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Au Pair USA Erfahrungsberichte - Julias Rückblick auf 2 Jahre als Au Pair

Au pair USA

Erfahrungsbericht

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Au Pair USA Erfahrungsberichte - Julias Rückblick auf 2 Jahre als Au Pair

Alter:
18
Programm: Au pair
Ort:
San Francisco, CA
USA
Dauer:
21 Monate

Au Pair in den USA - Mein Erfahrungsbericht

“I did it!” – Das sagen zu können, war einer der wichtigsten Gründe, warum ich am 20.November 2012 entschied den großen Schritt zu wagen. Ich würde meine ganze Familie und Freunde, mein Zuhause verlassen, um auf ein ganz besonderes Abenteuer zu gehen: Für ein Jahr als Au Pair in den USA zu leben.

Vom 8. Juli 2013 bis 8. Mai 2015 lebte ich bei einer Gastfamilie in den Staaten, kümmerte mich um Kinder, erfuhr wie sie Tag für Tag lebten, verbesserte mein Englisch, machte Freunde aus der ganzen Welt, ging zum College und reiste durch das ganze Land. Meine perfekte Gastfamilie fand ich in San Francisco, Kalifornien, die mich herzlichst aufnahm und mir einen Einblick in ihr Leben gab. Meine Gastfamilie bestehend aus meiner Gastmom und meinem damals sechs Jahre altem Gastmädchen wurde über die Monate zu meiner zweite Familie – ich half ihnen den Alltag zu bewältigen, übernahm viele größere und kleinere Aufgaben wie das Einkaufen, Dinge im Haushalt und das Abholen von der Schule, und wuchs an jeder Herausforderung. Wir aβen zusammen Abendessen, tanzten in der Küche, gingen wandern, spielten, argumentierten und reisten nach New York und Disneyland. In den 365 einzigartigen Tagen habe ich so viele Höhen und Tiefen erlebt, dass ich es kaum erwarten konnte, meinen Aufenthalt in den USA und bei meiner Gastfamilie um weitere 9 Monate zu verlängern.

Und nun blicke ich auf eine Zeit zurück, die ich beschreiben würde als einer der Besten meines Lebens. Allein dass ich vier riesengroße Scrapbooks voll mit Erinnerungen zurück nach Berlin schleppte zeigt, dass der lange Bewerbungsprozess, die aufregende Suche nach der richtigen Gastfamilie und der tränenreiche Abschied am Flughafen sich am Ende ausgezahlt haben. Zudem habe ich das Leben in einer der tollsten Städte der Welt kennen und lieben gelernt und ich vermisse es immer noch, mal eben fünf Minuten zum Strand zu laufen, das Rauschen des Meeres zu hören, über die Golden gate Bridge zu fahren oder mit Freunden an einem sonnigen Sonntag den Dolores Park zu genieβen.

Es war super die Amerikanische Kultur hautnah zu erleben und bei allen Feiertagen dabei zu sein. Zu Halloween verkleideten sich mein Gastkind und ich, schmückten das ganze Haus und zogen um die Häuser. Das traditionelle Thanksgiving verbrachten wir mit vielen Freunden und einem großen Truthahn. Zu Weihnachten gab es einen riesigen Weihnachtsbaum mit vielen Geschenken und einen atemberaubenden Sonnenuntergang am Strand.

Auch viele Freundschaften konnte ich auf der anderen Seite der Welt schließen. Dazu gehörten viele Au Pairs aus ganz unterschiedlichen Ländern: Meine liebe Chloé aus Frankreich lernte ich schon in der Trainingsschool in New York kennen. Und obwohl sie auf der anderen Seite der Bay wohnte, hielten wir immer Kontakt und unternahmen in größeren Gruppen tolle Aktivitäten. Auch unsere erste kleine Reise nach Los Angeles machten wir zusammen - ein Wochendtrip. Etwas später lernte ich Marta aus Polen kennen, die in meiner Nachbarschaft wohnte. Wir probierten so gut wie jedes Café in San Francisco aus, gingen oft aus und liefen durch die City. Im zweiten Jahre lernte ich meine deutschen Mädels richtig kennen, mit denen ich unglaublich viel erlebte. Ob in San Francisco oder über Wochenendtrips durch die USA - uns konnte nichts stoppen. Wir ‘Brudis’ haben immer noch Kontakt und da alle wieder in Deutschland sind besuchen wir uns auch gerne mal gegenseitig. Meine liebe Katrin ist sogar zum studieren nach Berlin gezogen und wohnt nun etwa 20 Minuten von mir entfernt.

In meinem Jahr habe ich auch viel von den USA gesehen: New York, Florida, Arizona, Utah, Nevada, Washington, Colorado, Virginia, North-/ South Carolina, Georgia, Illinois - einzigartige Landschaften, pulsierende Städte und viele einzigartige und inspirierend Menschen, an die ich mich bis heute gerne erinnere. Der erste Trip im Auto ging ins südlich gelegene Los Angeles, der Stadt, wo Träume wahr werden. Auch nach New York verschlug es mich insgesamt vier Mal, um mich mit meinen Eltern zu treffen oder als Business Trip mit meiner Gastfamilie (ja, ich wurde bezahlt nach NY zu reisen). Rückblickend waren die Roadtrips in den Nationalparks die schönsten Erinnerungen. Diese atemberaubende Landschaften sollte man definitiv mal erlebt haben. Der Grand Canyon, Zion Nationalpark, Bryce und Anthelope Canyon, Valley of Fire, Yosemite, Death Valley etc. - ich würde nicht eine Sekunde zögern dort zurückzugehen. Doch auch Amerikas Städte haben einiges zu bieten. Während man in San Diego, Santa Cruz, Monterey und Carmel die Kalifornische Kultur genießen kann, bibbert man bei -24 Grad in Chicago und schaut auf die Stadt mit den schönsten Lichtern bei Nacht, in Washington DC kann man den ganzen Tag in Museen verbringen, in Charleston und Savannah den typischen Südstaatencharm erleben und in Miami und Key West die Seele baumeln lassen.

Natürlich machte ich auch meine Erfahrungen mit dem Amerikanischen College. So vollendete ich erfolgreich Kurse wie Business English, Marketing, Design und Broadcast Journalism am City College of San Francisco, sowie einem Psychologie Kurs an der Stanford University und einigen Mal- und Zeichenkursen im Sharon Art Studio im Golden Gate Park.

Viele Höhepunkte des Au Pair Lebens prägen dich und bringen dich charakterlich und menschlich sehr weiter. Neben den wunderschönen Momenten, in dem dir dein Gastkind sagt: “You’re the best Au Pair!” oder deine Gastfamilie dich mit einer “Thank you for everything”- Karte wertschätzt, kommt auch der Alltag in dein Au Pair Leben, in dem dir manchmal alles zu viel wird. Letztendlich ist die Arbeit mit Kindern eine wundervolle, super anstrengende und einzigartige, in der du viel Verantwortung trägst und Selbstinitiative zeigen musst.

Für mich war das Au Pair Jahr die beste Entscheidung meines Lebens!

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Schüleraustausch USA Erfahrungsbericht - Christmas in the USA

Schüleraustausch USA

Erfahrungsbericht

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Schüleraustausch USA Erfahrungsbericht - Christmas in the USA

Alter:
16
Programm: Schüleraustausch
Ort:
Anthem, AZ
USA

My first american Christmas !

Christmas time in America – und wie man es aus Filmen kennt war unser Haus hell beleuchtet. In unserer ganzen Straße war fast jedes Haus geschmückt. Das sah echt cool aus – typisch Amerikanisch, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und da ich hier in Arizona bin, wurden die Lichterketten um die Kakteen gewickelt. Unseren Tannenbaum im Haus konnten wir aber leider nicht schmücken, da eine der Katzen ständig darin herum geklettert ist und dort ihren neuen Lieblingsplatz gefunden hat. Ansonsten war es hier mit der Weihnachtsstimmung eher schwieriger: zu warm – normalerweise friere ich zu Weihnachten die meiste Zeit. Nicht dass ich die Kälte vermisse, es fühlt sich nur irgendwie an, als ob was fehlt… Aber mit vielen, vielen Weihnachtsfilmen wurde es dann doch weihnachtlich.
Leider war die Weihnachtszeit auch ziemlich stressig, da es Ende des Semesters war und wir in der Schule in jedem Fach noch große Tests und Projekte hatten. Aber dann waren erst mal Ferien. Mitte Dezember habe ich zusammen mit Karissa (meiner Gastschwester) und ein paar anderen Freundinnen bei einem Lebkuchenhaus Wettbewerb in der Bibliothek mitgemacht, den wir sogar gewonnen haben! Hätte ich gar nicht gedacht, vor allem da unser Arbeitsplatz bis zwei Minuten vor Schluss ein einziges Chaos war und die Häuschen ständig wieder auseinander gefallen sind. Karissa hat ihres dann aus Frust schon aufgegessen bevor die Jury gekommen ist. Aber am Ende war unser kleines Dorf doch das schönste. Auch in der Schule haben wir in 3D-Art in der letzen Stunde Lebkuchenkonstruktionen gebaut – war aber leider nicht so erfolgreich, da unsere kurz vor Schluss in sich zusammen gefallen ist. Hat aber auch wieder viel Spaß gemacht!

Christmas Eve (24. Dezember)
Am 24. sind wir nachmittags alle zusammen zum kerzenlicht Gottesdienst gegangen, bei dem wir dann alle Kerzen angezündet und das Licht an unsere Nachbarn weiter gegeben haben. Nach dem Abendessen haben wir dann zusammen „The Native Story“ geschaut und mit dem „Santa Tracker“ verfolgt, wo Santa Claus gerade ist und wie lange es noch dauert bis er bei uns vorbei kommt.

Christmas Day (25. Dezember)

Christmas Day! Sobald wir am nächsten Morgen munter waren ging es ans Geschenke auspacken. Am meisten habe ich mich über die Freundschaftsketten, die ich von meiner Gastschwester bekommen habe, gefreut. Kleine Amulette die man aufmachen kann und in die wir schon ein Bild von uns rein gebastelt haben. Danach ging es mit der Kirche zu einem Obdachlosenheim, wo wir Weihnachtsessen verteilt haben. Das war eine großartige Erfahrung, da wir so viel Dankbarkeit zurückbekommen haben. Vor allem die Kinder haben sich riesig über die Schokokekse und das Eis gefreut. Abends gab es dann ein großes Essen: Truthahn mit Kartoffelbrei, grünen Bohnen und Brötchen. Aber am besten hat mir die Füllung für den Truthahn geschmeckt. War richtig lecker!  Und so viel, dass es die nächsten zwei Tage auch noch gereicht hat.

