Au pair Flashback Friday – Der Anfang einer langen Reise

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Janifas erster Tag in der Stadt die niemals schläft & es sollten noch viele folgen. ©Ayusa-Intrax

Janifas erster Tag in der Stadt, die niemals schläft und es sollten noch viele weitere Tage in der Zukunft folgen. ©Ayusa-Intrax

Unzählige Eindrücke erwarten dich in deiner neuen Heimat an den ersten Tagen und ein Chaos der Gefühle ist vorprogrammiert. Von Nervosität, über Vorfreude bis hin zum puren Glücksgefühl wird alles dabei sein. Heute möchte ich dir in meiner Blogreihe von meiner ersten Woche als Au pair in dem Land meiner Träume erzählen. Dem Land, der unbegrenzten Möglichkeiten.

Ready for take-off

Endlich war es soweit! Mein Traum vom Ausland war zum Greifen nahe und alles was mich von diesem Traum noch trennte, war die sehr beachtsam durchgeführte Sicherheitskontrolle am Flughafen. Als ich dann meinen ersten Schritt ins Flugzeug machte, wusste ich, dass dies für mich der Beginn einer Reise von 1000 Meilen sein wird und ich konnte es kaum erwarten endlich in Amerika anzukommen.

Liebe auf den ersten Blick

Gefühlt 50 abgesessene Stunden im Flugzeug und mit Panik ausgefüllte Zolldeklarationen später, kamen ich und die anderen Au pairs, die mit mir flogen, endlich an. Oh mein Gott, ich war da! Ich konnte es kaum fassen. Das lange, lange Warten hatte ein Ende. Zum richtig Ankommen blieb allerdings keine Zeit, denn schon kurze Zeit später fand ich mich mitten in New York City wieder. Es war Liebe auf den ersten Blick! Zusammen mit der Organisation fuhren wir durch die bunte Stadt und bestaunten all die bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Man hat schon so viel über diese Stadt gehört, so viel von ihr gesehen und auf einmal war man selber dort – unbeschreiblich!

Endlich geht Janifas Traum vom Ausland in Erfüllung und gleich in ihrer ersten Woche bewundert sie den Big Apple. ©Ayusa-Intrax

Endlich geht Janifas Traum vom Ausland in Erfüllung! Gleich in ihrer ersten Woche bewundert sie den Big Apple. ©Ayusa-Intrax

Das Gefühlschaos

Am nächsten Morgen machte sich auf einmal ein Gefühl breit, welches ich die letzten Tage versucht hatte zu verdrängen – die Nervosität. Nach so langem Warten sollte ich heute meiner Gastfamilie begegnen. Heute kann ich mir schon fast nicht mehr vorstellen, dass ich einmal so nervös war, als ich meine Gastfamilie zum ersten Mal sah und zu ihnen ins Auto stieg. Denn heute sind wir so vertraut und es fühlt sich an, als wären sie schon immer ein Teil meines Lebens gewesen. Während der Fahrt zu meinem neuen Zuhause quatschte meine Gastmutter munter auf mich ein und die Kinder beobachteten mich noch etwas verlegen, aber waren dennoch neugierig. Als mein Blick aus dem Autofenster schweifte, machte sich bei mir wieder das Gefühl der Vorfreude breit.

Zu Hause angekommen machten sich meine zwei Mädels gleich über die Gastgeschenke her (der Klassiker Kinderschokolade war natürlich auch dabei) und spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Eis zwischen uns gebrochen. Die Geschenke waren jedoch schnell vergessen und ich wurde, mit meinen zwei Gastkindern jeweils an einer Hand, durch mein neues Zuhause gezogen. Jede Kleinigkeit wurde mir im Detail erklärt. Nach zwei Stunden forderte meine Gastmutter die Kids jedoch auf, mich in Ruhe meine Sachen auspacken zu lassen, damit wir uns später bei einem gemeinsamen Essen besser kennenlernen. Ich zog mich also zurück in mein Zimmer und als ich meinen halbleeren Koffer sah, wurde mir zum ersten Mal klar, dass in diesem Jahr so vieles passieren würde und ich nach meinem Jahr mit einem viel volleren Koffer zurückkehren werde – nicht nur mit mehr Anziehsachen, sondern auch Erinnerungen. Ich war endlich angekommen. Angekommen in meiner neuen Heimat.

Wie hast du deine erste Woche in deinem Gastland erlebt?