Ayusa Gastfamilien im Portrait

Was bedeutet es, Gastfamilie zu sein? Für viele unserer Ayusa-Gastfamilien ist die Antwort ganz unterschiedlich und doch verbindet sie alle dieselbe Leidenschaft: anderen jungen Menschen ein echtes Zuhause auf Zeit zu schenken. Ob in einer kleinen Stadt in Maine, mitten in Texas oder im sonnigen Florida – überall in den USA öffnen Familien ihre Türen für Austauschschüler:innen aus aller Welt und lassen sie ganz selbstverständlich Teil ihres Alltags werden.

Hier erzählen einige unserer Gastfamilien von ihren ganz persönlichen Erfahrungen: von den ersten aufregenden Wochen, gemeinsamen Abenteuern und den kleinen wie großen Momenten, die aus Fremden echte Familienmitglieder machen. 

Quick Facts

Weitere Antworten rund um das Thema Gastfamilien

  • Nein, in unseren Programmen wählen die Gastfamilien den/die Schüler:in aus, den/die sie bei sich aufnehmen möchten. Für die Programme ohne Schulwahl müssen wir zudem sicherstellen, dass es in der Nähe der Gastfamilie eine geeignete Schule gibt, an der Ihr Kind platziert werden kann.

    Die Familien achten besonders darauf, gemeinsame Interessen und Hobbys zu haben und suchen nach einem Gastkind, das besonders gut zu ihrer Familie passt. Sie können eine Gastfamilie nicht einfach ablehnen. Für einen erfolgreichen Kulturaustausch ist es besonders wichtig, dass beide Seiten offen und flexibel sind, sich aufeinander einzulassen.

    Sie haben bei uns die Möglichkeit, eine Gastfamilie mit in das Programm zu bringen, die nicht verwandt ist. In diesem Fall prüfen unsere Kolleg:innen vor Ort, ob es eine:n lokale:n Betreuer:in in der Nähe gibt und ob dort auch ein Schulplatz organisiert werden kann, um die Platzierung zu ermöglichen.

  • Es gibt viele verschiedene Gastfamilien: Eltern mit Kindern, wobei die Kinder auch jünger oder älter sein können, alleinerziehende Mütter und Väter, jüngere Ehepaare, die noch keine Kinder haben oder ältere Ehepaare, deren Kinder nicht mehr zu Hause wohnen. In den verschiedenen Gastländern gibt es natürlich auch viele unterschiedliche Ethnien und Religionen. Gastfamilien können sich auch im Lebensstandard unterscheiden, schließlich werden verschiedene Berufe auch im Ausland sehr unterschiedlich bezahlt. So verschieden wie die Familienverhältnisse sein können, so offen sollte auch deine Einstellung gegenüber deiner zukünftigen Gastfamilie sein. Eines haben alle Gastfamilien gemeinsam: Sie freuen sich darauf Austauschschüler:innen bei sich aufzunehmen und ihre Kultur mit ihnen zu teilen.

  • Viele Familien entscheiden sich Gastfamilie zu werden, weil sie selbst ein Kind in deinem Alter haben. Es gibt aber auch Familien, deren Kinder mittlerweile ausgezogen sind und haben nun Platz für junge Menschen aus aller Welt und möchten ihr Leben und ihre Kultur mit ihnen teilen. Die familiäre Situation kann also sehr unterschiedlich sein. Viele Austauschschüler:innen hoffen auf gleichaltrige Gastgeschwister, weil sie Angst haben keine Freund:innen zu finden. Aber eine Schwester oder ein Bruder sind nicht immer gleichzeitig die besten Freund:innen (denke einmal an die eigenen Geschwister oder an die deiner Freund:innen). Zudem gehst du im Gastland auf eine Schule, wo du viele Leute in deinem Alter kennenlernen wirst. Im Ausland findet auch oft ein großer Teil der Freizeit an der Schule statt und du wirst so genug Gelegenheiten haben, neue Freund:innen zu finden.

  • Grundsätzlich gilt: Wenn du dich früh bewirbst, hast du bessere Chancen auf eine frühe Platzierung. 
    Aber Vorsicht: Eine frühe Platzierung bedeutet nicht automatisch, dass sich bis zu deiner Ausreise nichts mehr ändern kann. So kann es auf Seiten der Gastfamilie immer zu kurzfristigen Änderungen kommen. Das kann eine berufliche Veränderung sein, die einen Umzug erfordert oder andere Situationen, die es der Familie unmöglich machen ein Gastkind aufzunehmen. Daneben kann es auch vorkommen, dass wir zwar die perfekte Gastfamilie für dich gefunden haben, die Schule in der Nähe allerdings keine Kapazitäten mehr hat. In beiden Fällen finden wir eine neue Gastfamilie für dich. So etwas passiert zwar selten, kann aber vorkommen. 

    Es kann auch passieren, dass du die Gastfamilieninformationen erst im Juli oder August erhältst. Die Gastfamiliensuche ist ein aufwendiger und zeitintensiver Prozess. Aus der Erfahrung wissen wir, dass das Programm tatsächlich erst mit der Begrüßung am Flughafen beginnt. Der Erfolg des Programms und die gegenseitige Sympathie sind unabhängig davon, wie lange man vorher schon in Kontakt stand.

    Hat sich eine Familie für dich entschieden, erhältst du die ersten Informationen zu deiner zukünftigen Gastfamilie, deinem Wohnort und zu deiner Schule vor Ort von uns. Wenn du dann persönlich mit der Familie in Kontakt kommst, wirst du sicherlich noch mehr über ihren Alltag und ihr Leben erfahren und ihr lernt euch näher kennen, bevor du zu ihnen reist.

  • Familien können ganz konkret nach möglichst viel Übereinstimmung mit ihrem Gastkind suchen, wie z.B. gemeinsame Hobbys und Interessen. Andere wünschen sich womöglich ein Gastkind, das speziell aus Deutschland kommt, weil ihre eigenen Vorfahren aus Deutschland kommen. (Sei nicht überrascht, wenn du häufig auf Leute triffst, die dir ganz genau sagen können „Ich bin 1/2 Deutsch, 1/4 Italienisch, 1/8 Irisch, 1/8 Polnisch“.) Die meisten Familien sind komplett offen, sehen sich verschiedene Profile an und entscheiden sich für ein Gastkind, wenn sie die Bewerbung besonders nett und interessant finden und glauben, dass ein:e Schüler:in sehr gut in ihre Familie passen könnte. Unserer Erfahrung nach sind Offenheit und Sympathie auf beiden Seiten ein großer Teil des Erfolgs!

Du möchtest mehr über Gastfamilien in den USA erfahren?

Hier findest du weitere Informationen zum Thema sowieso eine Übersicht über die Regionen mit den häufigsten Platzierungen.