Insgesamt finde ich Weihnachten zu Hause in Deutschland irgendwie gemütlicher, und dass man mehr Zeit zusammen als Familie verbringt. Aber es war trotzdem ein großartiges Weihnachtsfest, von dem ich viele Erfahrungen, Erinnerungen und Fotos mit zurück nach Deutschland nehmen kann!

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Schüleraustausch USA Erfahrungsbericht - Antonia's Sweet 16 in America

Schüleraustausch USA

Erfahrungsbericht

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Schüleraustausch USA Erfahrungsbericht - Antonia's Sweet 16 in America

Alter:
16
Programm: Schüleraustausch
Ort:
Anthem, AZ
USA

My Sweet 16 in America!

Da ich hier in Arizona 8/9 Stunden hinter Deutschland her hänge, kamen die ersten Geburtstagsgrüße schon am Abend des 15. Oktober an. Die Nacht habe ich bei einer meiner Betreuerinnen verbracht, da wir am 15. schon Klettern und zu einem Fußballspiel des ASU (Arizona State University) Frauen Fußball Teams waren und an meinem Geburtstag noch bei einem Gartenprojekt mitgemacht haben. Die Nacht war nicht besonders toll, da die Nachbarn eine mexikanische Party bis früh halb 5 gefeiert haben und es in dem Raum, in den ich geschlafen habe, keine Fenster, sondern nur Fliegengitter gab. Während des Fußballspiels habe ich übrigens die ganze Zeit mit ein paar Jungs über Fußball und andere Sportarten in Deutschland und anderen Ländern erzählt. Größtenteils über Fußball, da die anderen in der Türkei, Jordanien und Pakistan Bundesliga, Champions League oder anderen europäischen Fußball schauen. Einer ist sogar BVB Fan!

Unser Gartenprojekt hat Spaß gemacht. Wir haben geholfen, einen Gemeinschaftsgarten in Phoenix ein bisschen zu verschönern: Bäume verschneiden, Unkraut jäten, Hühnerstall reparieren. Als wir fertig waren hat ein us-indonesisch-französich-jordanisch-türkisch-pakistanisch-libanesischer Chor „Happy Birthday“ für mich gesungen und es gab ein kleines Stückchen Kuchen für jeden!

Das Beste sind aber immer die Diskussionen, die zwischen uns Austauschschülern entstehen. Dieses Mal ging es um Veganer. Ein Junge der Gruppe ist auf Grund seiner Religion Veganer, aber seine persönliche Motivation hat auch mit dem ökologischen Fußabdruck zu tun – die Tiere sind ihm dabei eigentlich völlig egal…
Als ich abends wieder zu Hause war gab es ein leckeres Essen und Oreo-Eiscreme-Torte zum Nachtisch! In meiner Geschenktüte waren unter anderem ein T-Shirt von dem Baseballteam hier aus Arizona, ein Schlüsselanhänger aus New York und ein Fotobuch vom Grand Canyon. Unsere „Sweet 16“ haben Karissa (meine Gastschwester) und ich im November noch zusammen mit einigen Freundinnen in einem Escape Room gefeiert: Wir wurden eine Stunde lang zu neunt im Büro des Direktors eingesperrt und mussten dann Rätsel lösen und Codes knacken um den nächsten Hinweis zu bekommen und schließlich einen Ausweg zu finden. Hat viel Spaß gemacht!

Es war eine großartige Erfahrung meinen „Sweet 16“ hier in den USA mit Menschen aus der ganzen Welt zu feiern und definitiv eines meiner Highlights des Jahres!

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Schüleraustausch USA Erfahrungsbericht - Antonia's Homecoming Ball

Schüleraustausch USA

Erfahrungsbericht

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Schüleraustausch USA Erfahrungsbericht - Antonia's Homecoming Ball

Alter:
16
Programm: Schüleraustausch
Ort:
Anthem, AZ
USA

My American Homecoming

Traditionell wird mit Homecoming die Rückkehr ehemaliger Schüler zur Schule gefeiert („Homecoming“), wo sie dann ein Footballspiel des Schulteams schauen und dann noch den Homecoming Ball besuchen, der normalerweise nur für Seniors (12. Klasse) und manchmal auch Juniors (11. Klasse) ist. Da meine Schule aber sehr klein ist, war das bei uns alles etwas anders. Wir haben kein Footballteam (soll aber nächstes Jahr gestartet werden), deshalb war das Homecoming Spiel ein Volleyballspiel, das wir aber leider verloren haben. Da die Schule erst zwei Jahre alt ist gibt es noch keine ehemaligen Schüler und da sich der Ball nur für 11. und 12. Klasse nicht lohnen würde, durften Klasse 9 und 10 auch kommen. Mein Kleid hatte ich glücklicherweise schon gefunden: 2 Wochen nachdem ich hier angekommen war, habe ich mit Karissa (meiner Gastschwester) und einer anderen Freundin freitags nach der Schule eine kleine Shoppingtour in der Mall nicht weit von der Schule entfernt gemacht (die sah übrigens nicht groß anders als Nova Eventis/Höfe am Brühl/GeraArcaden aus). Irgendwann sind wir dann an einem Laden für Ballkleider vorbei gekommen und haben aus Spaß welche anprobiert...Und ich habe mich gleich in meins verliebt!

Shelly, Karissa und ich waren vormittags schon in der Schule um beim Schmücken mit zu helfen. Nach 2 Stunden konnte ich keine Luftballons mehr sehen. Das Thema war diese Jahr „Under The Big Top“, deshalb war der Pavillion im Schulhof wie ein Zirkuszelt geschmückt. Sah richtig schön aus! Der Ball ging von 19 bis 22 Uhr. Wir hatten einen eigenen DJ, der war ziemlich gut. Neue Musik, zwischendurch immer mal was langsameres, bei dem die Pärchen zusammen tanzen konnten, und einige Lieder, bei denen alle mitgemacht haben (Macarena, YMCA). Das beste Lied, bei dem alle ausgeflippt sind, war „Heathens“ von Twenty One Pilots. Das kam erst relativ zum Schluss, und ich hatte schon drauf gewartet, weil klar war, dass das gespielt werden musste. Homecoming King und Queen jeder Klassenstufe hatten wir die Woche zuvor gewälhlt. Unser Senior King hat bei seinem Afro die Krone gar nicht auf den Kopf bekommen.

Auf den Bildern sieht man alle Austauschschülerinnen an unserer Schule: Thailand, Japan, China und Deutschland sind vertreten. Am meisten Zeit verbringe ich mit der Japanerin, mit ihr verstehe ich mich richtig gut (obwohl das Verstehen manchmal schwierig ist, da sie erst seit 2 Jahren Englisch lernt). Die andere Deutsche Austauschschülerin bleibt leider nur ein halbes Jahr, weil sie die Klasse in Deutschland nicht wiederholen will. Es gibt dann noch 2 Jungs aus Vietnam und Frankreich, aber mit denen habe ich weniger zu tun. Im 2. Halbjahr kommen dann wahrscheinlich noch ein oder zwei neue Austauschschüler.

Insgesamt war es ein wunderschöner Abend und eine großartige Erfahrung und ich freue mich schon auf den PROM im Frühling!

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Work Travel Sommerjob USA Erfahrungsberichte - Great American Ball Park

Work and Travel USA

Erfahrungsbericht

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Work Travel Sommerjob USA Erfahrungsberichte - Great American Ball Park

Alter:
20
Programm: Work and Travel
Ort:
Cincinnati, OH
USA
Dauer:
2,5 Monate

Nun bin ich bereits seit drei Wochen wieder zurück in Deutschland und möchte mich herzlich für die tolle Betreuung während meines Aufenthalts in den USA bedanken! Ich hatte den schönsten Sommer meines Lebens in Cincinnati und werde ihn nie vergessen!
Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich mich für den Job im Great American Ball Park entschieden habe, da er es mir ermöglicht hat, den typisch amerikanischen Alltag zu erleben, in einem tollen Umfeld zu arbeiten und Personen aus der ganzen Welt kennenzulernen.
Die Arbeit hat mir wirklich viel Spaß gemacht, da sie sehr abwechslungsreich war und ich sowohl in der Suites Kitchen (vor den Spielen) als auch in den Concessions tätig war. In der Küche bekommt jeder seine eigene Aufgabe, für die er tagtäglich zuständig ist. Ich habe zum Beispiel Cookies und Brownies gebacken und diese auf verschiedenen Platten angerichtet, aber bei Bedarf half man den Anderen selbstverständlich auch aus. Besonders dadurch konnte ich sehr viele Work&Traveler aus den unterschiedlichsten Ländern kennenlernen, die ich zum Teil in den Concessions wiedertraf. Dort wird es so gehandhabt, dass wir zu Beginn unserer Schicht den Stand erfahren haben, an dem wir arbeiten. Folglich war ich an ganz verschiedenen Ständen tätig (Hot Dog, Inseat, All you can eat, Nachos, Eis) und konnte immer neue Kontakte knüpfen, aber ebenfalls mit guten Bekannten zusammenarbeiten. Auch das reguläre Personal ist mir direkt von Beginn an sehr positiv aufgefallen, da durchweg eine angenehme, respektvolle Atmosphäre herrschte. Ich hatte durchgehend einfach ein tolles Team mit netten Vorgesetzten, an die ich mich ebenfalls immer hätte wenden können.
Wenn keine Spiele anstanden, habe ich die Möglichkeit genutzt, sowohl Cincinnati und Umgebung kennen zu lernen, als auch durch die USA (+ Kanada) zu reisen, um weitere wunderschöne Städte und atemberaubende Landschaften zu sehen.
 
Es war eine einmalige Erfahrung und ich denke bereits darüber nach, wieder nach Cincinnati zurückzukehren! Ich habe mich während der gesamten Zeit (Vorbereitung + während meines Aufenthalts) sehr gut aufgehoben gefühlt, meine Fragen wurden alle schnell beantwortet und es sind keine Probleme aufgetreten.
 
Schließlich kann ich es nur jedem empfehlen, am Work&Travel Programm in den USA (Cincinnati) teilzunehmen, da man Erfahrungen und Eindrücke fürs Leben sammelt, unglaublich viel erlebt, über sich selbst lernt und diese Zeit eine absolute Bereicherung ist.
 

