Ayusa Moments – Schüleraustausch: Die Platzierung – Teil 1

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Auf dem Vorbereitungstreffen in Köln lernten unsere Austauschschüler viel über ihr bevorstehendes Abenteuer, schlossen Freundschaften und hatten ein ziemlich ereignisreiches Wochenende (c) Ayusa-Intrax

Die Bewerbung für einen Schüleraustausch fordert viel Kreativität, Ausdauer, Leidenschaft, eine große Portion Geduld und, zugegeben, auch den ein oder anderen Nerv. Umso schöner ist es, wenn endlich alle Unterlagen fertig sind. Danach beginnt die Vorbereitung des Abenteuers: Ideen für Gastgeschenke sammeln und langsam aber sicher Abschied nehmen. Die Aufregung steigt. Die Spannung auch: Wie sieht meine Gastfamilie aus? Werde ich Gastgeschwister haben? Und wo werde ich eigentlich genau wohnen? Ein einziger Brief lüftet das Geheimnis.

Mit diesem Brief überraschte das Ayusa-Team auf dem Schüleraustausch-Vorbereitungstreffen in Köln vor kurzem vier Schüler, die im Sommer in ihr großes Abenteuer starten werden. Sie erhielten vor großem Publikum ihre Platzierung mit den Informationen zu ihrer Gastfamilie und wissen jetzt, wo die Reise hingeht. Im ersten Teil stellen dir Paula und Hanna ihre Gastfamilien vor.

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Paula, was war dein erster Gedanke als du gehört hast, dass du jetzt deine Platzierung bekommst?

Als ich hörte, dass ich meine Platzierung bekomme, war ich dankbar, glücklich und etwas überrascht. Es war spannend, den Umschlag mit den Unterlagen meiner Gastfamilie zu öffnen und mehr über sie und ihre Interessen zu erfahren.

Wie sieht deine Gastfamilie aus?

Meine Gastfamilie wohnt in Beach Haven (Neuseeland), mit dem Auto zehn Minuten von Auckland entfernt. Meine Gasteltern heißen Bridget und Darryl und meine Gastgeschwister heißen Emma und Dominic. Sie sind 15 und 17 Jahre alt und besuchen die gleiche Schule wie ich es tun werde. Die Familie mag Rugby, Campen, Schwimmen, Turnen und Volleyball.

Auf was freust du dich am meisten, wenn du an das Leben bei deiner Gastfamilie denkst?

In meinem Gastland freue ich mich darauf, den Schulunterricht in einer anderen Sprache zu erleben und neue Freunde zu finden. Schön wäre es, viel Zeit mit meiner Gastfamilie zu verbringen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Besonders freut es mich, dass die Gastfamilie in einem Haus am Meer wohnt.

Wie hast du Kontakt mit ihnen aufgenommen?

Um Kontakt zu meiner Gastfamilie aufzunehmen, schrieb ich zunächst eine E-Mail. Als ich schnell eine Antwort erhielt, vereinbarten wir einen Termin zum Skypen, was aufgrund der Zeitverschiebung nach Neuseeland gar nicht so einfach war.

Warum hast du dich entschieden, ausgerechnet in Neuseeland einen Schüleraustausch zu machen?

Dass ich in ein englischsprachiges Land wollte, war mir von vornherein klar. Von Freunden und Bekannten hörte ich viel Positives über Neuseeland. Da mein Gastland landschaftlich einzigartig ist und Auckland sowie Wellington mich nach genauerem Recherchieren überzeugten, habe ich mich letztendlich für das Land am anderen Ende der Welt entschieden.

Was an Deutschland wirst du wahrscheinlich vermissen?

Insbesondere werde ich meine Familie sowie meine Freunde vermissen. Vielleicht auch mein gewohntes Umfeld, da dort alles ganz anders sein wird als ich es von Deutschland gewohnt bin, aber genau darauf freue ich mich ja auch.

Wie ist das perfekte Motto für deinen Schüleraustausch?

Ein spezielles Motto gibt es für meinen Auslandsaufenthalt nicht. Allerdings habe ich mir vorgenommen, jede Minute in Neuseeland zu genießen und mich zu freuen, dass ich hier sein darf. Ich möchte viel Neues ausprobieren und lernen.

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Auch Hanna erhielt ihre Platzierung und die Infos zu ihrer Gastfamilie, bei der sie ab Sommer für 10 Monate leben wird (c) Ayusa-Intrax

Hanna, was war dein erster Gedanke als du gehört hast, dass du jetzt deine Platzierung bekommst?

Ich konnte es nicht fassen und habe mich unendlich gefreut.

Wie sieht deine Gastfamilie aus?

Sie besteht aus einem Vater, einer Mutter und einer Tochter. Sie wohnen in Bloomington, das liegt in den USA im Bundesstaat Illinois. Die Familie hat zwei Hunde und Fische. Sie interessieren sich für das Pfadfindersein, Sport, Kirchenaktivitäten, Kochen und Brettspiele. Die Lieblingssportarten der Tochter sind Basketball, Fussball und Baseball. Der Vater mag Fotografieren, Golf, mit den Hunden spazieren, Sport gucken und Reisen. Die Mutter liebt Kochen, Reisen, aber sie arbeitet auch gerne im Garten und sie ist ehrenamtlich als Girl Scout Leader tätig.

Auf was freust du dich am meisten, wenn du an das Leben bei deiner Gastfamilie denkst?

Auf das Leben in der Familie und die High School.

Wie hast du Kontakt mit ihnen aufgenommen?

Zuerst per E-Mail und dann haben wir über Skype gesprochen.

Warum hast du dich entschieden, ausgerechnet in den USA einen Schüleraustausch zu machen ?

Da der High School Spirit sehr besonders ist und ich gerne die Kultur kennenlernen möchte.

Was an Deutschland wirst du wahrscheinlich vermissen?

Meine Familie, Freunde und meine Tiere.

Wie ist das perfekte Motto für deinen Schüleraustausch?

An adventure is coming up!

Im zweiten Teil von „Ayusa Moments – Schüleraustausch: Die Platzierung“ verraten dir Paulina und Nikolai, wie sie den Moment erlebten, als sie auf dem Vorbereitungstreffen ihre Platzierung erhielten und stellen dir ebenfalls ihre interessanten Gastfamilien vor!