wie war dein erster Schultag?

Der erste Schultag verlief ganz gut. Ich bekam meinen Stundenplan und habe mich erst einmal auf dem riesigen Schulgelände verlaufen, aber nach einer Woche findet man sich spätestens dann auch zurecht. Auf jeden Fall sind die Lehrer doch sehr tolerant in Sachen zu spät kommen. Bis auf Orientierungsstunden in den einzelnen Fächern und ein paar netten Leuten, die dir zum dritten Mal den Weg in dein nächstes Klassenzimmer erklären ist aber auch nichts weiter passiert.

Was hast du für Schulfächer? Was sind die größten Unterschiede zur Schule in Deutschland?

Ich musste nur sechs Fächer wählen, Englisch und Mathe waren Pflicht, den Rest konnte man sich individuell zusammensammeln. „English through Film“ ist Englisch Unterricht anhand von Filmen neuerer und alter Zeit, welche wir dann analysieren. „Mathematics“ und „Spanish“ sind beides Fächer wie in Deutschland. „Physical Educations“, Sport Unterricht, hier habe ich allerdings eine zweite Variante gewählt in der wir mehr spielen (Basketball, Volleyball etc.) als Theorie zu lernen. „Biology“ ist auch nicht viel anders zu dem Biologieunterricht in Deutschland, doch wie erhofft machen wir hier viel Meeresbiologie. Und zum Schluss wählte ich noch ein Fach namens „Carpentry“ – in diesem Kurs bauen wir Möbel oder Gegenstände aus Holz, jetzt ein kleines Schränkchen, später auch ein Skateboard.
Der größte Unterschied zu den Schulen in Deutschland ist wohl, dass jeder Schüler seinen individuellen Stundenplan zusammenstellen kann und das zwischen einer Menge von Kursangeboten. Von Fashion Design zu Holzarbeit, vom Theater spielen bis hin zum Programmieren von Computerspielen ist alles dabei. Nicht zu vergessen ist natürlich die Schuluniform die auch einen Unterschied zu der Schule in Deutschland darstellt.

Wie sieht dein normaler Alltag aus?

Ich stehe unter der Woche um 07:00 Uhr auf und bereite mich auf die Schule vor. Ich habe bis 08:30 Uhr Zeit um mich fertig zu machen, dann trete ich den Weg zur Schule an, für den ich 20 bis 30 Minuten zu Fuß brauche. Die Schule beginnt jeden Tag um 9:00 Uhr und endet 15:30 Uhr. Am Nachmittag habe ich oftmals mein Sportprogramm. Dinner gibt es um 19 Uhr, schlafen gehe ich dann um 22:00 Uhr, manchmal auch später. 😉
Am Wochenende schlafe ich aus und kann mir den Tag selbst gestallten. Meistens treffe ich Freunde in der Stadt oder am Strand. 23 Uhr habe ich dann zu Hause zu sein.

Natur beim Schüleraustausch Neuseeland

Besonders die schöne Landschaft gefällt Emilia an Neuseeland. (c) Ayusa-Intrax

Was hat dich bis jetzt am meisten überrascht?

Viele Situationen haben mich überrascht, aber in den meisten war mir bereits klar, dass es für mich neu sein wir. Doch die wohl größte Überraschung kam mit meinen Kontoauszügen des letzen Monats per E- Mail. Meine Botschaft: unterschätz nicht die Menge an Zeugs, das du in deiner ersten Zeit kaufen musst, von Schulbüchern und –uniform bis hin zu einem Monatsvertrag fürs Busfahren, wirst du eine Menge Geld ausgeben. Jetzt komme ich bestens mit meinem Taschengeld aus, aber mein Bewusstsein für Geld wird nach diesem Jahr auf jeden Fall verantwortungsbewusster sein.

Würdest du deinen Schüleraustausch in Neuseeland anderen weiterempfehlen?

Auf jeden Fall!!! Dass kann ich erst recht nach meiner Zeit hier behaupten. Allein in nur einem Monat habe ich hier auf der anderen Seite der Welt so viel erlebt und so viele neue Erfahrungen gesammelt, dass ich nicht einmal die Gelegenheiten hatte irgendetwas zu bereuen. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich diesen Schritt noch in der Schulzeit oder doch nach dem Beenden der Schule antreten sollte. Dass ich mich für ein Auslandsjahr im Alter von 16 Jahren entschieden habe, war meiner Meinung nach die Richtige. Gerade durch den Schulalltag werde ich mehr an die Kultur und das typische Leben in Neuseeland geknüpft. Somit ja, wenn du die Chance und Gelegenheit hast, einen Schüleraustausch in Neuseeland oder in einem anderen Land zu verbringen, mach es!!! Du wirst es alles andere als bereuen.

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