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Farmstay Kanada Erfahrungsbericht - Felix auf einer Mixed Farm

Work and Travel Kanada

Erfahrungsbericht

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Farmstay Kanada Erfahrungsbericht - Felix auf einer Mixed Farm

Alter:
23
Programm: Work and Travel
Ort:
High Prairie, AB
Kanada
Dauer:
1 Monat

Insgesamt hatte ich sechs sehr schöne Wochen bei Jane und Nate. Ich war von Anfang an quasi ein Teil der Familie. Besonders nett war auch Janes Vater der zeitweise auch auf der Farm lebt und dort mithilft. Mein Aufgabenspektrum war sehr groß: Ich kümmerte mich sehr viel um Enten, Hühner und anderes Geflügel, arbeitete viel in den Gärten und erntete Gemüse, half sehr viel in der Küche (Essen kochen, Gemüse und Obst einkochen und trocken und vieles mehr) und unterstütze Jane und Nate bei Einkäufen und anderen kleinen hauswirtschaftlichen Aufgaben. Freizeit kam auch nicht zu kurz. Diese verbrachte ich oft mit den beiden Söhnen Kaydan und Clinton. Einige Male reisten wir auch zu Freunden und Verwandten der Familie und campten dort.
Jeden Sonntag begleitete ich Jane und Nate in die nahe gelegene Kirche und oft unternahmen wir Tagesausflüge. Ich durfte auch Wünsche äußern was ich gerne lernen wollte und somite lernte ich reiten, Kühe per Hand zu melken, Traktor fahren und einiges mehr. Alle waren sehr aufgeschlossen, herzlich und bemühten sich sehr mir beim englisch lernen zu helfen. Insbesondere Janes Vater, welcher schon seit Jahren Menschen aus dem Ausland auf seine Farm einlud und somit viel Erfahrung mit Menschen besaß, die gerade Englisch lernen. Selten habe ich so freundliche Menschen getroffen.

Ich hatte eine sehr erlebnisreiche und wirklich schöne Zeit bei Jane und Nate und wurde ein Freund der Familie, vielleicht besuche ich sie
in der nächsten Zeit auch wieder einmal.

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Farmstay Neuseeland Erfahrungsbericht - Christian in Neuseeland

Work and Travel Neuseeland

Erfahrungsbericht

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Farmstay Neuseeland Erfahrungsbericht - Christian in Neuseeland

Alter:
20
Programm: Work and Travel
Ort:
Auckland
Neuseeland
Dauer:
4 Monate

Der Abschied

25. September 2015 – 16 Uhr: Sachen gepackt und im Auto verstaut. Es geht los zum Flughafen. Um 21:25 Uhr geht mein Flieger nach Dubai und von da aus geht es weiter nach Auckland mit Zwischenstopp in Melbourne. Noch hab ich es gar nicht wirklich realisiert, dass ich bald alleine am anderen Ende der Welt sein werde. Es ist alles so surreal. 4 Monate weg von zu Hause, der Familie, den Freunden. 4 Monate in einem fremden Land, bei fremden Leuten, in einer fremden Kultur. Beim Check-In am Flughafen kommen die ersten Zweifel. Warum mache ich das? Wie werden die 4 Monate? Wie ist meine Gastfamilie? Komme ich mit meiner neuen „Familie auf Zeit“ klar? Was ist, wenn ich nicht mit ihnen klar komme? Werde ich meine Familie und Freunde stark vermissen? So viele Gedanken und Fragen irren in meinem Kopf und der Abschied von meiner Familie bevor es durch die Sicherheitskontrolle geht fällt nicht so leicht wie gedacht. Aber jetzt gibt es kein Zurück.

Aber sobald ich im Flieger sitze, sind alle Zweifel verflogen. Ich sitze auf meinem Platz am Gang, neben mir 2 Studentinnen, die nach Johannisburg fliegen, die Crew gibt die Sicherheitshinweise und das Flugzeug rollt auf die Startbahn. Und dann sind wir auch schon in der Luft. Es liegen nur noch 28 Stunden Flug vor mir, dann bin ich in Neuseeland.

Die Ankunft in Neuseeland

27. September 2015 – 13:45 Uhr nach neuseeländischer Zeit: Das Flugzeug landet sicher in Auckland. Die Sonne scheint und es sieht nach einem warmen Frühlingstag aus. Noch „schnell“ durch die Sicherheitskontrolle und dann mit dem Bus zum Hostel. Neuseeländer sind bei der Sicherheitskontrolle sehr genau. Meine Reitstiefel wurden extra nochmal sauber gemacht, obwohl ich das schon zu Hause sehr gründlich getan hatte.

Mit dem vorher gebuchten Bus geht es dann weiter ins Hostel. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich jetzt am anderen Ende der Welt bin. Die nächsten 2 Nächte werde ich in Auckland verbringen und dann zu meiner Farm nach Te Awamutu fahren, ca. 2 Stunden südlich von Auckland.

29. September 2015: Es geht endlich los zu meiner Farm. Ich bin super aufgeregt und kann es kaum erwarten, meine Gasteltern persönlich kennen zu lernen. Am Abend vorher hatten wir noch geschrieben, aber in 2 Stunden treffe ich sie endlich persönlich.

Die Farm

An der Bushaltestelle warten sie schon auf mich und begrüßen mich herzlich. Wir packen meine Sachen ins Auto und fahren zur Farm. Auf dem Weg dorthin machen wir kurz Halt bei Countdown, einem Supermarkt. Ich habe noch nie einen so großen Supermarkt gesehen, es ist unglaublich.

Auf der Farm begrüßen mich dann die 3 Hunde und mein Gastvater zeigt mir alles. Es sind insgesamt 11 Pferde zu versorgen, 2 Jährlinge, 2 3-Jährige, 2 4-Jährige, 2 tragende Stuten, die 2 Turnierpferde und der Hengst. Meine Farm ist eine horse breeding und horse training Farm.

Nach 3 Wochen kommt es mir so vor, als wäre ich schon viel viel länger hier. Ich habe mich schon ganz gut eingelebt, meine Gasteltern sind unglaublich nett und die Verständigung klappte schon nach wenigen Tagen viel besser. Meine Tage beginnen immer so um 8:30 mit dem Füttern. In Neuseeland stehen so gut wie alle Pferde draußen, Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr. Also muss ich das Futter zu den Pferden auf die Wiesen bringen. Bei uns stehen allerdings 3 Pferde nachts im Stall. Die werden nach dem Füttern auch auf die Wiesen gebracht und deren Ställe dann ausgemistet. Ein gutes morgendliches Work-Out.

Nach dem Füttern, Ausmisten und Yard sauber machen, gibt es das „zweite Frühstück“. Danach arbeiten wir dann mit den Pferden, machen den Garten oder sonstige Arbeit, die anfällt. Manchmal darf ich den Hengst, der ganze Stolz meiner Gasteltern, reiten.

Am Abend werden die Pferde wieder gefüttert und wenn dann der Yard wieder sauber ist, essen wir zu Abend. Meine Gastmutter kocht meistens abends und zum Lunch essen wir Sandwich. Ist der Abwasch erledigt, heißt es Feierabend. Nach einem doch recht anstrengendem Tag verbringen wir den Abend meist auf dem Sofa und meine Gasteltern freut es immer, wenn mir um Punkt 21 Uhr die Augen schwer werden und ich direkt einschlafen könnte. Meine Gasteltern meinen, alle ihre vorherigen Farmstay Teilnehmer wäre auch um Punkt 9pm müde geworden. Das ist aber nach ein paar Wochen dann auch vorbei und ich muss nicht mehr um 21:30 ins Bett, weil ich sonst auf dem Sofa einschlafen würde.

Mindestens 1 Mal in Woche versuchen meine Gasteltern, mit mir eine Ausflug zu machen wie zum Beispiel zu den Waitomo Glowworm Caves. Unglaublich schön und jedem zu empfehlen, der sich in der Gegen rumtreibt.

Am Wochenende fahren wir dann manchmal zu Turnieren mit unserem coolen Truck. In Neuseeland hat fast jeder einen Truck und nicht wie in Deutschland einen Hänger.

Nach Zwei Monaten auf der Farm alleine mit meinen Gasteltern, die Kinder waren schon ausgezogen und hin und wieder kamen die Enkelkinder zu Besuch, kommt eine weitere Farmstay-Teilnehmerin auf unsere Farm. Jetzt sind wir eine richtige kleine Familie. Allerdings nur für 1 Woche – erstmal. Denn dann gehe ich mit einem Freund, der vorher in Australien war, auf Reise.

Zusammen bereisen wir mit einem Mietauto in 4,5 Wochen die Südinsel und Teile der Nordinsel und entdecken so die atemberaubende Vielfalt der Natur in Neuseeland. Innerhalb von 2 Stunden kann man vom schönen Strand in die Berge fahren oder in den Regenwald. Auf der Nordinsel hast du die vielen grünen Wiesen und Wälder, auf der Südinsel Berge und Regenwald. Es ist unbeschreiblich.

Kurz vor Weihnachten bin ich dann wieder „zu Hause“. Die Farm ist wirklich mein zweites zu Hause geworden. Und die letzten 5 Wochen vergehen dann leider wie im Flug und schon steht der Rückflug ins kalte Deutschland an. Meine Zweifel, die ich vor Beginn der Reise hatte, haben sich keinesfalls bestätigt und ich bereue es, dass ich mich nur für 4 Monate entschieden hab. Am liebsten würde ich noch länger bleiben. Der Abschied von meiner Gastfamilie, der Farm und den Tieren, fällt fast schwerer als der Abschied in Deutschland. Da wusste ich genau, wann ich alle wiedersehen werde, jetzt ist es ungewiss wann. Aber irgendwann werde ich ganz bestimmt zurückkommen.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich jetzt in Neuseeland eine zweite Familie habe und ich meine Entscheidung, dieses Farmstay-Programm zu machen, in keiner Weise bereue – ganz im Gegenteil.

Für alle, die sich also entscheiden, ein Farmstay in Neuseeland zu machen, ein kleiner Tipp: Nimmt alles gelassener als man es in Deutschland macht und habt keine zu großen Erwartungen. Das Leben in Neuseeland ist anders als in Deutschland. Es ist eine andere Mentalität und Kultur. Aber wenn man offen für Neues ist und sich darauf einlässt, wird es ein unvergesslicher Aufenthalt.

Also dann…

See you later

Christian

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Farmstay Neuseeland Erfahrungsbericht - Horsefarm in Neuseeland

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Erfahrungsbericht

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Farmstay Neuseeland Erfahrungsbericht - Horsefarm in Neuseeland

Alter:
18
Programm: Work and Travel
Ort:
Hamilton
Neuseeland
Dauer:
5,5 Monate

Hi Guys!

Ich bin Anna, 19, komme aus NRW und habe mich im Sommer 2015 relativ spontan dazu entschieden, an einem „Farmstay“ in Neuseeland teilzunehmen. Vorab kann ich nur sagen, es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte! Ich habe im Sommer Abi gemacht und wusste einfach noch nicht was ich jetzt tun soll… Studieren? Eine Ausbildung machen? Oder einfach ein Jahr „Pause“? Keine Ahnung… Ich bin mir sicher, dass es sehr Vielen genauso geht!  
Schließlich habe ich dann das Farmstay- Programm von Intrax entdeckt und das hat einfach gepasst! Da ich schon seit ca. zehn Jahren reite, wollte ich gerne mit Pferden arbeiten, das war auch kein Problem. Nach einigen Gesprächen mit der lieben Meike und mit Chris von der Partnerorganisation INTERNeX in Neuseeland gab es dann Einiges zu tun: Den Flug buchen, Visum beantragen, … und zu Guter Letzt: Koffer packen. Nach dem tausendsten „Hab ich auch wirklich alles?“ hieß es dann schließlich Abschied nehmen für das nächste halbe Jahr.

Aufgeregt und voller Vorfreude war ich dann erst einmal für 32 Stunden unterwegs bis wir in der blutrot aufgehenden, neuseeländischen Sonne dann endlich Auckland anflogen. Informationen über meine Farm und meine Gastfamilie habe ich erst bekommen, als ich schon unterwegs war, aber da ich sowieso die ersten Nächte im Hostel verbracht habe, war es nicht schlimm loszufliegen und nicht zu wissen, wo ich am Ende landen werde. Also macht euch keine Sorgen, falls es bei euch auch so ist, ein bisschen Abenteuer gehört ja auch mit dazu!  Das INTERNeX Team vor Ort in Neuseeland ist auch super hilfsbereit und beantwortet euch alle Fragen. Ihr seid also nicht allein! 

Nachdem ich also die ersten drei Tage in Auckland verbracht hatte, ging es dann für mich endlich zur Farm. Die kleine „Horse Breeding“ Farm liegt in der Nähe von Hamilton und gehört einem Ehepaar, das vor sechs Jahren aus England eingewandert ist. Die Beiden sind super nett und witzig und ihre Enkelkinder (die ungefähr in meinem Alter sind) kommen hin und wieder vorbei. Außerdem habe ich das Glück, dass noch ein anderer Farmstay- Teilnehmer aus Deutschland hier ist. Also wird es nicht langweilig, wenn die Arbeit getan ist und wenn unsere Gasteltern mal was im Ort zu tun haben (leider ca. 30km entfernt). 

Unser Tag fängt Gott sei Dank nicht zu früh an, um 8.30h sind wir normalerweise bei den Pferden. Als Erstes wird gefüttert. Die drei Pferde, die in den Ställen stehen, werden auf die Weide gebracht und deren Ställe gemistet. Zu zweit sind wir schon gegen 10h mit allem fertig. Dann gibt es erst mal eine kleine Kaffee Pause. Es gibt meistens irgendwas im Haus oder im Garten zu tun wie Staubsaugen, Unkraut jäten, Rasen mähen, und, und, und. Später werden die Pferde dann wieder reingeholt und wir bereiten ihr Futter vor (alle Pferde werden gefüttert, auch wenn sie Tag und Nacht auf der Weide stehen). Dann ist es meistens 13/14h, das heißt: „Time for lunch“! Nachmittags ist dann Zeit die Pferde zu bewegen, das heißt mein Gastvater reitet oder longiert und wir bereiten die Pferde für ihn vor. Wenn es gut läuft schaffen wir 3-4 Pferde an einem Nachmittag. Gegen 18h werden die Pferde dann wieder gefüttert und wenn sie ihr Heu für den Abend haben, gibt es auch Abendessen für uns. Nach dem Abwasch geht’s dann ab auf die Couch und meistens gucken wir alle zusammen fern. Um 10/11h gehe ich meistens ins Bett und schlafe schnell ein, müde von der vielen frischen Luft und einem langen, aber nicht zu harten Tag!

Auf der Farm gibt es überwiegend Jungpferde, zwei davon werden gerade angeritten (ich durfte sogar ein/ zwei Mal auf einem sitzen), ansonsten gibt es drei Pferde, die dressurmäßig geritten werden. Darunter ist der Hengst, der ganze Stolz meiner Gasteltern, und vor ein paar Tagen habe ich zum ersten Mal hautnah miterlebt wie eine Stute gedeckt wird, noch auf dem ganz natürlichen Wege ;-)

Manchmal fahren wir auch etwas weiter weg, z.B. wenn mein Gastvater Reitunterricht gibt oder selber Reitunterricht bekommt. Fast jeder in Neuseeland, der Pferde hat, hat auch einen Truck. Das fällt besonders auf Turnieren auf, nur selten sieht man die in Deutschland üblichen stinknormalen Pferdeanhänger. Die Leute kommen teilweise sogar mit 5-6 Pferden zum Turnier und wohnen dann für die Zeit im Truck mit ihren Pferden.

Freizeit habe ich auch genug zwischendurch. Dann kann ich lesen, etwas im Fernsehen schauen oder rausgehen und einfach die schöne Umgebung genießen! Wenn unsere Gasteltern in den Ort fahren werden wir auch immer gefragt, ob wir mitkommen wollen. Dann können wir jedes Mal ein bisschen mehr von Neuseeland sehen und mit den freundlichen und unglaublich offenen Kiwis einfach eine kleine Unterhaltung in der Schlange an der Kasse führen. Mal ganz ehrlich, könnt ihr euch das vorstellen in Deutschland? Ich persönlich merke sehr deutlich, dass die Menschen hier anders sind als zu Hause. Einmal war ich zum Beispiel im Supermarkt und zwei Frauen riefen sich durch den ganzen Gang zu, welche Schokolade sie jetzt kaufen sollten und andere Leute haben einfach mitgeredet, als wenn sie sich kennen würden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass in Deutschland die Leute einfach nur genervt wären, dass jemand durch den Supermarkt schreit… :D So sind die Kiwis! Unvoreingenommen und spontan beschreibt es, glaube ich, ganz gut.

Also vielleicht ein kleiner Tipp, wenn ihr euch entscheidet nach Neuseeland zu kommen: Seid nicht zu ernst und nehmt die Dinge wie sie kommen! Seid offen für Neues! :-)

Und jetzt liegt es bei euch. Ich kann nur versuchen euch zu ermutigen! Und wenn ihr euch für ein Farmstay entscheidet, dann plant auf jeden Fall noch ein paar Wochen ein, um zu reisen. Denn wenn ihr einmal hier seid, wäre es meiner Meinung nach ziemlich dumm, sich die wunderschöne Landschaft Neuseelands entgehen zu lassen! Wahrscheinlich habt ihr zwar die Möglichkeit Einiges in der Umgebung eurer Farm anzusehen, aber es gibt hier so viel zu sehen, erleben und zu lernen; Von Schneebedeckten Bergen, schwefeligen Geysiren und uralten Wäldern bis zur unglaublich interessanten Maori Kultur und der Offenheit und Freundlichkeit der Kiwis! Und für die Adrenalin-Junkies unter euch gibt es unendlich viele Möglichkeiten: Das klassische Bungee-Jumping, ein Sprung vom Skytower in Auckland, Wildwasser Rafting in Taupo und so weiter…

Ich hoffe, dass ich euch ein bisschen helfen konnte und ihr entscheidet euch dafür die lange Reise nach Neuseeland anzutreten, denn ich kann nur sagen: Es lohnt sich!

„See you later!“ :-)

Anna

 

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Praktikum USA Erfahrungsberichte - Praktikum Verlagswesen

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Praktikum USA Erfahrungsberichte - Praktikum Verlagswesen

Alter:
21
Programm: Auslandspraktikum
Ort:
Washington, DC
USA
Dauer:
6 Monate

Josis Praktikum in den USA

Zwischen September 2015 und Februar 2016 sollte ich für mein Studium Buchhandel und Verlagswirtschaft in Leipzig ein halbjähriges Praktikum absolvieren. Da es mich schon seit längerer Zeit wieder ins Ausland gezogen hatte, beschloss ich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Drei, wenn man die Verbesserung meiner Englischkenntnisse mitzählt. Nach kurzer Internetrecherche war mir klar, dass ich ein J1 Visum und einen Sponsor dafür brauchte. Wärmstens empfohlen wurde Intrax. Auch wenn sich das Ausfüllen der Formulare und das Vereinbaren und Einhalten von Interviewterminen über mehrere Monate zog, war der Prozess ziemlich einfach und ich wurde gut bei der Beantragung des Visums unterstützt.

Mein Praktikumsunternehmen war ein kleiner Verlag in Washington, D.C., der hauptsächlich Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Hier konnte ich das theoretische Wissen anwenden, das ich mir in den ersten vier Semestern meines Studiums angeeignet hatte. Ich hatte außerdem die Chance, Praxiserfahrung zu sammeln, gleichzeitig einen anderen Buchmarkt kennen zu lernen und Vokabeln über Business und spezifisch meine Branche zu meinem aktiven Wortschatz hinzuzufügen. Vor allem den amerikanischen Geschäftssinn mit dem deutschen zu vergleichen hat sich als sehr interessant und ungemein lehrreich erwiesen.

Privat habe ich eine Menge sehr interessanter Menschen kennen lernen dürfen und tiefe Freundschaften geknüpft. Eine fremde Kultur kennen zu lernen hat mir wahrscheinlich noch nie so viel Spaß gemacht. Ich habe außerdem gelernt, was es heißt selbstständig und allein im Ausland zu leben, was eine besonders wertvolle Lektion für meine Zukunft sein wird, auf die ich von jetzt an immer wieder zurückgreifen kann.

Alles in Allem habe ich an diesem Praktikum karrieretechnisch, bildungstechnisch und zwischenmenschlich enorm gewonnen und würde diese Erfahrung um nichts in der Welt missen wollen.

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Schüleraustausch USA Erfahrungsberichte - Angelinas inspirierende Zeit in den USA

Schüleraustausch USA

Erfahrungsbericht

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Schüleraustausch USA Erfahrungsberichte - Angelinas inspirierende Zeit in den USA

Alter:
17
Programm: Schüleraustausch
Ort:
Napa, CA
USA
Dauer:
10 Monate

Angelinas inspirierende Zeit in den USA

My name is Angelina and I spent the school year 2013/2014 in the United States of America, California. I left Berlin, my family and friends and the every-day-life I was used to behind, in order to experience life from a new perspective on the other side of the world. 

It all started with a good friend of mine spending a year abroad, arousing my interest and the more I researched and informed myself about different programs that are offered by different organizations, the more I realized that was what I really wanted to do. Supported by my mom, I filled out papers, applying for a partial scholarship for financial aid, which I actually got. A few months before I left Germany I attended a preparation weekend, arranged by my organization Ayusa-Intrax. Ayusa-Intrax and all its employees really supported me along this exciting part of my way through life. I felt like I was in good hands. In August 2013 I flew to New York and spent there three days together with many other future exchange students. We did sightseeing, shopping and enjoyed beautiful views as for example the one from Table Rock at the Empire State Building at night. 

After those days I flew over to San Francisco and my host parents, I previously only had email contact to, picked me up from the airport. I lived with my host mom, my host dad, two dogs and a cat, I considered my host brothers. They live in the city of Napa, which is part of the pretty popular wine tasting area Napa Valley, in between San Francisco and the state capital Sacramento, California. I was warmly welcomed and even though my brain hurt the first few days due to the fast and mumbling English speakers it was exposed to, I had some really interesting talks, which have brought me closer to my host parents.

During the first week of my journey, I went to school for the first time and therefore became an actual exchange student. I met a German and an Italian girl who were also exchange students and we became great friends. The New Technology High School I attended is rather small and we as foreigners became really popular within a short period of time. Every day I met new people, explored some new shop downtown or went to another nice restaurant or café with new friends. In school, I learned new things, got involved into the Winter Formal Committee, which deals with the preparations of the Winter Formal School Dance, and enjoyed classes I never had in Germany, such as digital media. Also, at school I did Yoga every Friday morning and in the afternoon two days a week I attended a dance college class at the Napa Valley College, where my host dad works as the equipment manager of the athletic department. 

After a few weeks I already started thinking in English and after about three months I had my first dream in English, which was really exciting. Since I was born and raised in the big city of Berlin and now lived in a 75.000-inhabitant-town, there were a few things such as public transportation or the endless number of leisure activities that I really missed. I was so dependent on my host parents driving me everywhere and I also had to get used to them being way stricter than my mom at home in Germany. Of course there were a few times when I missed my family and friends very much and I felt a little homesick but all in all it was not too bad since I really enjoyed being there, living there and going on adventures with my host parents and friends. After all I overcame those obstacles and was fully aware of the great opportunity I was given, firstly by my mom and secondly by my host parents and my organization and I never felt regrets concerning spending this year abroad. 

Together with my host parents I traveled a lot. We went to San Francisco many times, we went to Southern California, Los Angeles and San Diego, visited Disneyland, we went on many camping and hiking trips, for example at Lake Tahoe in Northern California, we went to Nevada and for Spring Break we even flew over to South Carolina visiting my host mom’s family which was also an amazing experience since it’s the other side of the United States. Attending events such as Prom and graduation felt so American and my friends and I just had such good times together.

I spent my very last full day in America on the beach. The farewell was sad and it included some tears. A few days earlier I had my “Farewell-goodbye-party” at my house with many friends and we promised to see each other again. Going back home was a feeling I had never felt before, it was a mix of sadness and excitement and I have to say it was one of the greatest things I have ever felt in my life. Then my family picked me up from the airport with a balloon and a huge sign saying “Welcome Back”. We went to a café, had something to eat and I gave each of them a little present from America. Being back in Berlin was cool, seeing and hanging out with my friends was not any different than it had been before my exchange year. I just felt after this great experience, there was so much more I had to offer. I have become more self-confident, obviously my English improved, I have made friends all over the world and just experiencing life from a new perspective, has expanded my mind so much that it made it easier for me to find myself and to understand the world better. 

I have visited my host family and some of my friends in Europe who were also exchange students and we are all still, even after all this time that has gone by, in good contact and I am so certain that that won’t change. 
If I had to describe my exchange year in only one word I would say “inspiration”. My experiences and the wonderful people I met there on the other side of the world inspired me in any imaginable way. This year was filled with love, fun and adventure; it had such a huge impact on my life. I feel like I became a better person and I realized that there are places on this earth where people love me, miss me, think of me and I can’t find the words to describe my bliss and gratefulness. And anyone who is open-minded and loving can experience something like that as well to make this world a better place.

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Schüleraustausch USA Erfahrungsbericht - Alltag in Texas

Schüleraustausch USA

Erfahrungsbericht

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Schüleraustausch USA Erfahrungsbericht - Alltag in Texas

Alter:
16
Programm: Schüleraustausch
Ort:
Sugar Land, TX
USA
Dauer:
10 Monate

Austauschschüler Luca in Texas

Hi y’all,
 
76 Tage bin ich nun schon hier. Das Leben hier ist echt total anders. Die Schule, das Familienleben, einfach alles. Man muss sich wirklich erst daran gewöhnen. Ob ich mich daran gewöhnt habe? Ich glaube noch nicht so ganz. Hier ist einfach jeder Tag anders.

Die Schule: Ich habe echt Glück mit meinen Lehrern. Alle sind super nett. Es gibt natürlich ein paar Probleme mit der Sprache. Vor allem in Fächern wie US History oder US Government fehlen mir manchmal einfach das Vorwissen und ein paar Vokabeln. Aber meine Noten sind trotzdem ziemlich gut und ich gehe hier gerne zur Schule.

Sport: Glaubt mir, ich werde hier noch sportlich. XCountry macht echt super viel Spaß. Nur das Rennen ist einfach nur anstrengend. Jeden Mittag nach der Schule renne ich hier mindestens 3 Meilen also 5 Kilometer. Ich habe ja auch noch Track als ein Unterrichtsfach. Ich muss sagen, dass es mir nicht so sehr gefällt. Der Lehrer ist zwar ganz nett aber auch super streng. Ich habe noch ganz großes Glück, dass ich in XCountry bin. Wenn nicht, müsste ich noch Hürdenlauf und springen machen. Gestern war mein letztes XCountry Meet. Ich habe mich im Laufe der Zeit echt verbessert. Inzwischen renne ich die 5 km in 23 Minuten. Wenn ich mich an mein erstes Training erinnere, wo ich noch nicht mal ne Meile ohne stoppen, rennen konnte. Bin ich echt stolz auf mich. 

Meine Gastfamilie: Meine Brüder können ganz schön anstrengend sein. Die beiden streiten in einer Tour. Trotzdem glaube ich, dass ich eine super Familie bekommen habe. Wir haben schon sehr viel zusammen unternommen und ich fühle mich sehr wohl hier. 
Natürlich helfe ich meiner Gastfamilie im Haushalt. Zu meinen Aufgaben gehören, Staubsaugen oder Gartenarbeit.
 Mit dem Essen ist das hier echt ein Problem. Ich esse hier mindestens die Hälfte der Woche Fastfood. Die andere Hälfte sind es Nudeln mit Tomatensoße. Richtig gekocht wird selten. Aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich abnehme. Zum Beispiel esse ich hier kein Frühstück. Ich habe einfach um 6 Uhr morgens keinen Hunger.

Reisen: Im letzten Monat war ich Kanu fahren mit den Scouts (Pfadfindern). Einmal im Monat gehen wir campen mit den Scouts. Im September waren wir Kanu fahren. Wir haben zwei Nächte in Zelten geschlafen und sind 6 Stunden auf einem See gepaddelt. Gekocht haben wir auf einem kleinen Gasofen. Ich war ja erst etwas skeptisch, aber es hat großen Spaß gemacht. Außerdem war ich mit meiner Familie bei einem Collage Football Game und  bei der Fort Bend Fair (Sowas wie eine Kirmes). Das Footballgame war echt ein beeindruckendes Erlebnis. Mit 110.000 Leuten in einem randvollen Stadion zu sitzen, ist eicht beeindruckend. Wir saßen ganz oben, somit hatten wir einen Ausblick auf das ganze Stadium. Die Fair war auch super. Eigentlich nicht viel anders als eine deutsche Kirmes aber dort war ein großes Rodeo auf dem Fair Gelände.


Letzte Woche waren wir auf meiner zweiten Hochzeit in Amerika. Sie war außerhalb von Houston in einer kleinen Stadt. Die Hochzeit war in einer katholischen Kirche und der Empfang draußen auf einer Farm. Die Hochzeit war super schön.

Manchmal  glaube ich aber auch, dass wir viel zu viel machen. Wir haben fast an jedem Wochenende mehrere Dinge zu tun. Ich bin oft kaputt und müde und wünsche mir manchmal einfach, mal ein Wochenende im Bett liegen zu bleiben. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich in der Woche immer schon um 6 Uhr am Schulbus stehen muss. Aber so sehe ich natürlich viel von den USA, was natürlich auch gut ist.



Homecoming.. ..ist ein großer Deal hier in den USA. Letzte Woche war unsere Homecoming Woche. Das heißt, wir hatten Mottotage und konnten uns verkleiden. Unsere Mottos waren zum Beispiel Superhero, Disney oder Blackout. Am Mittwoch hatten wir eine Pep Rally an unserer Schule. Alle Schüler sind zu unserem Football Feld gekommen und alle AGs haben sich vorgestellt. Abgeschlossen wurde der Abend mit einem riesigen Feuerwerk und Musik. Am Freitag war dann unser Footballgame, das wir bedauerlicherweise verloren haben. Obwohl ich Football  immer noch nicht wirklich verstehe und wir verloren haben, hatte ich super viel Spaß dabei,  unser Team anzufeuern. Unser Homecoming Dance wurde leider gecancelt wegen des starken Regens. Deshalb bin ich zum Dance meines Bruders mitgegangen. Ich hatte echt viel Spaß. 

Freunde finden ist hier echt schwer. Ich habe noch niemanden an meiner Schule, den ich als guten Freund bezeichnen würde. Weil man immer die Klasse wechselt, ist es schwer jemanden zu finden, mit dem man auch mal was außerhalb der Schule macht. Obwohl ich denke, dass Verabredungen außerhalb der Schule auch nicht in unseren Familienkalender passen würden. Aber alle sind nett zu mir und es ist nicht so, dass ich alleine herumstehe.

Kirche: Das ist echt ein großer Teil meines Lebens hier geworden. Wir gehen hier jeden Sonntag in die Kirche. Zum einen ist das manchmal echt anstrengend, zum anderen ist es auch wirklich schön.
Vor zwei Wochen hatte ich super viel Spaß. Wir waren mit Ayusa-Intrax, in San Antonio im Sea World Park. Die Leute waren alle einfach super nett. Meine Gruppe  bestand zwar zur Hälfte aus Deutschen aber wir haben trotzdem kaum Deutsch geredet. San Antonio ist so eine schöne Stadt.
 
Auf die Frage, ob ich Deutschland vermisse, finde ich nur schwer eine Antwort. Ich denke mir oft, dass in Deutschland alles so viel einfacher sein würde. Aber man muss auch mal den harten Weg gehen, wenn man etwas erleben möchte. Insgesamt habe ich hier schon ziemlich viel Spaß und sammle ganz neue Erfahrungen. Ich muss sagen, bis jetzt habe ich es noch nicht bereut, diesen großen Schritt über den Ozean gewagt zu haben.
 
Howdy aus Texas
 
Luca

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Schüleraustausch Schweden Erfahrungsberichte - Ilka zieht Bilanz

Schüleraustausch Schweden

Erfahrungsbericht

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Schüleraustausch Schweden Erfahrungsberichte - Ilka zieht Bilanz

Alter:
16
Programm: Schüleraustausch
Ort:
Falun
Schweden
Dauer:
10 Monate

Ilka über den Schulalltag in Schweden

Also, Schweden...wo fange ich da bloß an? Mir geht es hier großartig! Meine Gastfamile ist so unglaublich nett zu mir und ich habe mich hier sofort zuhause gefühlt!

In meiner Klasse bemühen sich auch alle sehr, damit ich mich wohl fühle. In Schweden bekommt man in der Schule gratis Mittagessen, was ich auch super finde. Mir fällt tatsächlich nur ein negativer Punkt ein: Obwohl ich in meinem Steckbrief angegeben habe, dass ich Kunst liebe und gerne zeichne, gibt es auf meiner Schule keinen Kunstunterricht. Ich habe zusammen mit meiner Gastmutter natürlich nachgeforscht und es gibt tatsächlich keinen einzigen Kunstkurs auf meiner Schule. Die "Student-Gudance" war an meinem ersten Schultag bedauerlicherweise krank und konnte deshalb nicht direkt zu mir, um mich aufzuklären. Außerdem wusste meine Schule nur, dass ich komme und nicht, wann ich komme. Die "Student-Guidance" sollte ich ja ansprechen, um meinen Unterricht so zu planen, dass er zu mir passt, aber leider konnte ich sie immer noch nicht richtig kontaktieren, da sie jetzt gerade nicht auf der Schule ist. Ich weigere mich die Schule jetzt noch zu wechseln, da ich es etwas unhöflich gegenüber meinen Klassenkameraden fände und ich sie bereits sehr ins Herz geschlossen habe. Ich werde also versuchen eine andere Lösung zu finden.

Aber, da ich für dieses einzige Problem selbst eine Lösung finden kann, ist es nicht gravierend. Wie gesagt ist hier alles, außer diesem kleinen Makel, großartig und ich mag gar nicht daran denken wieder nach Deutschland zu gehen. In der Schule hatte ich bis jetzt keine Probleme. Da die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler etwas freundschaftlicher ist, kommen mir die Lehrer sehr entgegen. Wenn ich etwas nicht verstehe wird es mir nochmal erklärt und bei Tests haben mir die Lehrer erlaubt, erst mal nur das zu bearbeiten, was ich verstehe. Ich möchte fast sagen, dass der Unterricht manchmal zu leicht ist. Zum Beispiel sind die meisten Themen für mich nur Wiederholungen und im Spanisch-Unterricht wird erstaunlich wenig Spanisch gesprochen...Aber darüber kann ich mich eigentlich nicht beschweren, da es so sehr viel einfacher ist die Sprache zu lernen. Außerdem gibt es einen Schwedisch-Sprachkurs auf der Schule, für Leute dessen Muttersprache nicht Schwedisch ist.

Ich weiß gar nicht, wie ich zum Ausdruck bringen soll, wie sehr ich meine Gastfamilie mag. Ich hoffe es reicht wenn ich schreibe, dass ich jetzt wohl zwei Familien habe.

Ich glaube was mir am wenigsten gefällt, ist der Gedanke, dass ich hier irgendwann wieder weg muss. Heimweh hatte ich nämlich noch nie, obwohl ich meine Familie in Deutschland liebe.

Med vänliga hälsningar!

Ilka

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Schüleraustausch Norwegen Erfahrungsberichte - Nicolas spannender Auslandsaufenthalt

Schüleraustausch Norwegen

Erfahrungsbericht

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Schüleraustausch Norwegen Erfahrungsberichte - Nicolas spannender Auslandsaufenthalt

Alter:
17
Programm: Schüleraustausch
Ort:
Oslo
Norwegen
Dauer:
5 Monate

Schüleraustausch in Norwegen - Nicolas berichtet

Am 18.12. setzte ich nach langer Zeit zum ersten Mal wieder den Fuß auf deutschen Boden. Warum? Der Grund ist, dass ich Teil eines Schüleraustausch-Programmes war und dafür von August bis Dezember 2015 in Norwegen gelebt habe. Ich bin mit der Organisation Ayusa-Intrax verreist, habe dort bei einer Gastfamilie gelebt und eine normale Schule besucht.

Angefangen hat aber alles am 12. August erst einmal mit einem sogenannten „Soft Landing“ – Camp in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, zusammen mit Dutzenden von anderen Austauschschülern aus aller Welt. So wurde ich am Flughafen in Dänemark direkt von Betreuern einer Partnerorganisation von Ayusa und zwei anderen Austauschschülerinnen (eine aus Taiwan, die andere aus Deutschland) empfangen. Mit unserem Gepäck im Schlepptau wurden wir in das Generator Hostel im Zentrum der Stadt gebracht. Da wir einen relativ frühen Flug hatten, gehörten wir zu den ersten Teilnehmern im Hostel, während andere Teilnehmer im Laufe des Tages eintrudelten. Trotzdem wurde es an diesem Tag allerdings für mich nicht langweilig, weil ich viele neue Menschen aus verschiedenen Ländern kennenlernte – wann sonst lernt man Jugendliche aus Taiwan, Japan, Thailand, Italien und Australien an einem einzigen Tag kennen?

In den darauffolgenden Tagen bekamen wir vieles von Kopenhagen gezeigt: Die kleine Meerjungfrau, den Königspalast, die neue Königliche Bibliothek (auch „Schwarzer Diamant“ genannt) und die Oper. Unter anderem machten wir eine Hafenrundfahrt und einen Ausflug in das beeindruckende, topmoderne nationale Aquarium. Neben dem Sightseeing blieb aber auch noch Zeit für Workshops, in denen es um mögliche Schwierigkeiten und Probleme während des anstehenden Auslandsaufenthaltes ging. Rückblickend finde ich dieses Camp sehr lohnenswert, weil es mir nicht nur Einblicke in eine interessante Weltstadt gegeben, sondern auch viele neue Kontakte beschert hat.

Ganz nebenbei habe ich in dieser Zeit mehr und mehr die Hemmungen verloren, Englisch im Gespräch und Alltagsleben zu gebrauchen – die wenigsten der Campteilnehmer haben perfektes Englisch gesprochen, aber trotzdem war es eine Sprache, die eigentlich alle verstanden. Für mich war dies vielleicht der erste Moment meines Lebens, in dem die Sprache Englisch wirklich aus dem schulischen Zusammenhang befreit wurde und nicht mehr nur eine Sprache des Klassenraums und der Lehrbücher war: Hin zu jener Weltsprache, in der es beispielsweise auch gar nicht schlimm ist, wenn man mal eine Vokabel nicht weiß, solange man sie irgendwie durch andere Begriffe ersetzen kann. Ebenso wurde mir bei diesem Camp klar, wie viel junge Menschen aus aller Welt miteinander verbindet – wir nutzen schließlich die gleichen sozialen Netzwerke, kennen die gleiche Musik und sprechen eine gemeinsame Sprache.

Nach den Tagen im Vorbereitungscamp wurden am 15. August alle Austauschschüler auf Flüge in ihre jeweiligen Gastländer verteilt: Dänemark, Schweden, Finnland – und Norwegen. Nachdem ich mich gerade in Kopenhagen etwas eingelebt und an all die neuen Menschen gewöhnt hatte, hieß es nun also, sich erneut ins Unbekannte zu stürzen. Zunächst hatte ich noch denselben Flug wie einige der anderen Campteilnehmer und war deshalb nicht ganz alleine – doch am Flughafen Gardermoen nahe der norwegischen Hauptstadt Oslo angekommen, trennten sich alle unsere Wege, denn wir wurden von unseren jeweiligen Gastfamilien erwartet. Also: Koffer am Band abholen, durch einen langen, verglasten Korridor zum Ausgang gehen und dann hinaus: Exit.

Doch ein bisschen wusste ich ja zugegebenermaßen vorher schon, nicht alles war mir in diesem Moment unbekannt. So war es der 5. August, also genau eine Woche vor meinem Aufbruch - der zufälligerweise auch noch der Tag war, an dem ich zusammen mit einem Freund eine große Abschiedsfeier organisiert hatte - an dem nach langem Warten die ersten Informationen über meine neue Heimat ankamen: Nicht am Polarkreis würde ich also leben, nicht in Svalbard oder Tromsö (wäre theoretisch alles möglich gewesen) – sondern in Oslo, der Hauptstadt Norwegens am Oslofjord im Süden des Landes. Ich würde mit einem 19-jährigen Gastbruder das Zuhause teilen und einen Gastvater, der in der norwegischen Gewerkschaftsunion arbeitet sowie eine Gastmutter, die Managerin eines IT-Unternehmens ist, haben. Das war für mich alles schon einmal relativ beruhigend, außerdem hatte ich mit meiner Gastfamilie am Tag vor meiner Abreise bereits geskyped. Trotzdem – irgendwie war es schon ein Aufbruch in ein unbekanntes neues Leben.

Doch das Wetter in Norwegen scheint mir gewogen gewesen zu sein, die Sonne verwandelte den Tag in einen der wärmsten des (wohlgemerkt kurzen) norwegischen Sommers – und irgendwie fanden meine Familie und ich uns in dem Empfangsbereich, obwohl wir uns vorher nur von einzelnen Fotos und dem Skypen kannten. Die Begrüßung und das erste Kennenlernen klappte wunderbar und während der etwa 1-stündigen Autofahrt nach Oslo machten wir uns bereits näher miteinander vertraut – auf Englisch, welches bei den meisten Norwegern (wie ich im Laufe der Zeit merken würde) hervorragend ist. Als wir dann in meinem neuen Zuhause auf Zeit in einem Außenbezirk von Oslo angekommen waren und ich meinen eigenen Raum betreten hatte, war ich aber auch verdammt müde. Abends kam dann noch eine andere Austauschschülerin aus Deutschland - und lebte etwas mehr als eine Woche bei uns, weil es logistische Schwierigkeiten mit ihrer eigenen Gastfamilie gab.

Das erste Wochenende lernte ich dann sehr viel von Oslo kennen – die mit 500.000 Einwohnern kleinste skandinavische Hauptstadt (bevölkerungsmäßig also ungefähr mit Düsseldorf zu vergleichen). Ich merkte schnell, dass Oslo eine Stadt im Wandel, im Bau ist – auch buchstäblich, denn Baustellen und neue Gebäude findet man in der Stadt an jeder Ecke. Gerade werden gleichzeitig ein neues Nationalmuseum, eine neue Nationalbibliothek und ein neues, hochmodernes Museum für Norwegens „Nationalhelden“ Edvard Munch gebaut. Außerdem wird das Stadtbild bereits von architektonisch aufregenden Gebäuden wie der Staatsoper und dem Astrup Fearnley–Museum beherrscht. Dazu muss man anmerken, dass die Stadt noch nicht allzu lange touristisch ausgebaut ist – der Ölboom der vergangenen Jahrzente hat zu Oslos Modernisierung merklich beigetragen. Es geht der norwegischen Kultur im Moment finanziell gesehen nämlich ziemlich gut und wenn Oslo geschichtlich schon nicht so bedeutsam ist wie beispielsweise Kopenhagen, Stockholm oder Trondheim, werden künftig wohl viele neue Anreize aus dieser Stadt kommen. Übrigens ist Oslo auch auf dem Weg, ein multikultureller Schmelztiegel zu werden und zählt schon jetzt zu den am schnellsten wachsenden europäischen Großstädten.

Nach diesem kleinen Exkurs komme ich aber jetzt zu meiner norwegischen Schule und dem Schuljahr, welches am Montag nach meiner Ankunft anfing. Ich sollte die Persbraten videregaende skole besuchen – dazu sollte man kurz erklären: Das norwegische Schulsystem ist anders als das deutsche - so bekommen alle Schüler bis zum 10. Schuljahr die gleiche Schulbildung und entscheiden erst danach, ob sie eine dreijährige weiterführende Schule besuchen möchten. Diese ähnelt in ihren Anforderungen ein wenig der amerikanischen High School und ist generell etwas einfacher als deutsche Gymnasien.

An meinem ersten Schultag wurde mir erst einmal das Gelände gezeigt und ich bekam die Gelegenheit, einige Lehrer kennenzulernen, die für mich als „Neuling“ verantwortlich waren. Ich behalte bis heute die Freundlichkeit und Warmherzigkeit in Erinnerung, mit der mir bereits am ersten Tag alle in der Schule, vom Mitschüler bis zur Rektorin, begegnet sind – dazu hat die Angewohnheit, in Norwegen „Du“ zueinander zu sagen (selbst der König wird von seinen Bürgern geduzt) sicherlich ihr Übriges getan und mögliche Hierarchien abgebaut.

Nichtsdestotrotz sollte ich in meinen ersten Tagen erleben, dass die Norweger (so wie man es in Deutschland auch vermutet) sehr zurückhaltende Menschen sind. Das hieß für mich, dass es gerade am Anfang sehr schwer war, enge Freundschaften mit meinen Mitschülern aufzubauen. Eine große Barriere diesbezüglich war natürlich die Sprache: In Deutschland hatte ich einen Volkshochschulkurs in norwegisch belegt und verfügte somit über einige Grundkenntnisse in der Sprache und ihrer Grammatik – trotzdem merkte ich schnell, dass ich mit einem Problem der norwegischen Sprache fertig werden muss: Den Dialekten.

Während wir in Deutschland ja das sogenannte „Hochdeutsch“ haben, gibt es so etwas in Norwegen nicht. In meinem Kurs in Deutschland hatte ich passenderweise den Dialekt gelernt, der in Oslo und seiner Umgebung gesprochen wird – allerdings lernte ich im Laufe der Zeit viele Menschen in Oslo kennen, die aus anderen Teilen des Landes kamen – und ihren eigenen Dialekt sprachen. Für Norweger ist es wohl kein Problem, die anderen Dialekte zu verstehen, für Ausländer wie mich war das Fehlen einer Einheitssprache allerdings ziemlich verwirrend. Deshalb musste ich mich in Gesprächen mit meinen Mitmenschen lange Zeit auch auf Konversationen in Englisch beschränken – für Norweger eigentlich kein großes Problem. Hier ist Englisch nämlich noch viel präsenter als in Deutschland, da das Fernsehen beispielsweise keine englischsprachigen Spielfilme synchronisiert, sondern nur durch Untertitel ergänzt. Auch ist der Englischunterricht in Norwegen meiner Meinung nach sehr viel anspruchsvoller als in Deutschland und es ist nahezu unmöglich, im Alltag ohne Englischkenntnisse auszukommen.

Dazu eine kleine Geschichte: Als ich an meinem 18. Geburtstag mit meiner Gastfamilie in einem Restaurant im Zentrum der Stadt war, nahm der Kellner unsere Bestellung auf Englisch auf. Ich fragte danach verwundert, warum der Kellner denn nicht norwegisch mit uns spräche – als Antwort folgte: Er kommt aus dem Ausland und kann deshalb kein norwegisch. Unvorstellbar ist es für mich nach wie vor, dass ein Kellner in einem deutschen Restaurant kein Deutsch kann, ich vermute sogar, dass gute Deutschkenntnisse eine Grundvoraussetzung für Anstellungen bei den meisten Restaurants hierzulande sind. Meine Gastfamilie schien aber nicht besonders verwundert darüber zu sein, was mir nur einmal wieder gezeigt hat, wie vertraut man dort mit Englisch als ganz normaler Alltagssprache ist.

Im Unterricht meiner Schule hingegen spielte Norwegisch eine deutlich größere Rolle und der Unterricht war (außer dem Englischunterricht) ausschließlich in der Landessprache. Auch die Gespräche meiner Mitschüler waren natürlich in ihrer Muttersprache und so gab es für mich nur eine Möglichkeit: Ich war es, der sich an die Norweger anpassen musste. Nicht andersrum.

Was zunächst ein aussichtsloses Unterfangen zu sein schien (Beispiele: die Dialekte; der große Unterschied zwischen geschriebener Sprache und wie es ausgesprochen wird, etc…), wurde dann langsam besser: Ich sah jeden Tag Nachrichten im Fernsehen, las die Tageszeitung und stürzte mich auch sonst auf alle norwegischen Texte: Werbekataloge, Schulbücher, Zeitschriften – Hauptsache, ich verstand irgendetwas. Gerade die Tageszeitung wurde für mich im Laufe der Zeit eine wichtige Hilfe – auch wenn man es sich vielleicht sehr schwierig vorstellt, ist eigentlich genau das Gegenteil der Fall: In der Osloer Zeitung „Aftenposten“ wird nämlich ein sehr unkompliziertes und einfaches Norwegisch geschrieben, außerdem versteht man schnell den Inhalt eines Artikels, weil man viele Personen- und Ländernamen aus der deutschen Presse kennt.

Der große Durchbruch kam dann wohl im Oktober, als meine Gastfamilie und ich beschlossen, ab jetzt nur noch Norwegisch miteinander zu sprechen. Bis dahin hatte ich schon einiges an Wörtern gelernt und konnte auch schon Texte in der Sprache schreiben – an das Sprechen hatte ich mich allerdings noch nicht wirklich herangetraut. Dies sollte sich nun ändern – ab diesem Zeitpunkt legte ich mein Englisch mehr und mehr ab, um es durch Norwegisch zu ersetzen. Ich schrieb erste Prüfungen in der Landessprache und lernte durch die neuen Sprachkenntnisse vor allem meine Mitschüler besser kennen. Als ich dann 18 Jahre alt wurde, lud ich erstmals 5 meiner Klassenkameraden zu mir nach Hause ein und genoss einen schönen Abend mit ihnen. Das Beste: Am Ende des Abends hatten wir kein einziges Wort auf Englisch miteinander gesprochen!

Eine weitere Bereicherung meines Alltags erfuhr ich durch meine Arbeit in der norwegischen Schülervertretung „elevrad“ – in diese war ich am Anfang des Schuljahres völlig überraschend als „tillitselev“ (also Vertrauensschüler/Klassensprecher) gewählt worden! Im „elevrad“ wurde ich dann auch in die „elevradsstyre“, ein 6-köpfiges Leitungsgremium, gewählt. Dort lernte ich viele weitere interessante Menschen meiner Schule kennen und bekam einen umfassenden Einblick in das norwegische Schulleben.

Da ich nur ein halbes Jahr in Norwegen bleiben sollte, musste ich mich Anfang Dezember schon wieder mit meiner Rückreise nach Deutschland konfrontiert sehen. Vorher jedoch wollte ich mir ein Ereignis von Weltrang nicht entgehen lassen: Das Friedensnobelpreiskonzert 2015 mit zahlreichen nationalen und internationalen Künstlern wie A-Ha, Kygo, Jason Derulo und den Gewinnern des diesjährigen Friedensnobelpreises. Ein tolles, stimmungsvolles Konzert, welches einen ereignisreichen und unvergesslichen Austausch beenden sollte.

Als ich am 18. Dezember dann den Boden des Düsseldorfer Flughafens betrat, tat ich dies nicht mehr nur als Deutscher. Ich tat es auch als Norweger, Europäer und jemand, der sich in mehreren Kulturen heimisch fühlt.

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Ferienprogramm USA Erfahrungsberichte - Janas großer Traum

Schüleraustausch USA

Erfahrungsbericht

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Ferienprogramm USA Erfahrungsberichte - Janas großer Traum

Alter:
16
Programm: Schüleraustausch
Ort:
Asheville, NC
USA
Dauer:
1 Monat

Jana’s großer Traum geht in Erfüllung

Vor ca. zwei Monaten kehrte ich aus Asheville zurück. Mit dem Namen Asheville verbinde ich nicht nur eine wunderschöne Stadt, sondern viele unvergessliche Momente, welche ich in drei Wochen erleben durfte.


Aber ich möchte von vorne beginnen: Vor vier Jahren lag ich aufgrund einer schweren Krankheit für eine lange Zeit im Krankenhaus. Über eineinhalb Jahre erstreckte sich meine intensive Therapie. Als ich diese dann endlich abschloss, war ich überglücklich. Diese lange Zeit hat mich sehr prägt. Während der Zeit verfolgte mich der Traum in die USA zu reisen zu dürfen.

Nach langem Überlegen stand für mich dann also fest: Ja! Ich möchte in die USA reisen und die Menschen, den Lebensstil, die Sprache und einfach alles kennenlernen. Aus verschiedenen Gründen rutschte dieser Wunsch erstmal in den Hintergrund, da ich mich nach so vielen Ausfallzeiten wieder richtig in der Schule einfinden und meinen Alltag wieder normal strukturierte musste.

Vor einem Jahr holte mich dieser Wunsch wieder ein und ich überlegte, wie er Wirklichkeit werden könnte. Auf einer Freizeit erzählte ich von meinem Wunsch und Annette ermutigte und unterstützte mich, den Kontakt zu „Kinderträume e.V“ aufzunehmen. Die positive Reaktion des Vereins erfreute mich sehr und ich wartete auf weitere Informationen. Doch dann hörte ich längere Zeit nichts. Ich hatte kaum noch Hoffnung, bis ich dann die E-Mail von Ayusa-Intrax erhielt. Ich durfe in den Sommerferien an einem Ferien-Programm in die USA, nach Ashville teilnehmen! So hatte Kinderträume e.V den Kontakt zu Ayusa-Intrax hergestellt und mein Wunsch sollte wahr werden. Meine Freude über die Nachricht war so groß, dass ich sie kaum in Worte fassen konnte. Tagelang lief ich mit einem Strahlen im Gesicht durch die Gegend und konnte die 5 Monate bis zu meinem Abflug kaum abwarten. So fing ich also schon Monate vorher an, darüber nachzudenken, was ich alles in meinen Koffer packen würde. Und so füllte er sich bis zum 25. Juli 2015, bis ich in den Flieger stieg. 

Ich war sehr aufgeregt, denn obwohl ich bereits seit mehreren Wochen meine Gastfamilie kannte und wusste, dass ich neben meinen Gasteltern, drei jüngere Gastschwestern haben würde und bereits Kontakt zu ihnen aufgenommen hatte, war ich dennoch im Ungewissen, was auf mich zukommen würde. Aber als wir dann im Flugzeug saßen, verging der 9 Stunden Flug sehr rasch und schon bald durfte ich meine Gastfamilie kennenlernen. 

Es war unglaublich, wie schnell ich mich wie ein richtiges Familienmitglied fühlte und wie herzlich sie mich aufnahmen. Mein Tagesablauf war eigentlich immer gleich und trotzdem war jeder Tag unvergesslich. Denn das Sprachcamp, welches ich vor- bis nachmittags besuchte zeigte mir sehr viel der wunderschönen Umgebung. So hatte ich vormittags Englischunterricht (welcher sehr viel Spaß machte) und nachmittags waren wir beispielsweise beim Wild-water-rafting oder Tubing. Außerdem besuchten wir einen großen Freizeitpark, ein Baseballspiel, aber auch die Sozialarbeit durfte nicht zu kurz kommen. So halfen wir einmal in der Woche bei einem sozialen Projekt, was ebenfalls sehr viel Spaß  machte. Das alles und vieles mehr hat meine drei Wochen in Asheville unvergesslich gemacht.

Aber auch die Ausflüge mit meiner Gastfamilie waren sehr schön. So unternahmen wir an einem Wochenende einen Ausritt in den nahegelegenen Bergen, da sie wussten, wie gerne ich reite. Es war für mich außerdem eine sehr spannende Erfahrung, da ich das erste Mal in meinem Leben in einem Westernsattel saß. 
An einem anderen Wochenende besuchten wir das Biltmore Estate, welches ein altes Anwesen ist und viel über die Geschichte der Stadt verrät. Daneben besuchten wir jeden Sonntag einen Gottesdienst in der Innenstadt von Asheville. Es war eine spannende und neue Erfahrung für mich, da der Gottesdienst viel lebendiger und moderner gestaltet war, als der den ich bisher kannte. Danach waren wir meistens in der Stadt zum Mittagessen und hatten noch Zeit uns die kleinen Läden in der Innenstadt anzusehen. Meine Gastfamilie erfüllte mir den Wunsch, einen typischen amerikanischen Western-Reitladen zu besuchen, wo ich einige sehr schöne Sachen kaufen konnte.

Die Abende entwickelten sich bei zwei meiner Gastgeschwister und mir zu kleinen Highlights, denn wir stellten fest, dass wir alle 'Herr der Ringe '-Fans waren. Und so verbrachten wir die letzten Abenden damit, die spannenden Filme zusammen zu schauen.

Wenn ich auf die drei Wochen in den USA zurückblicke, bin ich noch immer von all den Eindrücken überwältigt. Neue Freundschaften, unvergessliche Erlebnisse und vor allem das amerikanische Leben werde ich nie vergessen! Ich möchte mich bei Ayusa-Intrax für diese wunderschöne Zeit, die fabelhafte Organisation und für die tolle Gastfamilie bedanken! Ihr habt meinen größten Wunsch erfüllt!

Jana

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Schüleraustausch USA Erfahrungsberichte - Cihans Zeit als Austauschschüler in den USA

Schüleraustausch USA

Erfahrungsbericht

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Schüleraustausch USA Erfahrungsberichte - Cihans Zeit als Austauschschüler in den USA

Alter:
16
Programm: Schüleraustausch
Ort:
Anaheim, CA
USA
Dauer:
10 Monate

Meine Zeit als Austauschschüler in den USA

Ich befinde mich jetzt schon seit genau neun Monaten als Schüler in den USA und durchlebe gerade die schönste und aufregendste Zeit. Mit einer kleinen Gruppe meiner Austauschorganisation flogen wir von Hamburg nach Frankfurt und dann ging es schon los in die Vereinigten Staaten von Amerika. Meine ersten Tage in den USA habe ich in New York City verbracht. Wir sind jeden Tag mit einer Austauschgruppe von Newark, New Jersey, nach New York gependelt. Ich kann nicht mit Worten beschreiben, wie toll es da war. Als wir durch den Manhattan Tunnel gefahren sind und New York betraten, kam der Song „New York“ von Alicia Keys im Radio. Das hat den Moment einfach noch großartiger gemacht. Bis jetzt denke ich daran zurück.

In New York haben wir sehr viel besichtigt. Wie zum Beispiel den berühmten Central Park im Herzen der Stadt oder das Rockefeller Center mit einzigartiger Aussicht auf Manhattan Island. Wir haben auch den Ground Zero besichtigt, Coney Island und das riesige New World Trade Center gesehen, das dann einige Monate später eröffnet wurde. So gingen drei wundervolle Tage in New York schnell zu Ende und ich hab mich auf den Flug zur anderen Seite der USA begeben, in den Golden State California.

Meine Gastfamilie hat mich am Flughafen herzlich empfangen und mich zum ersten Lunch zu „In-n-Out“ gebracht. (Das ist ein sehr beliebtes Fast-Food Restaurant an der Westküste). Sie haben mir viel in Los Angeles gezeigt wie zum Beispiel Santa Monica Beach, Pier und Beverly Hills. Dann haben wir uns auf den Weg nach Hause begeben, was weitere 100 Minuten durch nicht endendes Stadtgebiet bedeutete. Alles ist riesig, die Freeways mit sieben bis neun Fahrspuren auf jeder Seite, die Autos, sogar Produkte im Store sind überdimensional, verglichen mit europäischen Größen.

Mein Zuhause befindet sich in Anaheim Hills, Orange County (oder OC), California. Anaheim ist bekannt für die Anaheim Angels (Baseball Team), dem originalen und ersten Disneyland und dem YouTube Convention Center. Von meinem Haus habe ich eine wunderschöne Aussicht. Ich kann jeden Tag das Feuerwerk vom Disneyland beobachten, die wunderschönsten Sonnenuntergänge und Downtown Los Angeles kann ich von hier aus betrachten.

Meine Schule heißt Canyon High School und ist einfach genial! 3.000 motivierte Schüler auf dem Campus, mit eigenem Football-, Baseball-, Basketball- ,...-Team und Cheerleadern. Immer wieder motivierende Schulprogramme machen den amerikanischen School Spirit zur Realität. Jeden Tag fahre ich mit einem gelben Schulbus zur Schule. Meine Schule fängt um 7:30 AM an und hört um 2:30 PM auf.  Meine Schulnoten halten sich gut und durch den alltäglichen Gebrauch von Englisch spreche ich schon fast wie ein Amerikaner.

Meine Gastfamilie unternimmt immer sehr viel. Wir sind sehr oft am Strand, waren in San Diego, San Francisco, Hollywood, Las Vegas und unzähligen anderen Orten hier in Kalifornien. Auch den Pacific Coast Highway One haben wir befahren, was unermesslich einzigartig ist. Die Feiertage Thanksgiving, Homecoming und Christmas waren wundervoll. Wir haben Familie, Freunde und Bekannte getroffen, Silvester nahe San Francisco verbracht und jetzt steht der Höhepunkt des amerikanischen Schuljahres vor der Tür: Prom (Abschlussball an der High School). Ich bin schon sehr aufgeregt, habe alle Vorbereitungen getroffen und warte auf den großen Tag.

Heute, wo ich diese Zeilen schreibe, stehen mir nur noch 70 Tage zur Verfügung, bis ich am 11. Juli zurückkehren muss. Ich lebe hier jeden Tag so wie er ist und denke mir: „Every day is a great day“ (Jeder Tag ist ein großartiger Tag). Die Zeit vergeht wie im Flug und ich versuche das Bestmöglichste daraus zu machen. Ich erlebe, wie großartig dieses Land ist und wie freundlich die Menschen sind. Auch meine Gastfamilie erweist sich als sehr liebenswert und hat mich wie ein Familienmitglied aufgenommen. Für mich steht dort immer eine Tür auf als mein drittes Zuhause.

Besonderen Dank an alle, die mir diese atemberaubende Zeit ermöglicht und mich unterstützt haben.

Cihan
 

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Schüleraustausch USA Erfahrungsberichte - Dilems Mother's Day Story

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Schüleraustausch USA Erfahrungsberichte - Dilems Mother's Day Story

Programm: Schüleraustausch
Ort:
Melstone, MT
USA
Dauer:
10 Monate

What makes my host mom the best host mom ever?

Well, I will start with my strongest argument: I feel like that I can call my host mom, Kathy, mom, because she knows me so well and I know her so well, too. The funniest fact is that she always sneezes two times, no matter what. :)) She even knows what my style is; accordingly, she bought for me my first American jeans, a Miss Me Jeans with sparkling pockets in the back as a Christmas present. What she also knows about me is my eating habits. She knows what I love to eat--healthy--so she buys all groceries that I like for me without me telling her what I want.

She is the Best Host Mom because she cooks and bakes the best food. I love her banana bread and meatballs and salmon and her cornbread and and and...Besides we both love basketball. We watch basketball together on the TV and cheer for the same team. Furthermore we watch Dancing With The Stars and laugh at all the funny things that happen in the show.

What also makes her irreplaceable is that she encourages me to do things which I would not have done without her. For instance, she told me to do Cross Country, a running sport. Eventually, my Cross Country team placed 2nd in state; so I was very glad that I did this sport. Also she encouraged me to participate in the play Hansel and Gretel which was performed in our school directed by Missoula Children's Theatre. First I was not feeling like doing it because I thought it would be very boring. But guess what: At the end, it was one of the best events I have ever done here in Montana. Playing the wicked wildwood witch was so funny.

It's the little things that make my host mom the Best Host Mom. For my first prom, she gave me cash to give it as a tip to the limousine driver. I would have never known that we are supposed to give tips to limousine drivers, but my dear host mom taught me American manners.

She is the Best Host Mom because she makes my year here in the USA unforgettable! She let me ride a horse and go to a baseball game on the first day I arrived in Montana. She also drove us to the National Park Yellowstone Park, which was pretty amazing because since I am a city girl from Berlin, I don't have the opportunity to see such beautiful nature. She even made my dream come true: She invited me to an NBA game which was in Arizona, a beautiful vacation place, by the way. We watched great basketball in an amazing atmosphere. Thank you for that, Kathy!

The most amazing thing about my host mom is that she always has that big smile in her face in whatever she does. This big smile is contagious, I am telling the truth.

So why is my host mom the greatest? It is not easy to tell you all what she has done for me and it is not easy to summarize it either. But I'll give it a try: She converts my bad days into good days. She helps me whenever I need help and whatever it is. She is there for me to make my 10 months the best in my life. And honestly, it's been a blessing to be spend 10 months with this beautiful woman.

I want you to thank you very much for all you have done for me, Kathy, and I just want you to know, that you are great the way you are.

Your D.!